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Nun spekulieren sie über Rafatis „Motive“

Als sich seinerzeit der Hannoveraner Robert Enke vor den Zug eines unschuldigen Lokführers warf, zelebrierte die Nation Betroffenheit auf allen Kanälen. Als sich jetzt Referee Rafati die Pulsadern kurz vor einem Bundesligaspiel aufschnitt, startete die Betroffenheitswelle erneut. Wir werden uns an den Spekulationen, Mutmassungen, Wenn´s und Abers nicht beteiligen. Dafür haben wir ja die wundervollen investigativen Zeilenschinder und Mikrofonhalter. BILD wird uns dann schon in seiner unnachahmlichen, „gekauften Meinungen“ und der sonstigen Mixtur sagen, worum es bei dem Suizidversuch denn wirklich ging. Und das sollte jetzt erstmal reichen. Theo Zwanziger hatte ja schon alles gesagt, was er sagen wollte und verschwiegen, was der Mikrofonhalter so hartnäckig nachfragen wollte. Aber Hannover scheint im Fußball ein schwieriges Pflaster zu sein. Solange es im bezahlten Fußball nur noch um Sensationen, Kröten, angezündete Stadien und beschimpfte Schiedsrichter geht, hat das alles herzlich wenig mit Sport zu tun.

Hatten wir heute schon angemerkt, daß der Lügner, Betrüger, Abschreiber und politisch leistungslose Karl-T.zG schon wieder von seiner Mischpoke gefeiert wird?

Warum da im Bild „Ben Hur“ gezeigt wird? So weit sind wir nicht weg von den Dingen, Auswüchsen und Perversitäten, die Rom verschwinden ließen, guckt man sich manche Stadionszenen an. Man bräuchte die Fußballer doch nur in Gladiatorenklamotten stecken und den finalen Streckschuß im Strafraum einführen. Die breite Masse würde sediert jubeln bis zum Umfallen.