Schlagwort-Archiv: Stadtwerke Bielefeld

Der Wille zur Bürgernähe fehlt

Eines vorweg: Die Ausbauplanungen der Bielefelder Stadtbahn sind ohne Frage infrastrukturell sinnvolle Maßnahmen. Dabei sollten jedoch neben ökonomischen Entscheidungskriterien zunächst die Bürgernähe dieser Planungen überprüft werden. Das heißt auch, betroffene Anwohner frühzeitig in die Planung miteinzubeziehen. Dies haben moBiel und die politischen Akteure im Umfeld scheinbar nie im Sinn. Exemplarisch hierfür die Informationspolitik von moBiel bezüglich der Streckenverlängerung der Linie 2, die man nur als bürgerfeindliche Desinformationspolitik beschreiben kann, zumindest als Verkehrsplanung an die betroffenen Bürger vorbei.
Warum Desinformationspolitik? Neben nachweislich falschen Angaben von moBiel bezüglich Einwendefristen, wurden Schreiben von Anwohnern an moBiel nicht beantwortet, wurde über Informationsveranstaltungen fehl- oder gar nicht informiert, lies man über die kommunale Presse verlauten, dass seitens der Anwohner keine Einwände im Zusammenhang mit der Planung bestünde, wurde im Planfeststellungsverfahren das Wohn- und Landschaftsumfeld nachweislich falsch dargestellt und vieles mehr. Auch verwundert die Berichterstattung in der NW vom 4. November 2011, bei der zum wiederholten Male und substanzlos nur die Vorteile der Streckenverlängerung „Milse-Ost“ ausgelobt werden. Auf die prinzipiellen Beanstandungen der Anwohner wird erst gar nicht eingegangen.
Dementsprechend regt sich nun auch Widerstand gegen die derzeit propagierte Streckenverlängerung der Linie 2 „Milse-Ost“. Dabei hätten Akteure von moBiel aus den Protesten gegen die Streckenverlängerung der Linie 4 in ein Wohngebiet lernen können.
Eine Vielzahl von ökonomischen, ökologischen und sozialen Gründen spricht gegen die Streckenverlängerung der Linie 2 „Milse-Ost“ in der derzeit propagierten Variante. Hier nur einige wenige Argumente:

(1) Die charakteristische Bewaldung des Buschbachwegs fällt komplett der geplanten Trassenführung zum Opfer. Hinzu kommt, dass eine Vielzahl von Tieren umgesiedelt werden müssen.

(2) Die Trasse führt direkt an einer Spielstraße und an einem Kindergarten vorbei, wodurch die Sicherheit spielender Kinder nicht mehr gegeben ist.

(3) Ein Parkplatzkonzept für die Endhaltestelle ist nicht ersichtlich, so dass wildes Parken vorprogrammiert ist und die Anwohner direkt belastet werden. Hinzu kommt, dass für den Bereich auch kein Rettungswegekonzept existiert.

(4) Außerdem werden in der beruhigten Spielstraße zusätzliche Lärmbelästigung durch Straßenbahnverkehr in Kauf genommen (niedrige Trassenführung schafft hier keine Abhilfe, sondern ist vielmehr eine Bestätigung der zu erwartenden zusätzlichen Lärmbelästigung) sowie zusätzliche potentielle Unfallschwerpunkte durch „Pendlerströme“ geschaffen, die der Zielsetzung einer Spielstraße grundsätzlich widersprechen. Es macht insgesamt wenig Sinn, eine Wohnstraße auf der einen Seite verkehrstechnisch zu beruhigen und zum anderen dies durch die geplante Trassenführung und „Pendlerströme“ zu untergraben.

Es ist wirklich erstaunlich, dass trotz der Vielzahl gravierender Argumente, die gegen die derzeit propagierte Trassenführung sprechen, keine planerischen Alternativen in Betracht gezogen wurden und werden. Wirkliche bürgernahe Ausbauplanungen fangen nicht mit schon bereits getroffenen Vorentscheidungen an, sondern mit einer offenen Diskussionder Optionen und Alternativen. Hier hat moBiel systematisch die betroffenen Anwohner und die Öffentlichkeit fehl- oder gar nicht informiert. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die verantwortlichen politischen Akteure es geradezu darauf ankommen lassen, Fehlplanungen über öffentlichen Protest zu korrigieren, wenn sie denn auffallen.

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Stadtwerke Bielefeld – willkürliche Änderung von monatlichen Abschlagszahlungen

Offenbar sind die Stadtwerke Bielefeld zur Finanzierung der Geschäftsführergehälter von je 34.000 Eur monatlich (Quelle: „OWL aktuell“) dazu übergegangen, in Abwesenheit der Kunden angeblich Zwischenablesungen vor allem bei Strom durchzuführen und damit Erhöhungen der monatlichen Abschläge von bis 700 % durchzuführen, weil sich angeblich der Verbrauch entsprechend erhöht habe, obwohl das nicht der Wahrheit entspricht.
Wer ist von diesem Geschäftsgebaren auch betroffen?
Es sollte eine Interessengemeinschaft gegründet werden u. gemeinsam vor Gericht gezogen werden.

Und jetzt Wolferl: 34.000 (monatlich)

WDR TV berichtet ausführlich über die Vergütung Bielefelder Spitzen- und ähnlicher Beamter. OB Pit schneidet mit 11tausend so bescheiden ab, wie erwartet. Derweil hämmert I. „Lutterturbine“ S. auf ein Gerät. was man wohl, aus den grünen Restbeständen der einstigen Protestpartei requiriert hatte: „Man muß es prüfen“: „34.OOO monatlich für Herrn Brinkmann und seinen Partner erscheinen mir hoch“

Um was gehts? Wolferl Brinkmann und sein Kompagnon an der Spitze der Stadtwerke kassieren monatlich rund 34.000 Euro für ihre wahnsinnigen, auifwändigen, aufreibenden Dienste. OBPIt kriegt grad mal 11.000. Gradezu ein Hungerlohn.

Schade nur, daß die Wutbürger bis jetzt gewartet hatten, die grandiosen Ungereimheitheiten zwischen Leistung und Vergütung mal öffentlich zu machen. Als Stadtwerkechefs und jahrzehntelangen SPD-Atomfreaks wären sie mit 10.000 im Monat fast schon überbezahlt. Oder? Und als Ex-Arminiachef hat Wolferl B. wohl gezeigt. wozu er fähig ist: Pleiten, Pech, Pannen, Intrigen und peinlicher Abtritt.

Geh weiter, Wolferl B. Dein Pech, dass die Öffentlichkeit Bielefelds vorgeführt bekommen hat, was für ein grandioser „Manager“ Du bist. Bisher genügte Parteibuch. Und jetzt? Nimm Deine Spasskassenkumpels und Deine Parteikumpels gleich mit.