Schlagwort-Archiv: Sale

„Bitte mach ein Foto“

Das Fenster im Erdgeschoß des Rats stand auf. Eine blonde Lehrkraft dozierte über die 6. Gleichung mit zwei Unbekannten. Das Äffchen stand am offenen Fenster. „Fotografier mich. Bitte“. Er hatte die Profikamera gesehen. Na gut, Schlingel. Aber nicht der Studienrätin sagen….

… der Dachdecker hoch oben auf dem angekokelten „Lehners“ feixte sich eins…

… und pfiff einer UPSse hinterher. Werden chicer, seit sie auch weibliche Zustellerinnen haben. Aber dieses kackbraun. Ist das wirklich gut?

Was diese Damen auf dem Alten Markt nun nicht wirklich interessiert. Eine hatte sich einen SØR geleistet und auf unserem Rückweg standen sie immer noch. Nur die Tasche war abgestellt und die Frage hing in der Luft: „SIR?“ Der vorbeimarschierende altgediente Ehemann schaute mißbillgend, als sie wohl antwortete: „Na, einen richtigen Kerl bei SØR“.

Die gigantische Stadt liegt übrigens jetzt nicht mehr an der Lutter sondern an der SALE. Beim Mitternachtsshoppen am Samstag und den kochenden „Fünf“, die nach dem Ausstieg von Waterbör-Wulle nur noch „Vier“ sind, aber „Fünf“ heißen, soll wohl viel Kaufe abgegriffen werden.

Direkt hinterm wie immer sprachlosen Leineweber stehen sie, die „Fünf“ und kochen auf.

SALE in der Glitzermetropole

Stufe 3 im Cinestar

Unten in der Cinestar-Parke putzten sie heute die Ebenen. Also fand das Fahrzeug nach einem kurzen Trip ins Herz der wunderbaren Metropole an der reissenden Lutter Platz unten auf Ebene 5.

Schattspiel an Kaufhof-Tür

Am Ausgang des Kaufhofes warfen die Leute Schattenrisse gegen den grauen Himmel über der Bahnhofstraße. Leichter Nieselregen empfing die Menschen am Rande der träge dahinplätschernden SALE, die nun sogar schon zweifach ausgerufen wurde.

SALE

Textilien reduziert

Gefunden war relativ schnell, was zu besorgen war. Da blieb noch Zeit, den Amerikaner auf der Niedernstraße zu besuchen, dessen großer Anhänger ich nicht bin. Kaffe ist für mich nicht „To go“ sondern „To gemütlich sit“. Die allermeisten aber nahmen ihm im Becher mit. Geschüttelt. Nicht gerührt. Die Begleitung war – obwohl der US-Kaffeetrinksitte nicht abgeneigt – am Ende nicht angetan. Vielleicht lag es aber auch an der schlechten Datenverbindung fürs EiPhone, die ein Hochladen des Bildes der Innenansicht nicht funktionieren ließ. „In Frankfurt ging das einwandfrei“. Kind, die größte Stadt zwischen Hannover und Hamm ist nicht Frankfurt. Auch wenn sie ab und an diesem Irrtum unterliegt.

Starbucks Innenansicht

Starbucks

Hätte der Rückweg nicht über jenen herrlichen Platz der Glitzermetropole geführt, den man nur aus Versehen „Jahnplatz“ statt „Piazza del Popolo“ vergessen hat zu benamsen, der Vergleich mit Frankfurt wäre negativ geblieben. Aber so leuchtete „Piazza del Jahn“ wie Wellblechschweinchen beim ARMinia-Aufstieg.