Schlagwort-Archiv: Zu Guttenberg

So tut er Buße der Herr von und zu…

…und hoffentlich bald auch: Auf und davon Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg

Die Augsburger Allgemeine berichtet vom Bon-Jovi-Konzert in München:

 

„Zu Guttenberg im VIP-Bereich

So finden München und Bon Jovi wieder innigst zueinander – im VIP-Bereich singen auch Wladimir Klitschko und Karl Theodor zu Guttenberg (der übrigens mit Blaulicht chauffiert wurde) freudig mit.(…)“

Mit Blaulicht zum Bon-Jovi-Konzert auf Kosten der Steuerzahler. Was in Deutschland am vordringlichsten fehlt: Laternenpfähle!

Ende einer Schmu*-Fahrt


Sceenshot Titel NW

Nun hauen sie alle noch mal final auf den schnellen Untergebenentlasser und Doktorarbeitsfälscher (darf man ja jetzt sagen) ein. Aber wartet ab, er sammelt jetzt Krafdt. Und dann……

Auch unser allerliebstes Westfalen-Blatt kommt im Kommentar nicht umhin, die letzte Träne zu vergießen:

Mit dem Vorwurf der »vorsätzlichen Täuschung« beim Zusammenschustern seiner Doktorarbeit aus zahlreichen ungenannten Quellen wird es jetzt auch juristisch eng für Karl-Theodor zu Guttenberg. Bislang drehte sich die Plagiatsaffäre »nur« um Ruf, Ehre und politische Konsequenzen. Jetzt geht es um Noten im polizeilichen Führungszeugnis – mindestens. Denn: Die Staatsanwaltschaft Hof ermittelt längst wegen möglicher Verstöße gegen das Urheberrecht. Die Behörde wurde bislang noch nicht sonderlich aktiv, musste aber erste Schritte einleiten, weil zahlreiche Strafanzeigen gegen den Ex-Minister vorliegen. Die Ankläger hatten ihre leichte Zurückhaltung ausdrücklich damit
begründet, dass sie das Ergebnis der Universitätskommission in die Ermittlungen einfließen lassen wollen. Spätestens am kommenden
Mittwoch wird die Strafakte Guttenberg um eine unmissverständliche Expertise umfassender sein. Dann nimmt das Verfahren seinen Lauf. Der
Ausgang bleibt ungewiss. Klar ist, dass das Trauerspiel um einen gefallenen Hoffnungsträger deutscher Politik noch lange anhält.

Ob er sich nun mit Stefferl auf der Burg verschanzt und Papa Enoch ihm zu Ehren „Lohengrin“ neu einspielt und Bayreuth zeigt, wie man Dissonanzen geschickt überspielt?

* Schmu = beschissen, betrügen, tricksen

Nennt man das nicht „Betrug“?

Der Sprachgebrauch und das Rechtsempfinden derer, die keinen Politik-, Partei- oder Regierungssessel plattsitzen und nicht irgend etwas „Wichtiges“ managen ist ja meist ziemlich pragmatisch. Und wenn denn die Uni Bayreuth, die mal einen Doktortitel an den „Überflieger“ aus Franken verliehen hat, nun zu der Feststellung kommt, der ehemalige Wirtschafts- und Verteidigungsminister mit der rollenden BILD-Beratung im Ministerauto habe „die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt“, kann man es wohl „Betrug“ nennen.

Aber ist ja auch egal. Falls er irgendwann aus der Kiste wieder auftaucht, werden seine Jünger schon noch was Positives finden….

Kopiert Koch-Mehrin den Guttenberg?

mapspanien schrieb: am 12. April 2011 um 09:45:24
Plagiat
Solch ein Denunziantentum ist nur in Deutschland möglich. Einreihen ins Glied, immer schön brav alls schlucken und – weil vor Neid zerfressen – alles zerstören, was man selbst nie erreichen kann. Das Ausland wäre stolz, Visionäre wie Guttenberg oder auch die engangierte Mehrin in ihren Reihen zu haben. Ich bin wahrlich kein CDU/CSU/FDP-Fan. Wichtig ist nur : Alles im Ansatz zu zerstören. Es ist üblich, in Doktorarbeiten 10% als Plagiat zu verwenden. Die Fragen dieser Arbeit wurden nicht neu erfu

Aus dem Forum zur Affäre um die angeblich mit Plagiatsstellen versehene Dissertation der FDP-Hoffnungsträgerin der FDP, mit Babybauch Sterntitel zierenden, mit der geringsten Stimmenzahl zur Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes gewählte, erschütternd selten (knapp 30% der Sittzungszeit) den Sitzungen Beiwohnende und absolut bei „Hart aber fair“ keine Ahnung über die tägliche steigende Verschuldung der Bundesrepublik (6000 Euro nannte sie statt 20 Mio.) habende Lichtgestalt des gelben Blocks, Silvana Koch-Mehrin.

