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Fairer non-profit-Weihnachtsmarkt

Am Samstag, den 5. Dezember, wird von 15 bis 21 Uhr im IBZ in Bielefeld(Teutoburger Straße 106) ein fairer non-profit-Weihnachtsmarkt veranstaltet!

Weihnachten, Fest der Liebe?
Unter dem Motto „Weihnachten mal anders!“ wollen wir mit unserem fairen non-profit Weihnachtsmarkt ein Zeichen setzen, dass wir diese Zeit auch ohne Konsumstress genießen können – solidarisch, fair und frei von religiösen Dogmen.

Dazu laden wir Dich herzlich ein:
In zahlreichen Selbermach-Workshops kannst Du aus Recyclingmaterial und natürlichen Zutaten Geschenke basteln, die Freude schenken. Nicht nur beim Auspacken, sondern auch beim Entstehen. Denn Du erlebst live, warum ein nachhaltiger Lebensstil nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch Spaß macht.

Wir teilen Know-how. Tauschen, was wir nicht mehr brauchen. Hinterher haben alle gewonnen: Unser Kleiderschrank kann wieder atmen. Die Natur wird nicht unnötig zugemüllt. Unser Geldbeutel bleibt verschont. Und wir haben einen herzwärmenden Tag mit musikalischem Ausklang der Ska-Band „Unknown Skartists“ verlebt.

Komm für ein Heißgetränk, einen Snack und einen Plausch vorbei. Bring mit, was du selbst nicht mehr brauchst, aber andere noch glücklich machen kann. Und geh heim mit Schmuck, Kosmetik und Genüssen, die Du selbst gefertigt hast!
Das genaue Programm folgt in Kürze!

Wir freuen uns auf Dich!

Quelle: Open Globe Bielefeld

→ zur Facebook-Veranstaltung

Ach WOBU

Dass unsere „Lieblingszeitung“ mit dem bunten Inhalt aus zerquetschten Autos, Brandwolken, Horrornachrichten und tausenden von Bildern lächelnder Schinkenbrotschmierer, Schützenkönige und Kreismeister derzeit mehr denn je ihre Kohorten zur Akqusition von Anzeigen ausschwärmen läßt, ist ja kein Geheimnis. Die voll bunte Rotation in Senne will bezahlt werden und Altpapier ist teuer.

So liest man heute interessiert von einem durchaus lobenswerten Currys/Burger/Fries-Konzept in der Arndtstraße 8 zu Bielefeld und lobt innerlich die Verknüpfung mit modischen Begriffen wie „Nachhaltigkeit, Umwelt, Welthungerhilfe“. Bis man dann ernüchtert das winzigkleine Wort „Anzeige“ über der ganzen Story „Neue Westfälische Freitag 27. Mai 2011“ entdeckt. Gemacht hat es die Werbeagentur „artgerecht“. So schön. So gut. Aber warum erfährt man nicht inmitten des NW-Anzeigenfriedhofes, der die Idee umrankt, wer die Macher sind. Was sie bewegt. Wie sie aussehen? Schließlich muß man nach dem Ertönen eines „Buzzers“ seine Fries, Currys oder Burger auch selbst an der Theke „frisch vom Koch“ abholen.