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Die Stunde der Gaukler

Völker dieser Welt

„Völker dieser Welt, schaut auf diese Truppe“ mag man die am 9. September 1948 von damaligen Bürgermeister Berlins, Ernst Reuter, gehaltete historische Rede abwandeln. Allein, es gelingt nicht. Stattdessen soll der Circus Roncalli, als ihm dieses Bild im Spiegel spontan zugesmst wurde, spontan gehandelt und eine neue Clowns-Truppe „Ausstiegsgaukler“ ins Leben gerufen haben.

Demnächst wird die nach historischen Gauklervorbildern trainierte und aufgestellte „Die heilige Merkel“, „Der scheinheilige NRW-Röttgen“, „Politnull Rösler“ und „Bavaria-Rambo Ramsauer“ in den Pausen der Circusveranstaltungen auftreten und „garantiert EHEC-freie Lutschbonbons“ verteilen. Schade, in Bielefeld waren sie schon. Aber sie kommen sicher noch mal wieder. Der Titel der Show:

„Der Ausstieg vom Ausstieg des Ausstieges“. Copyright bei RedGreen.

Die Mitschuld von SchwarzGelb

Die Bilder aus Japan lehren die Welt das Fürchten. Die Not der Menschen ist so unermesslich, dass es einem die Sprache verschlägt. Zum tausendfachen Tod in Trümmern, zu Leid und verheerender Verwüstung kommt die ganz reale Angst vor dem Super-GAU. Ein apokalyptisches Szenario. Niemand vermag zu sagen, was in den Reaktorblöcken in Fukushima genau passiert. Die Angaben sind widersprüchlich, die Informationspolitik der japanischen Regierung ist verstörend. 25 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl sieht sich die Menschheit erneut auf fürchterliche Weise mit der Tatsache konfrontiert, dass sie die Kernenergie offenkundig nicht komplett beherrschen kann. Weder im Betrieb noch im Umgang mit dem Atommüll. Nach wie vor ist die Endlagerfrage weltweit weitgehend ungelöst. »Was wäre, wenn so etwas bei uns passiert…?« Diese bange Frage stellt sich jetzt überall dort, wo die Atomkraft eine Rolle spielt. In Deutschland wird das Drama von Fukushima das Ende der Kernenergie beschleunigen. Kanzlerin Angela Merkel und ihr Umweltminister Norbert Röttgen wissen das. Beide haben keinen Zweifel daran gelassen, dass Japan eine Zäsur darstellt. Röttgen nennt die Kernenergie unverblümt ein »Auslaufmodell«. Für bloße Beschwichtigungspolitik ist das ziemlich starker Tobak. Die schwarz-gelbe Regierung, die gerade erst den Ausstieg aus dem rot-grünen Atomausstieg beschlossen und der längeren Laufzeit der Atomkraftwerke zugestimmt hat, wird sich fortan an diesen Aussagen messen lassen müssen. Und zwar auch noch nach den anstehenden Wahlen. Für das Land allerdings geht es nicht um parteipolitische Spitzfindigkeit, sondern um eine Werteentscheidung. Vordergründig lautet die Frage: Wie viel darf der Strom kosten? Tatsächlich allerdings müssen wir entscheiden, was uns eine Abkehr von der Kernkraft mit Blick auf unser Wohlstandsniveau und unsere alltäglichen Lebensgewohnheiten wert ist. Davon zuerst hängt ab, wie lange wir die Atomenergie als Brückentechnologie tatsächlich einsetzen müssen. Deutschland täte gut daran, den Ausbau regenerativer Energien noch sehr viel schneller voranzubringen. Das jedoch kostet Geld, viel Geld. Und es zieht weitere Unannehmlichkeiten nach sich. Von der Verspargelung der Landschaft und des offenen Meeres bis zu jahrelangen Bauarbeiten an einem deutlich leistungsfähigeren Stromnetz und neuen, großen Pumpspeicherkraftwerken. Das alles wird ohne massive Eingriffe in die Natur – ja, möglicherweise auch vor der eigenen Haustür – nicht möglich sein. Auch auf noch höhere Energiekosten müssten wir uns wohl zumindest zeitweilig einstellen. Und schließlich könnte es sein, dass andere Länder am billigen Strom aus der Kernkraft festhalten, so dass unserer Industrie ein relevanter Wettbewerbsnachteil entsteht. Doch wenn wir wegwollen von der Hochrisikotechnologie Atomkraft, müssen wir bereit sein, diesen Preis zu zahlen.