Auch hier wieder die glühenden Verteidiger des Plagiats wie bei KTzG. Auch hier wieder mangelndes Rechtsbewußtsein. Auch hier wieder verbales Abheben und hochstilisieren von Personen, die bisher nichts Wesentliches geleistet haben. Irgendwie abstrus lächerlich. Ich betone, abstrus. Fordern wir doch einfach die Freigabe des Plagiates zur gefälligen Bedienung eines jeden Abschreibers.

Demo für den Plagiator?


NW. Lokalseite 1

Da müssen wir uns wohl langsam um das Unrechtsbewusstsein eines Teils der Bevölkerung Gedanken machen, oder? Allerdings wirft ein Blick auf die „Unterstützer-Seiten“ auf Facebook doch ganz andere Fragen auf. Wann war die letzte Reise nach Pisa? Ist aber auch schlimm, was die „Linke Hetzpresse“ wie FAZ, SZ, Spiegel etc. da gemacht hat: Einfach Guttis Barbie Gedanken unter seinem Namen bei der Uni Bayreuth eingereicht, den Doktortitel „summa cum laude“ vorab schon mal beantragt, die PR-Show zu Kunduz mit Kerner arrangiert… macht man das? Schämt Euch! Wo der doch schon so viel für Bayern und Deutschland getan hat. Mit 13 schon politische Reden in Bierzelten geschwungen, einen Konzern mit 17 geführt, eine eigene Vermögensverwaltung mit 2 Angestellten geleitet. Am Timesquare gepost. Die Bundeswehr“reform“ versemmelt. Hat schon mal jemand über Facebook für wirklich wichtige Menschen demonstriert?

In diesem Zusammenhang ist sicher einmal interessant, anhand der Zahlen, die Facebook selbst veröffentlicht, das „Phänomen Facebook“ einzuordnen:

Umgesetzt auf die „Metropolregion OWL“ mit ihren über 2 Millionen Einwohnern bedeutet das: nicht einmal 10% der Bevölkerung nutzen das Soziale Netzwerk. Und allen zu 100% die Eigenschaft „Guttenberg-Unterstützer“ zuzuordnen wäre sicher ein abenteuerlicher Ansatz. Zumal der Facebook Gründer Marc Z. es mit Zahlen nicht immer so genau hat. So wird wohl der Gutti-Hype dort auch eher ein inszenierter Hype ohne großen Inhalt sein.

So relativiert sich der Hype um den „Freiherrn“ (nicht Baron) gewaltig und erklärt, warum er momentan keine Zeit hat, seine im wahrsten Sinne des Wortes „fabulöse“ Homepage zu aktualisieren. Der/die GhostwriterIn hat wohl andere Probleme.

