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Jetzt brauchen sie aber ein neues Feindbild…


Screenshot aus: Spiegel.online

Soso. Kaum ist der Stern des Welthoffnungsträgers Barack Obama fast unter Null gesunken, finden die US-Invasoren also in Pakistan direkt neben Afghanistan den Herrn Laden nach fast zehn Jahren und killen ihn. Da wir nicht dabei waren, ist auch das – wie alles was von CIA & Co. kommt – durchaus mit Skepsis zu betrachten. Fast 10 Jahre angebliche Suche mit der gewaltigsten Kriegsmaschine, die es auf dieser Erde gibt. Mit Satellitenüberwachung, deutschen Brunnenbohrern am Hindukusch und zehntausenden unschuldigen Opfern.

Alles wird jetzt gut. Danke, liebe USA.

Nachtrag aus Spiegel.online: Eine Spezialeinheit hat Terrorchef Osama Bin Laden in einem Gebäudekomplex in Pakistan getötet – fast zehn Jahre lang fahndeten die USA nach dem Qaida-Führer. Wie geht es jetzt weiter? Verfolgen Sie die Reaktionen im Liveticker. Und da steht dann, sie hätten ihn „bereits im Meer versenkt“.

Entschuldigung, ich muß grade sehr laut lachen. Das ist der Gag. Eine sich als Weltpolizei aufspielende „ehrliche, demokratische, bis an die Zähne jedes Einzelnen bewaffnete“ Nation, die jeden Furz in Cinemascope, Superbreitwand und von den diversen „TalkmasterInnen“ kommentiert veröffentlicht, versenkt ihren „schlimmsten Feind“ stante pede im Meer????????? Herr Obama, hören Sie einfach einmal auf, Märchen zu erzählen und geben Sie den Friedensnobelpreis zurück. Verdient haben Sie ihn ohnehin nicht.

Das literarische Quartett lichtet sich…

Die Frau des Frankfurter Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki, Teofila Reich-Ranicki, ist tot. Die Malerin starb am Freitag in Frankfurt im Alter von 91 Jahren. Marcel Reich-Ranicki bestätigte eine entsprechende Meldung der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung„.

Seit 1942 verheiratet, lebte man seit 1973 in Frankfurt am Main. Bekannt wurde sie durch die Autobiographie ihres Mannes „Mein Leben“, in dem er ihre Geschichte aus der NS-Zeit schildert.

Im Schatten ihres Mannes lebend, war sie der breiten Öffentlichkeit erst seit 1999 bekannt, da kamen auch erste Ausstellungen. Sie war immer eine treue Gemahlin und eine große Stütze ihres Mannes, welcher nun, wo er allein ist, sicher weniger am öffentlichen Leben teilnehmen wird.

Größte Anteilnahme an der Trauer wünschen wir Herrn Reich-Raniki alles Gute für seine verbleibenden Jahre und Kraft, weiterhin glücklich zu sein. Wenn auch anders als bisher.