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Und jetzt Wolferl: 34.000 (monatlich)

WDR TV berichtet ausführlich über die Vergütung Bielefelder Spitzen- und ähnlicher Beamter. OB Pit schneidet mit 11tausend so bescheiden ab, wie erwartet. Derweil hämmert I. „Lutterturbine“ S. auf ein Gerät. was man wohl, aus den grünen Restbeständen der einstigen Protestpartei requiriert hatte: „Man muß es prüfen“: „34.OOO monatlich für Herrn Brinkmann und seinen Partner erscheinen mir hoch“

Um was gehts? Wolferl Brinkmann und sein Kompagnon an der Spitze der Stadtwerke kassieren monatlich rund 34.000 Euro für ihre wahnsinnigen, auifwändigen, aufreibenden Dienste. OBPIt kriegt grad mal 11.000. Gradezu ein Hungerlohn.

Schade nur, daß die Wutbürger bis jetzt gewartet hatten, die grandiosen Ungereimheitheiten zwischen Leistung und Vergütung mal öffentlich zu machen. Als Stadtwerkechefs und jahrzehntelangen SPD-Atomfreaks wären sie mit 10.000 im Monat fast schon überbezahlt. Oder? Und als Ex-Arminiachef hat Wolferl B. wohl gezeigt. wozu er fähig ist: Pleiten, Pech, Pannen, Intrigen und peinlicher Abtritt.

Geh weiter, Wolferl B. Dein Pech, dass die Öffentlichkeit Bielefelds vorgeführt bekommen hat, was für ein grandioser „Manager“ Du bist. Bisher genügte Parteibuch. Und jetzt? Nimm Deine Spasskassenkumpels und Deine Parteikumpels gleich mit.

Jahrzehntelang mitgemurkst

Der „Lotse“ ging von Bord. Jahrzehntelang hatte er in diversen wichtigen Gremien des kleinen Clubs von der grünen Alm mitgemurkst. Dann meinte er, unbedingt Präsident diese Clubs werden zu müssen. Er, der – obwohl Chef der Stadtwerke – ungestraft zu einem der wichtigsten roten Strippenzieher dieser seltsamen an Possen reichen Metropole an der reißenden Lutter gezählt werden darf. Er kneift jetzt den Arsch nicht mehr zusammen. Er läßt sich das „nicht mehr gefallen“. Er fühlt sich „hintergangen“. Er mag nicht mehr. Bäääääääääääääääää. Längst zeigen andere der ofenfrischen Stadt, wie das geht mit einem Erstligaverein. Mainz. Augsburg. Sinsheim. Freiburg.

Die wirklich Beschissenen sind die knapp zehntausend glühenden Anhänger der Schwarzblauen. Die treu und brav ihre Kohle auf die Alm schleppen. Jeden Humburg von Liga 1 bis jetzt 3 mitmachten. Immer in der Hoffnung, es werde mal besser. Die sogar die Kentschen Haupttribünenfürze umrahmt von Schalmeiengesängen billigten, die das versenkbare Schwick-Memorial („Begrabt mich einst im Mittelkreis der Alm“) bejubelten. Die auch in Liga 3 gegen Sandhausen wieder jubeln, hoffen und bangen. Die sogar in Liga 4 oder 5 bei Wind und Wetter da stehen würden, obwohl sie die Namen der Adidas-beschuhten Legionäre schon gar nicht mehr zählen oder gar nennen können.

Wo bleibt eigentlich der journalistisch sorgfältig recherchierte Hintergrund dieser Alt-Bielelefelder Männertragödie?