Gewiß, liebes Westfalen-Blatt, es fällt schwer angesichts der furchbaren Ereignisse und Bilder aus Japan einigermaßen seinen Grips zusammenzuhalten und das Tagesgeschäft zu erledigen. Nur eine Bemerkung dazu. Eine klitzekleine. Schließlich war es die von Ihrem Blatt präferierte Regierung in Hornissen-schwarz-gelb, die vor den Energiemonopolisten den Kniefall machte und Atomkraft niedlich verharrmlosend als „Brückentechnologie“ bezeichnete und damit verlängerte Laufzeiten alter Meiler zugestand, die ziemlich klar Fortschritte bei regenerativen Energien ausbremste. Jetzt heißt es, „wir brauchen Zeit für stärkere Stromleitungen“, usw. Ach, für den Atomstrom reichten die Leitungen bisher aus?

In der NW liest sich der Kommentar schon schärfer: Schon sind sie zu hören, die Schönredner der Störfälle, die uns weismachen wollen, deutsche Reaktoren hätten bessere Sicherheitssysteme, stabilere Kühlsysteme, eine weniger anfällige Notstromversorgung. Für die Trauer um die Opfer der japanischen Katastrophe bleibt keine Zeit, auch wenn SPD-Chef Sigmar Gabriel zunächst anmahnte, es sei noch Gelegenheit, über die Konsequenzen aus der Katastrophe nachzudenken.

Es fällt sehr schwer, dieser Regieruingskonstallation auch nur ein einziges Wort noch zu glauben. Dabei ist der ominöse Euro-Rettungsschirm, zu dem Deutschland allein 200 Milliarden beitragen soll, angesichts der japanischen Tragödie weitgehend „under cover“ durchgewinkt worden. Aber auch das, verehrte Frau Bundeskanzlerin, wird Ihnen in Kürze ebenso auf die Füße fallen wie das Thema „Atomkraft“. Sie haben einen Amtseid geleistet, „Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden“. Und ihn wiederholt und aktuell gebrochen. Es sei auf die zynisch erhobenen Champagnergläser von Frau Merkel und den Chefs des Atom/Energiemonopols erinnert, als die Lizenz zum Gelddrucken in „trockenen Tüchern“ war.

Nur mal so zur Strahlenbelastung

Satire an…..Unglaublich, diese „linke Presse“ aus FAZ, Spiegel, Süddeutsche. Jetzt beeinflussen sie sogar die Meßdaten der radioktiven Strahlenbelastung des „Bayerischen Umweltamtes“. Erst haben sie Super-Gutti wegen ein paar lächerlicher Lappalien weggeschrieben, jetzt behaupten sie durch die bayerische Hintertür, „Atomkraft sei nicht wirklich sicher“. Was für Lügner ….. Dabei hat doch Mutti mit Rötti zusammen die Garantien für die Sicherheit übernommen und gesagt, der Staat „hafte mit den Spareinlagen aller Bürger“ bei evnetuellen Schäden. Siehste! Dabei steht der größte GAU für die schwarzgelbe Truppe bei den kommenden Wahlen noch bevor. Was den rot-röter-grünen Parteien aber auch so einfällt…..Satire aus. (Solche Spitzen gibt es immer. Auch wenn AKW´s in die Luft fliegen).

Atomkraft-Fans. Schaut genau hin!

Angesichts der dramatischen Bilder ersparen wir uns Kommentare. Die Meldungen sprechen – leider – für sich. „Atomkraft ist eine der sichersten Möglichkeiten, mit höchster Rendite Strom zu erzeugen. Deshalb können die Meiler auch ruhig weiterlaufen“. (Könnte der superdämliche Lobbyist Röttgen gesagt haben, der auch der nicht E10 tankenden Masse unterstellt, Diktator Gaddafi zu unterstützen).

