Schlagwort-Archiv: Starbucks

SALE in der Glitzermetropole

Stufe 3 im Cinestar

Unten in der Cinestar-Parke putzten sie heute die Ebenen. Also fand das Fahrzeug nach einem kurzen Trip ins Herz der wunderbaren Metropole an der reissenden Lutter Platz unten auf Ebene 5.

Schattspiel an Kaufhof-Tür

Am Ausgang des Kaufhofes warfen die Leute Schattenrisse gegen den grauen Himmel über der Bahnhofstraße. Leichter Nieselregen empfing die Menschen am Rande der träge dahinplätschernden SALE, die nun sogar schon zweifach ausgerufen wurde.

SALE

Textilien reduziert

Gefunden war relativ schnell, was zu besorgen war. Da blieb noch Zeit, den Amerikaner auf der Niedernstraße zu besuchen, dessen großer Anhänger ich nicht bin. Kaffe ist für mich nicht „To go“ sondern „To gemütlich sit“. Die allermeisten aber nahmen ihm im Becher mit. Geschüttelt. Nicht gerührt. Die Begleitung war – obwohl der US-Kaffeetrinksitte nicht abgeneigt – am Ende nicht angetan. Vielleicht lag es aber auch an der schlechten Datenverbindung fürs EiPhone, die ein Hochladen des Bildes der Innenansicht nicht funktionieren ließ. „In Frankfurt ging das einwandfrei“. Kind, die größte Stadt zwischen Hannover und Hamm ist nicht Frankfurt. Auch wenn sie ab und an diesem Irrtum unterliegt.

Starbucks Innenansicht

Starbucks

Hätte der Rückweg nicht über jenen herrlichen Platz der Glitzermetropole geführt, den man nur aus Versehen „Jahnplatz“ statt „Piazza del Popolo“ vergessen hat zu benamsen, der Vergleich mit Frankfurt wäre negativ geblieben. Aber so leuchtete „Piazza del Jahn“ wie Wellblechschweinchen beim ARMinia-Aufstieg.

Facebook enttarnt

Vom Netzwerk zur Cash Cow: Facebook wird ein immer wichtigerer Werbeträger und wandelt auch in Deutschland auf den Spuren von Google. Der deutsche Vermarktungschef Scott Woods, ein früherer Google-Mann, nennt zwar keine Umsatzzahlen, sieht aber bereits 16 Prozent aller Werbeeinblendungen im deutschsprachigen Internet bei Facebook – vor einem Jahr seien es erst 3 Prozent gewesen. In den USA konzentriert Facebook nach eigenen Angaben bereits 28 Prozent aller Online-Werbeeinblendungen auf seinen Seiten. Neuerdings können Firmen dort Aktionen wie das Check-In eines Nutzers bei Starbucks promoten und als „Sponsored Story“ gegen Bezahlung herausstellen lassen. So rauscht es heute durch die Presse. Aha. Erst nett und süß und huppidruppiwunderbar alle auf die Plattform holen, dann die Adressen undercover verkloppen und schließlich die nächste Web-Blase aufbauschen.

Wer will, bitteschön. Aber wundert Euch nicht, wenn da fleißig von der Zuckerberg-Truppe Inhalt mit Werbung, Undervocer-PR zum Wohle des Heiligen aus den USA vermanscht wird.

Wie die „Wirklichkeit“ aussieht, kann man dieser Meldung auf „pressetext.de“ entnehmen:

Das Zusammenkommen mit potenziellen Geschäftspartnern in der realen Welt – das sog. Networking – ist für das Geschäft wichtiger als das Online-Marketing über das Web 2.0. Diese Schlussfolgerung lässt sich aus einer gemeinsamen Studie des Münchner Unternehmerkreises Informationstechnologie (MUK IT, www.muk-it.com) und der PR- und Social Media-Agentur European Marketing Communications (euro.marcom, www.euromarcom.de) ziehen. Grundlage bildet die Befragung von über 150 vornehmlich inhabergeführten Software- und Servicehäusern sowie IT-Beratungsfirmen aus Deutschland. Laut Umfrage sind über drei Viertel (76 Prozent) der IT-Führungskräfte in erster Linie daran interessiert, ihr persönliches Networking zu verbessern, um damit das Geschäft in
Schwung zu halten. Hingegen wollen „nur“ knapp die Hälfte (49 Prozent) das Web 2.0 für ihr Marketing einsetzen.