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Bayern hat jetzt eine eigene „Domain“

Das Internet wird bayerischer: Der Freistaat soll mit .bayern seine eigene Domain-Endung bekommen. Die Bayerische Staatsregierung hat gestern den Startschuss für die Einführung der neuen Internetadresse gegeben. Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen können damit wohl schon im kommenden Jahr ihre bayerischen Wurzeln auch im Internet stärker betonen. Doch welche weiteren Chancen und Herausforderungen bieten die zahlreichen anderen neuen Top-Level-Domains wie .web oder .shop und was bedeutet dies für Unternehmen innerhalb wie außerhalb Bayerns? Aus: oktoberfest.bayern

Juchhu. Der Freistaat, der bis heute den frühen Tod des Kini nicht richtig verwunden hat und immer noch in Schloß-Neuschwansteinzeiten herumgeistert (Jo, wo isser denn der Seehofer?) ist ja wirklich nicht wirklich ein Teil Deutschlands. Gebt ihnen die vollstaatliche Souveränitpt und einen Sessel im Welt-Sicherheitsrat mit lebenlanfen vIhnen g Freibier.

Ooazapft is! (Bald). Für Puddingstadt fiele mir da auch was Eigenenes ein…….

Gutti geht. Für immer?

Er ziehe sich von seinen politischen Ämtern zurück, erklärte der 39-Jährige. Er wolle damit „politischen Schaden“ abwenden. „Es ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens.“ So rauscht es über die Pressedienste.

Nun, ein wirkliches Wunder ist es nach dem sehr doof angesetzten Versuch, eine Hängepartie „auszusitzen“ und der phantastischen „Unterstützung“ durch Kanzlerin Merkel ja nun wirklich nicht. Aber keine Angst. Jetzt wird sein Chef, der BILD-Redaktor K. Diekmann als Dank für gesteigerte Auflagen seine „Einnerungen eines Lügenbarons“ promoten, was das Zeug hält. Im garstigen Ingolstadt hört Seehofer, Horst auf den Kasematten stehend gar nicht mehr auf, sich die Schenkel zu klopfen und Gutti-Weibchen „Barbie“ Stefferl kann nun endlich durchstarten.

Aber jede Wette. In zwei Jahren steht der wieder auf und lässt sich zum boarischen Minipräses wählen. Bis dahin ist das ganze zu einer Marginale politischen Marginale verkommen und das Gedächtnis der Menschen kurz. In Bierzelten oder fränkischen Äbbelwoikneipen hohle Reden zu schwingen kann er fürwahr.

Auch auf den „Nachdenkseiten“ beschäftigt sich Jörg Berger mit dem Rücktritt und bezeichnet ihn als „unaufrichtig“. Ach was, er instrumentalisiert in seiner unnachahmlich verschwurbelten Sprechweise (Wie verstehen das BILD-Leser übehaupt?) die Soldaten in Afghanistan für sein Fehlverhalten:

„Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht“, so zu Guttenberg in seiner Rücktrittsrede. Guttenberg setzte alles auf die Karte „Aussitzen“ und verlor. Da er aber nur noch alleine mit der BILD-Zeitung im Bunker saß und die kritischen Einschläge immer näher kamen, blieb ihm nur noch die Kapitulation. Wer so wenig Einsicht in sein persönliches Fehlverhalten zeigt, hat sich auch eine „zweite Chance“ verbaut.