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„An der Untergrenze der Zeitarbeitstarife“

Der schnelleste Wendehals der internationalen Politik, eine Madame M. hat die nächste Pirouette geschlagen. Jetzt soll ein Mindestlohn“ her. Orientiert an Untergrenze der Zeitarbeitssklaven. Aushalten sollen es Firmen und Gwekschaften selbst. Donna Lüttchen tippt wieder mal mit dem eregierten Zeigefinger an die Stirn und sagt: „Die Trulla merkt, wie ihre Macht schwindet wie Schnee in der Sonne“.

CDU-Lauk: „Gleicher Lohn für Zeitarbeit gefährdet Jobwunder“

Nach den in den wesentlichen Fragen ergebnislosen Beratungen des Vermittlungsausschusses von Bundesrat und Bundestag in Sachen Hartz IV appelliert der Wirtschaftsrat nachdrücklich an die SPD und die Grünen, ihre Blockade endlich aufzugeben und den Beschäftigungsmotor Zeitarbeit nicht abzuwürgen. Kurt Lauk, Präsident des Wirtschaftsrates: „Die Verpflichtung, Zeitarbeitern frühzeitig den gleichen Lohn wie der Stammbelegschaft zu zahlen, wäre schlicht verantwortungslos. Dadurch wird gerade den gering Qualifizierten die Chance zu einem Einstieg in den Arbeitsmarkt versperrt.
Wenn heute zwei Drittel der Zeitarbeiter zuvor ohne Beschäftigung waren, dann zeigt sich, wie tragfähig diese Brücke von der Arbeitslosigkeit in die Beschäftigung ist. Die Haltung von SPD und Grünen ist ein Anschlag auf das Deutsche Jobwunder, wofür wir in der ganzen Welt bewundert werden: Jeder Dritte Arbeitsplatz, der in Deutschland neu entsteht, wird schließlich in der Zeitarbeit geschaffen.“ Für die Regelsätze habe, so Lauk, die Koalition einen vernünftigen Vorschlag mit moderaten Anhebungen vorgelegt: „Damit stellt sie sicher, dass die, die arbeiten, mehr haben als die, die nicht arbeiten. Der Wirtschaftsrat warnt SPD und Grüne, von diesem Prinzip abzuweichen!“
So weit eine Pressemeldung des Wirtschaftsrates der CDU.

Schon eine seltsame Sicht, die der Herr Lauk da propagiert. Wer in den letzten Tagen das Thema „Zeitarbeit“ verfolgt hat, registriert immer wieder „Dumpinglöhne“ und „Lohndrückerei“. Gleiche Arbeit, gleicher Lohn gelten nicht, Herr Lauk? Über das „Deutsche Jobwunder“ brauchen wir uns gar nicht weiter unterhalten. Weiß man doch, wie es erkauft wird.