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Politische Sprücheklopfer: „Wir lassen uns den Euro nicht kaputt machen“

„Wir lassen uns den Euro nicht kaputtmachen“, tönen Erich Honeckers Rache an Deutchland, Kohl-Ziehkind Merkel und der ständig leicht benebelt wirkende Mini-Napoleon Sakotzy vor der Presse und „rechnen mit Griechenland ab“. Gehts noch? Zu dem Thema eine Stellungnahme der „Nachdenkseiten„, die aufzeigt, wen MerkelSakotzy da auf Kosten ihrer steuerzahlenden Bürger wieder mal retten wollen: Banken und Großkapital

Warum lässt die Ankündigung des griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou, die Griechen über das neue EU-Hilfspaket abstimmen zu lassen, die Börsenkurse um 5 Prozent absacken, die Politik in Panik geraten oder die gerade gefassten Brüsseler Beschlüsse zur Makulatur werden? Die Antwort ist einfach: die Börsianer, die Politiker, die Brüsseler Bürokratie, sie alle haben kein Vertrauen mehr zum Volk.

Merkel „rechnet mit irgendjemand“ ab? Die Frau, die sich in der Sauna suhlte, als andere dafür sorgten, daß die Mauer umfiel und die Schlagbäume aufgingen? Die Ex-Umweltministerin, die einiges zum Atomabfallschlamassel beigetragen hat? Die Frau, deren Wendehals rasante 180-Grad-Drehungen problemlos zuläßt? Hauptsache es passt in Kalkül? Noch mal zum Verständnis: Wer Politik auf Dauer gegen die Völker macht, kommt den Laternen verflucht nahe.

Oha, so berühmt war der Ex-geschäftsführende Kneipier bei ARMinia?

Holla die Waldfee kann ja dank ihrer teilitalienischen Wurzeln die große Klappe nicht halten. Prompt kommt ihr Kommentar zum Aufmacher der Großstadtgazette Nr. 1, dem Bielefelder Tageblatt: „So wichtig kann ein hannöverscher Kneipier sein, daß man ihn ebenso wie die in die USA machenden Guttenbergs auf Seite 1 packt“. Donna Lüttchen, deren Wurzeln eher in Schilske liegen, kontert dann immer trocken wie ein Furz im Hochsommer: „Ach Hola, cheh wech. Gerusalem is auch nich an ein Tach zerstört worden“.

Was immer auch Donna damit sagen will, hätten wir dieses Blatt nicht, der Tag würde mit einem Lächeln weniger beginnen. Vor allem wegen dieser Headline:

Deutsche Wirtschaft bremst Wachstum in Europa

Hui, bisher waren wir die davonstürmende Konjunkturlokomotive, die sogar Fachkräfte aus Ländern vor dem Ural auf den rasenden Konjunkturzug holen müßte, um den gewaltigen Ansturm des Vorwärtsdrängens zu schaffen. Jetzt scheint die Kohle im Tender aufgebraucht. Die Lok bremst, daß die Funken Europa um die Ohren fliegen. Aber wenn wir dank Murkel & Sakotzy (Die Traumzweitbesetzung aus der Muppets-Show) erstmal eine „europäische Wirtschaftsregierung“ haben und die Brüsseler Schwachmaten so richtig in die nationalen Gurkenverordnungen eingreifen können. Dann, ja dann, wird „alles besser“.

Schwer zu glauben, wenn man den Pariser und die Berlinerin nebeneinander sieht.