Und wer dachten, der Röttgen zahlt…

Bislang übernehmen die Hersteller keine Gewährleistung. Sie geben lediglich an, ob ein bestimmtes Fahrzeugmodell den neuen Biosprit verträgt oder nicht. Verträgt ein Auto diesen Angaben zufolge E10 und hat trotzdem einen Motorschaden, dann liegt die Beweislast beim Autohalter, sagte ein ADAC-Sprecher. Aus einer Pressemeldung des ADAC.

Ja Donnerlüttchen, wie kommen wir da auf die Idee, der Röttgen zahle, wenn was aufgrund E10 kaputt geht? Wo der doch so selbstherrlich und vehement auf dem von Brüssel von den EUrokraten verordneten und in Berlin wie so vieles hirnlos übernommenen Lebensmittelangereicherten Sprit besteht? Schwarzes Freundchen, die Wahlen stehen an. Die roten Karten „Abwahl“ sind schon gedruckt. Klappt sogar bei Ministerchen, die von BILD trotz erwiesenen Betruges gesponsert werden.

Und nun haben sie heute Nachmittag festgelegt, das die Autofahrer „an den Tankstellen besser informiert“ werden sollen. Wahnsinn. Welch grandiose Entscheidung. Politik mit dem sturen Schädel gegen die Wand. Ihr in schwarzgelb werdet Euch demnächst sehr wundern.

Dann wählen wir eben

Die rot-grüne Minderheitsregierung weiß mehr, als sie zugeben will. Nach der mündlichen Verhandlung war es aber auch nicht schwer zu erahnen, was der nordrhein-westfälische Verfassungsgerichtshof vom Nachtragshaushalt 2010 hält: gar nichts. Denn die Richter werden am 15. März das Zahlenwerk für verfassungswidrig erklären. Wetten, dass? Die Prozessniederlage der Landesregierung steht damit so gut wie fest. Die erneute Drohung mit Neuwahlen zielt ins Leere. Wen will SPD-Fraktionschef Norbert Römer damit beeindrucken? Die Oppositionsparteien CDU und FDP lassen sich so nicht unter Druck setzen. Wenn sie glauben, dass Recht und Gesetz verletzt werden, sind sie sogar zur Klage verpflichtet. Begeistert werden die Wähler kaum sein, wenn sie schon wieder zur Abstimmung gerufen werden. Aber vermutlich sind Neuwahlen zwischen Rhein und Weser alternativlos. SPD und den Grünen fehlt die Mehrheit und der Wille zum Sparen. Die Linke will notwendige Einschnitte nicht mittragen. Der Bürger hat das Wort. Und das besser jetzt als später. Einen monatelangen Stillstand kann sich das Land nicht leisten. Liebes Westfalen-Blatt. Da sorgt ihr Euch in Eurem Kommentar umsonst. Dem Wähler ist es ziemlich egal, ob er wieder an die Urnen muss. Dann wird eben gewählt, bis es passt. Wer will schon Umwelt-Fuzzy Röttgen, der grade zeigt, wie wenig er als Bundesumweltminister auf die Reihe bekommt. Mit den so wunderbar christlichen beiden Parteien ist eher so gut wie kein Staat zu machen. Also her mit den Stimmzetteln für die Briefwahl. Da kreutzt man unter den Übeln eben das Kleinere an.

E10?

Vor 13 Minuten melden die Pressedienste, die „Regierung verteidige die Einführung des Biosprits E10“. Vor allem CDU-Umweltminister und NRW-Vorsitzer Norbert „Clooneyclon“ Röttgen verteidigte in der „Bild am Sonntag “ (Hahahahaahahahahaaaaaaaaaaa, fahren die Wasser?) den Biosprit, für den in letzter Konsequenz noch mehr Mais angebaut und noch mehr Regenwald abgeholzt wird und die Lebensmittel für den armen Teil der Weltbevölkerung noch teurer werden. Aber die Clique aus Richtung Bilderberger & Co. hat da schon vor Jahren „Szenarien zur Dezimierung der Weltbevölkerung“ ersonnen. Nach des großen Röttgen Worten reduziere „Biosprit die Abhängigkeit vom Öl“. Jojojojojojo. Kerzen und Fakeln statt elektrischer Strassenbeleuchtung würden auch weniger Ölverbrauch bedeuten. Es sind nicht die Intelligentesten, die Politik spielen.