Westfalen-Blatt über „Fremdinszenierung“

Nina Richel, Schülerin aus Hildesheim, und Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg haben eines gemeinsam: Sie sind öffentliche Menschen, Kameras sind auf sie gerichtet. Nina Richel hofft in der Castingshow »Deutschland sucht den Superstar« auf eine Gesangskarriere, der Adlige im Kabinett Merkel darauf, dass die Doktortitel-Affäre schnell in Vergessenheit gerät. Eines unterscheidet die beiden aber grundsätzlich: der eine ist ein Profi in der Selbstinszenierung in den Medien, die andere wird vom Privatsender RTL fremdbestimmt. Karl-Theodor zu Guttenberg ist ein Medienprofi. Er schließt Bündnisse mit Sendern und Zeitungen – wie Mitte Dezember, als er mit seiner Ehefrau Stephanie die deutschen Soldaten in Afghanistan besuchte und den unter Quotenschwund leidenden Sat1-Moderator Johannes B. Kerner mitnahm. Hinzu kommt die auffällige Hofierung des Ministers in der auflagenstärksten deutschen Boulevardzeitung »Bild«. Nina Richel, Marco Angelini und die übrigen acht »DSDS«-Kandidaten hingegen sind weniger Akteure als vielmehr Spielbälle des Senders RTL. DSDS ist eine Art Striptease-Show, bei der die Kandidaten die Jeans anbehalten dürfen, aber ihr Gefühlsleben bloßstellen (müssen). Jede Träne wird von einer Kamera eingefangen, der Verlust von lieben Menschen in Geschichten ausgewalzt. Der Dramaturgie wegen werden Kandidaten in Schubladen gesteckt (»die Zicke«). Das enge Aufeinanderhocken in der DSDS-Villa soll die ohnehin vorhandene Konkurrenz der jungen Leute
untereinander anheizen. Peter Boudgoust, der Intendant des Südwestrundfunks, nennt das »Sozialpornografie«, wenn Laien beispielsweise in Dokusoaps Konflikte austragen sollen. Fast 35 000 junge Menschen bewarben sich für die aktuelle Staffel von »Deutschland sucht den Superstar«, einige von ihnen wurden von der Jury um Dieter Bohlen bewusst lächerlich gemacht – anstatt sie erst gar nicht einzuladen, weil ihnen offensichtlich das Talent fehlt.
Darunter werden die Vorgeführten noch lange leiden, weil Mitschüler mit dem Finger auf sie zeigen. Die zehn Übriggebliebenen haben in den Mottoshows keine andere Wahl, als sich den Regieanweisungen zu fügen. Wer es sich mit Bohlen verscherzt, kann einpacken. RTL spielt mit der Hoffnung der Kandidaten auf die große Karriere und macht daraus ein Geschäft. Nina Richel und die anderen sind Werkzeuge für eine hohe Einschaltquote. So wie es 2010 Menowin Fröhlich war, dessen kriminelle Vergangenheit (Betrug und Körperverletzung) in den Mittelpunkt gerückt wurde. Weil sie heiß auf Aufmerksamkeit sind und wie ihre Eltern die Gesetze einer Castingshow nicht kennen, bewerben sich jedes Jahr Tausende bei RTL oder Pro7. Sie sollten sich keine Illusionen machen: Diese Shows sind moralisch fragwürdig, reine Fremdinszenierung, und ihre Sieger sind schnell vergessen.

Liebes Westfalen-Blatt. Nicht nur DSDS ist mehr als fragwürdig. Zählt in Deutschland bei der Mehrheit denn noch Moral? Ist Moral mit der angeblichen Beliebtheit des verlogenen Ministers vereinbar? Findet das die Mehrheit wirklich gut? Oder heisst die „Mehrheit“ eher Schattenkanzler und Volksverdummer Diekmann von BLÖD? Fragwürdig ist auch, warum Ihr Euch in die Reihen der Hochschreiber eingereiht hattet und nicht erkanntet, was für ein Blender und Hochstapler da auf seinem visuellen Bobbycar sitzt und sich von einem abgefeimten Club Idioten hochjubeln ließ und lässt. Immer noch ist er angeblich „der beliebteste Politiker“ vor Angela Merkel. Und die hat ziemlich sicher ihre Doktorarbeit nicht abgekupfert und schon vor Verleihung den Titel tragen wollen.

Jetzt scheint auch die Uni Bayreuth aus ihrer Schockstarre erwacht zu sein. Und er hat eine sehr klare Meinung über den ehemaligen Doktor: Lepsius hält den Verteidigungsminister für einen Betrüger. So sagt er das. „Wir sind einem Betrüger aufgesessen. Es ist eine Dreistigkeit ohnegleichen, wie er honorige Personen der Universität hintergangen hat.“ Quelle: Süddeutsche Zeitung.

Wie kann dann ein „Betrüger“ immer noch Minister sein? Oder sind die diversen Vorwürfe von Experten aus dem Kanzleramt zur „heißen Luft Richtung Bundeswehrreform“ schon Frau Merkels eleganter Ansatz, die Hohlpfeife aus Franken auf dem „fachlichen“ Weg aus dem Amt zu entfernen?

