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Oetker hat gewonnen …

… und nicht die Miesmacher von Bielefeld steigt aus.

Beim run and roll day am letzten Sonntag gab es auch das 5 Kilometer Rennen für Firmen und Verbände, bei welchen phantasievolle Kostüme erwünscht waren. Die Initiative Bielefeld steigt aus, welche sich für den sofortigen Ausstieg aus dem AKW Grohnde der Stadtwerke Bielefeld einsetzt (welcher durch ein Nein des Aufsichtsrates der Stadtwerke verhindert wurde), verkleidete sich als Castortransport.

Den Preis für das beste Kostüm bekamen sie allerdings nicht, sondern eine Gruppe von Oetker, welche sich als Müsli verkleidet hat.

Bär, Bollerwagen und Wolferl spart Strom

Es war 23.30 Uhr im Hof des Museums Wäschefabrik an der Viktoriastraße, als die Bielefelder „DesHarmoniker“ Kai-Uwe von Hollen, Sascha Siebner, Joachim Müller, Christian Kurschus, Reimar Küstermann und Michael Adamietz nochmal so richtig in die Stimmbänder hauten und jene Veronica besangen, die Spargel wachsen sehen soll. Des kahlen Mannes Rucksackbär schaute uns unverwandt traurig an. Das war also der Schlußspurt der 10. Bielefelder Nachtansichten 2011. Was hatten wir nicht alles gesehen, gehört, gewispert bekommen…

….den Saxophonisten, der tief unterm Bernstein die Niedernstraße wohlklingend beschallte ….

… eine NW-Geschäftsstelle in dunkler Schockstarre ob RA George Terzakis (Jöllenbecker Straße) phantastisch chaotischen Druckerzeugnissen „Bielefelder Wirtschaftsmagazin“ und „Bielefelder Stadtzeitung“. Schließlich ist er auf dem Weg zur Nr. 1. Soviel kann unser Freund Rouven Ridder gar nicht in sein westliches Notebook tippen, wie George da publizistisch raushaut 🙂 …

… Zeugen wurden wir auch ob der Heiligsprechung von ARMinias Almverweser Präses Wolferl B., dem zu Ehren die Stadtwerke nun seit dem gestrigen 30. April umbenannt sind:

St.werke

… die vielen hundert üblichen bösen Zungen, die der Sänftentragung des Wolferl B. rund um den Puddingbrunnen auf dem Alten Markt beiwohnten, wurden Zeugen der Ehrung…

… und seiner ersten Amtshandlung als „Heiliger“: Das Haus der Technik heißt jetzt nächtens

„Haus der Tech“

… Zeugen wurden wir auch ob einer höchst dramatischen Szene. Ein Junggesellinnenabschied hatte Pits berühmten Bollerwagen entführt und feierte an der Altstädter Nikolaikirche unweit dem Leineweberdenkmal lautstark. Als die Damen Tribut für das fotografiert werden einforderten, flüchtete der Chronist nebst schönerer und besserer Hälfte…

… um dann am Niederwall in einem erleuchteten Fenster des illuminierten Alten Rathauses schließlich noch einen Papstähnlichen Auftritt des Reichsstadtverwesers , gerechten Sozialdemokraten, OBerbürgermeisters, Peter „Pit“ Clausen zu erleben. Hier auf diesem Lichtbild ist er allerdings schon wieder weg.

Mal angenommen …


Meldung in der NW

Mal angenommen, ein Familienoberhaupt irgendwo in Windelsbleiche verliert seinen Job und kann Strom, Wasser und Gas – geliefert von den Stadtwerlken – nur noch sehr schleppend oder gar nicht begleichen. Dann kommt bald ein Mann im flotten Dress von Wolfgang Brinkmanns -Parteikollega von Pit Clausen – und klemmt erbarmungslos ab. Beim Bald-Drittligisten ARMinia B…. aber, der durch eigenes Unvermögen in die finanzielle Bredouille geriet wird das per „Stundung“ geregelt. Auf dem kleinen Dienstweg sozusagen. Man kann der Familie in Windelsbleiche nur raten: „Gründet einen Fußball-Zweitligiisten. Seid Systemrelevant“.