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Das Siggifest in der NW ohne Schmuddelkinder

Auf dem Stadtteilfest auf dem Siegfriedplatz am Sonntag habe ich mir so eine kleine Visitenkarte mitgenommen, welche bei den Infoflyern bei der Bürgerwache rumlagen. Auf diesen stand, dass es immer aktuelle Berichte über den Bielefelder Westen unter www.nw-news.de/westen zu finden sind. Als ich mir dann die Webseite heute angeschaut habe, war ich schon recht erstaunt über den Bericht. Der die Autorin Julia Autor Rouven muss sich wohl auf einem anderen Fest befunden haben als ich. Ja es gab einen Flohmarkt und der war zuerst so voll und quetschig, weil alle Angst hatten, dass sie die besten Schnäppchen verpassen könnten. Nach einer Stunde war es dann möglich über den Flohmarkt zu gehen ohne von dicken Bäuchen an gerempelt zu werden. Die erwähnten Bands spielten dagegen nur an der Seite und wurden von den meisten als nicht so dolle dieses Jahr empfunden. Was wohl auch daran lag, dass die das sonst organisiert hatten nicht mehr mit dabei waren und die diesjährigen OrganisatorInnen nicht so die MusikexpertInnen waren.

Das Kinderschminken gab es auch, allerdings war da nicht so dermaßen viel Betrieb. Wogegen direkt daneben beim Stand der Roten Hilfe eine riesen Schlange war, weil dort Waffeln verkauft wurden. Aber solche ExtremistInnen dürfen in der NW wohl nicht erwähnt werden. Denn der Verfassungsschutz NRW meint, dass sie böse seien und der Verfassungsschutz hat immer Recht.

Müssiggang auf dem Siggi

Während ein paar hundert Meter weiter getrommelt, gepfiffen, Gesambat, Gesalsat und bunt flaniert wurde, herrschte auf dem Siggi eher Müssiggang. Wenn nicht diese beiden Till Eulenspiegels jungen Männer einen Rahmen mit Spiegel über die Straße trugen. Fast hätte sich die erst kürzlich von der Fotografin porträtierte und im Laden ausgestellte junge Dame darin gespiegelt. Aber eben nur fast.

Die älteren „Steckerlpieseler“ (Münchner Ausdruck für ältere männliche Biergartenbesucher) unter gelbem Schirm kriegten es nicht mit.

Gefährlicher wurde es schon für unsere erkennbar asiatischen weiblichen Besucher der Metropole, als sie in der gläsernen Rotunde in den Abgrund der kleinsten U-Bahn der Welt fuhren, wo „Siegfrieds Tod“ lauert.

So ist das eben auf dem Siggi, wenn das Nachtens Reste zusammengekehrt auf Abfuhr warten….

Nur mal so. Welche Biermarke präferiert eigentlich unser NW-Rouven, bei seinen „Streifzügen mit Notebook“ im Westen?