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Beten, Kotelett und ein Schloß im Outback

Drüben im Outback, in jedem Teil Wiedenbrück der Doppelstadt, die ein Rheda vorne dran hat, kommen sie aus der größten Kirche an diesem Feiertag. Eben haben sie noch „Ein feste Burg gesungen“. Jetzt empfängt sie Nonna betonica unter dem himmlischen Königsblau der Heimatstadt des Schalke-Fritzen mit dem langen Tötungsband entlang der Autobahn A2. Wo auch heute ziemlich Betrieb ist und ausländische Kennzeichen die Zerleger abholen.

Während sich auf Schloß Rheda unter blauem Blut die Massen drängen, um einen Blick auf Blaubluts (Schalker?) Ausstellung zu erhaschen, singen die Sägen, um die Plasteschalen der Discounter rechtzeitig wieder aufzufüllen. Ein makabres Schauspiel. Jetzt wo sie billige Gurken und Tomaten nicht roh sollen, kauen sie eben mehr Schwein. Kilo 3 €. Man kann aber auch nach feistem Ritt auf der Autobahn direkt nach der Ausfahrt rein in die Cafeteria und die Transporter rollen sehen.

Christi Himmerfahrt.

Für genügend Kohle kaut Rangnick auch Billigstkotelett

Rangnick, Ralf ist ein deutscher Fußballtrainer. Oft ausbrausend, cholerisch und manchmal unverschämt frech. Aber mit einem sehr flexiblen und biegsamen Charakter ausgestattet. Vor Jahren von Herne-West (Schalke) vom Veltins-Acker gejagt, heuerte er bei TUS 1899 Hoffenheim an, flog dann raus und nun holt ihn Kotelett-Blillighauer „Tünnes“ Tönnies wohl als Magath-Nachfolger zurück ins königsblaue Irrenhaus.

Womit bewiesen wäre: ARMinia Puddingdorf ist durchaus zu toppen.

So, nun melden „Tünnes“ Tönnis Freunde vom Prekariatsschmierblatt die Entlassung von Felix Magath. Armselig. Geben wir lieber nicht wieder, was in den Foren so über den Metzger aus der Provinz geschrieben wird. Jetzt ne zünftige königsblaue Einstandspartei für Söldner Rangnick mit Vroni Ferres und ihrem Drückerkönig entlang der Tötungsbänder an der A2 und die Posse Schalke kann weitergehen. Sagt jetzt bloß nicht „Schnitzel“ zum Formfleisch.

Fußballbekloppte Provinzler

13. Minute an diesem 13. März. 1860 München geht vor grad mal 12.000 Männeken auf der Alm in Führung. Aus dem fernen Südfraka heißt es, der Club Maritzburg habe den „Jahrhundertrainer“ Ernst „Chardonnay“ Middendorp wegen „ungebührlichem Verhalten“ entlassen. Vom Schalke-Großmaul „Tünnes“ Tönnies hört man, er habe Cheftrainer Felix Magath zum „Rapport unter Männern“ nach Rheda-W. zitiert. Tönnies? Hihi. Ja so ist das in der ostwestfälischen Fußball-Provinz, die bekanntlich bis Lüdenscheid-Schalke reicht und derzeit Dortmund mit seinem BVB ausklammert.

Tönnies zieht 1. April auf Schalke vor

Der Billigfleischhauer Tönnies aus dem sehr ländlichen Rheda-Wiedenbrück lässt keine Gelegenheit aus, sich zum „Fußball-Harry par Excellence“ zu machen. Jetzt soll Schalkes Nochtrainer Felix Magath „möglichst sofort“ durch Otto Rehhagel abgelöst werden. Gestern durfte er noch die Champions-League-Kastanien aus dem Feuer holen und das Viertelfinale klar machen, heute stört er die Kreise des Herrn über Schnitzel, Kotellets und das schreckliche „Tillmanns“ (Zeugs, das man in den Toaster wirft).

Früher hätte man miot dem immer leicht schräg guckenden Herrn den „Schalker Kreisel“ gemacht und ihn wegen erwiesenen Fußballunverstands von Schalke gejagt. Heute treibt er da ebenso sein Unwesen wie mit seiner Tötungsmaschinerie an der A 2. Eines Tages werden den Discounterbelieferer an der Himmelstür Millionen Schweine und Hunderttausende Schalker erwarten und ihm den Eintritt verwehren.

Wie grandios der Herr über die Schweinehälften und seine Kumpels das Thema so behandeln, läßt sich hier nachlesen. Dagegen ist ARMinia ja fast Ponyhof.

Die wunderbare Leichtigkeit OWLs


Carl-Severing-Straße kurz vor Reisebüro Neumann

Was für ein schöner Tag heute. Die Sonne scheint über OWL. Das Thermometer zeigt 3 Grad plus. Die Kanzlerin hat zwei neue – echte – Doktores der Jurisprudenz aus der Kiste gezaubert, die nun „Ministerchen wechseln Dich“ spielen. In Dortmund rüstet der BVB zur Meisterfeier, in Bielefeld der DSC ARMinia zur Abstiegsfeier, Schalke gewinnt heute Abend in München.*

Hatte ich schon erzählt, das heute Fischstäbchen an Stampfkartoffeln, geschmelzte Zwiebeln und Gurkensalat angesagt sind? Na dann wissen Sie es ja jetzt.

*So kam es dann auch 🙂