Haus der Technik Bielefeld

Ende der 1920er Jahre musste das Bielefelder Betriebsamt einen neuen Standort für ein neues Umspannwerk finden, da das damalige Stromnetz permanent überlastet war. Der neue Standort musste in der Nähe der Innenstadt liegen und genug Platz für die Technik und die Kundenberatung bieten. 



Die Situation war Ende der 20er Jahre in Bielefeld äusserst kritisch. Die wachsende Stadt war am Ende seiner elektrischen Kapazität und benötigte unbedingt ein neues Umspannwerk, um dem ansteigenden Stromverbrauch gerecht zu werden. Das damalige Betriebsamt, aus dem später die Stadtwerke Bielefeld entstanden fand einen geiegneten Platz direkt im Stadtzentrum. Am Jahnplatz wurde das neue Umspannwerk gebaut, das nicht nur die Technik für die Elektrizitätsversorgung beheimaten sollte, sondern auch die geeigneten Räume für die Kundenberatung.

 

 

Der Architekt Heinrich Tischer wurde beauftragt das neue Gebäude zu bauen. Er entwarf den Bau im Stil der neuen Sachlichkeit, ohne unnötige Verzierungen und Schnörkel. Das Haus wurde am 23. November 1929 eingeweiht. 2017 wurden  dann von den Stadtwerken noch einmal 700.000 Euro investiert, um das Gebäude auf den neuesten Stand zu bringen. Heute werden unter anderem Vorträge und Ausstellungen in dem Gebäude angeboten.

 

Bildrechte Artikelbild: „Bielefeld – Stadtbahn – U-Bahnhof Jahnpl“ (CC BY-SA 2.0) by IngolfBLN

 

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