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Stadt ließ über Nacht Millionen Geldbäume pflanzen

Heute beim 6 Uhr-Läuten von St. Nikolai rieben sich Hunderttausende Bielefelder beim Blick hinaus an die Ränder der Schlaglochpisten die Augen: Millionen Sprosse sprießen überall aus der Erde der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm. Heimlich hatte das SonderPflanzKommando der Metropole unter Führung OBerpflanzmeister Pit Clausen die in der Deppendorfer Höhenluft unter ökologisch einwandfreier und von Inge Schulze persönlich gesegneten Plasteplanen vorgezogenen Stecklinge für diesen Tag herangezogen. Der Stadtkämmerer wurde bereits heute um 7 Uhr von Bielefelds größtem Radiosender “ Eriwan“ Süsterplatz in einem hektischen Interview von einem Almerprobten Moderator befragt:

RES (Radio Eriwan Süster): „Was erwarten Sie sich von dieser Geldbaumpflanzungsaktion?“
STAKA (Stadtkämmerer): „Die Bäume wachsen in der Stunde 1 Meter in die Höhe und blühen bereits heute Abend“
RES: „Ja und dann?“
STAKA: „Samstagmorgen wird der OBerbürgermeister bereits die ersten Münzen ernten können“
RES: „So schnell?“
STAKA: „Ja. Die Stecklinge stammen aus China. Da wo auch der Granit für den Bodenbelag der Altstadt wechkommt“

Die Teutometropole erwartet nach Auskunft des Kämmerers einen Rohertrag der ersten Entesession von 1 Million. Dem sollen in weiteren Schüben noch viele Millionen folgen. OBPit erörtert bereits im Ausschuss „B“ (Brachflächenverwaltung) die Anmietung von Scheunen im Outback, um die Geldmünzen lagern zu können. Die Bevölkerung wird heute Vormittag per Lautsprecherdurchsagen um Vorsicht gebeten bei der Ernte, die per Drehleiter und mit Hilfe des THW vor sich fährt.

Hunderte Fernsehteams aus der ganzen Welt haben sich bereits angemeldet und aus der Kanzlei des Bundespräsidenten zu Bellevue Berlin verlautete vorhin, OBPit sei für den „Sonderpreis des Verdienstordens der vierten Stufe am Bande mit Stern und Stock für Politiker mit Phantasie“ vorgeschlagen.