Blechorden für KTzG

Einfaches kann jeder, Unmögliches offensichtlich nur einer: Karl-Theodor zu Guttenberg. Smart und stark sorgt er für Glanz im grauen Politikeralltag. Als Antityp des staatstragenden Politikers sagt er, was er denkt – nachdem er vorher nachgedacht hat. Die Fähigkeit, dabei über sich selbst zu lachen, macht ihn zum Überflieger, der das Kunststück vollbringt, nicht abzuheben. Klarer Fall für höhere Weihen, munkeln die Medien und sehen in ihm bereits den künftigen Kanzler. Die Zeichen dafür stehen gut, denn der Aachener Karnevalsverein (AKV) macht schon mal den Weg frei: Mit der Verleihung des 61. Ordens Wider den Tierischen Ernst rückt er den unkonventionellen Freiherrn an die Seite von Konrad Adenauer und Helmut Schmidt.

Diesen Platz nimmt er jedoch nur aus der Ferne wahr. Denn der Verteidigungsminister kommt nicht selber zur Ordensverleihung, sondern schickt seinen Bruder Philipp. In der Rolle des Knappen, der ihn im Narrenkäfig vertritt, revanchiert sich der ehrenamtliche Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzer getreu dem Motto „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück“. Ein Schelm, wer unter Brüdern Böses dabei denkt. Die ARD überträgt die Ordensverleihung am 21. Februar ab 20.15 Uhr. Mit einem furiosen Feuerwerk aus Musik, Humor und so vielen Rittern wie lange nicht mehr feiert der AKV den närrischen Staatsakt. Vor ausverkauftem Saal geben sich Spitzenkünstler des regionalen Karnevals und bundesweit bekannte Kabarettisten ein spritzig-witziges Stelldichein. An erster Stelle Jürgen Rüttgers, der als wortgewaltiger Laudator die Gunst der Stunde nutzen wird. Fürstin
Gloria brilliert in einem heiter-hoheitlichen Zwiegespräch mit Kabarettist Jürgen Beckers. Als bundesweit beliebte Botschafter mit Oecher Herz begeistern Josef, Jupp und Jüppchen, Dirk von Pezold als Lennet Kann sowie die 4 Amigos.

Nein, nein, das ist nicht die große Prunksitzung aus dem Gürzenich zu Kölle mit dem Papst als Heiligsprecher. Das ist die Pressemeldung der Aachener Jecken zur Verleihung des komischen Ordens „Wider den tierischen Ernst“ an KTzG, die Lichtgestalt aus der fränkischen Provinz. Jener Mann, der in Begleitung seiner zu Höherem strebenden Gattin Kundus mit Kerner im deutschen TV rockte. Seltsam nur, das er nicht selbst in den Karnevalskäfig zu Ooche steigt. Da würde er nämliche eine glänzende Figur als bunter Geck abgeben. Wie weiland unsern Guido. Ach ja. Die Gloria TT wird auch da sein. Hoffentlich „schnakselt“ sie nicht zu heftig mit einem „Schwarzen“.

Mit spitzem Stift die Betonfrisur gekämmt


Gut getroffen hat Karikaturistin Christiane Pfohlmann auf den „Nachdenkseiten“ die intimen Stunden auf der Burg in der fränkischen Provinz

Die „Nachdenkseiten“ sind ganz sicher keine Freunde des fränkischen Topmodels mit der Betonfrisur, dessen „politische Künste“ derzeit ziemlich krass zum Vorschein kommen. Wo nichts ist wird auch nichts werden. Da muss eben Kinderpo…Barbie Stefferl in die Lücke springen. Wie wäre es mit einer „authentischen“ Show vom Hindukusch mit Durchquerung der Wüste Doofi per Gorch Fock?

Aber machen wir uns nichts vor. Es ist traurig. Der Schwanengesang auf diese beiden Lichtgestalten hat läöngst das Finale erreicht. Wie das aussieht, wenn die „Qualtätsmedien“ den wie weiland Guido Westerwelle zu Unrecht Hochgeschriebenen demontieren, liest man sehr schön hier. Wer den ebenso lächerlichen wie politisch gefährlichen Wallstreet-Auftritt mit Armen wie Opel-Jesus niemals verdrängt bekommen hat, der wusste, was den Phantasten mit dem Hang zum dozieren eines Tages erwartet. Horst „Halsdreher“ Seehofer wird ihn ganz gewiß nicht retten.