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Die Rolle von Glaubensgemeinschaften

Nicht vergessen: Die Kirche war früher eins. EINE Kirche. Bis man in Osteuropa auf den Trip gelangte Heiligenbilder, “Ikonen” anzubeten. Trotz des Verbotes, sich kein Bild von Gott zu machen. Und dennoch wurden Bilder von Gott und Jesus, welche aufgrund der Dreifaltigkeit in Rom wie in Moskau dasselbe sind, angefertigt. Dies war die erste Spaltung und die Katholiken zogen später mit den Heiligenanbetungen nach. Und die Lutherer wollten ursprünglich keine Spaltung, sondern nur eine Reformation.

Doch es stimmt, jeder soll nach seiner Facion selig werden. Die Anzahl der Sakramente (ev. nur Taufe und Abendmahl), die Beichte, Konfirmation oder Kommunion, jeder kann machen oder lassen was er möchte. Insofern ist/war die Spaltung nicht verkehrt. Ist bei allen Weltreligionen so. Schwierig wird es erst mit Sekten, wie Jehovas Zeugen oder auch den Richtungen im Islam.

Eines darf allerdings nicht vergessen werden:

Das Gold, der Weihrauch, die Myhrre, die antiken Worte und schmucke Tempel und schöner Priestergewänder, das Zölibat, das Fasten und das Brechen –

das ist nicht der Glaube.

Viel wichtiger ist, daß man erkennt und darauf achtet, daß die Menschheit das überleben wert ist. Durch Frieden, Völkerfreundschaft, Kompromißbereitschaft und Solidarität muß bekräftigt werden, daß die Macht des Lebens größer ist, als die Macht des Todes.

Indem wir Kriege, Nöte und kalte Winter hinter uns lassen, bewegen wir uns alle einen Schritt weiter in Richtung einer Welt, in der all die oben beschriebenen positiven Dinge für jedermann und Lebewesen, gleich ob Mensch und Tier gewährleistet sind.

Michael Egler

PS: Verhütungsmittel und PED sind zehnmal besser als jedwede Form von Abtreibungen.

In Rom, in Amsterdam oder in Prag

Jan Sievers hat bereits im letzten Sommer sein Lied „Die Suche“ als Unterstützung für die Kampagne der „Deutschland findet euch“ bereitgestellt.

Jan Sievers – Die Suche – vermisste Kinder auf Youtube

In dem Video sind Kinder zu sehen, die bereits seit den 1990er Jahren vermisst wurden, namentlich: Deborah Sassen, Emin Oenen, Rene Hasee, Hilal Ercan, Ralf Rellstedt, Daniel Eberhardt, Tanja Graeff, Aisha Rieck, Katrin Konert, Mandy Schmidt, Nadine Hertel, Sandra Wissmann, Sarah-Isabell Schmidt.

Sowie Till Kratzsch, 1982 in Bielefeld geboren und im Juli 1995 zuletzt in Berlin am Zoologischen Garten gesehen worden.  Sievers Lied ist Till insofern wie auf den Leib geschrieben für diese Aktion, als das immer wieder Kinder in Amsterdam (siehe Refrain) in einschlägigen Lokalen, gesehen wurden.

Marcel Vervloesem ist einer dieser „Hobbysucher“, sie verbringen ihre Freizeit und ihren Feierabend nicht untätig Zuhause vor dem TV, sondern halten sich in genau diesen Etablissements auf – nicht um ihre Neigungen auszuleben, sondern in der Hoffnung, den Eltern eines Tages ihr vermisstes Kind zurückgeben zu können.

Till Kratzsch wäre jetzt 29 Jahre alt, bis heute fehlt von ihm jede Spur. Nach 3 Jahren wurde nicht mehr durch die Polizei nach ihm gesucht, es fehlten einschlägige Hinweise. Doch wenn ein Vervloesem alles Mögliche und Unmögliche versucht und sogar Steuergelder einspart, wird er alleine gelassen und er erhält von deutscher Seite aus keinerlei Unterstützung:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1998/0615/blickpunkt/0006/index.html

Initiative „Deutschland findet euch“: http://www.vermisste-kinder.de/galerie/4images/index.php

 

SALE in der Glitzermetropole

Stufe 3 im Cinestar

Unten in der Cinestar-Parke putzten sie heute die Ebenen. Also fand das Fahrzeug nach einem kurzen Trip ins Herz der wunderbaren Metropole an der reissenden Lutter Platz unten auf Ebene 5.

Schattspiel an Kaufhof-Tür

Am Ausgang des Kaufhofes warfen die Leute Schattenrisse gegen den grauen Himmel über der Bahnhofstraße. Leichter Nieselregen empfing die Menschen am Rande der träge dahinplätschernden SALE, die nun sogar schon zweifach ausgerufen wurde.

SALE

Textilien reduziert

Gefunden war relativ schnell, was zu besorgen war. Da blieb noch Zeit, den Amerikaner auf der Niedernstraße zu besuchen, dessen großer Anhänger ich nicht bin. Kaffe ist für mich nicht „To go“ sondern „To gemütlich sit“. Die allermeisten aber nahmen ihm im Becher mit. Geschüttelt. Nicht gerührt. Die Begleitung war – obwohl der US-Kaffeetrinksitte nicht abgeneigt – am Ende nicht angetan. Vielleicht lag es aber auch an der schlechten Datenverbindung fürs EiPhone, die ein Hochladen des Bildes der Innenansicht nicht funktionieren ließ. „In Frankfurt ging das einwandfrei“. Kind, die größte Stadt zwischen Hannover und Hamm ist nicht Frankfurt. Auch wenn sie ab und an diesem Irrtum unterliegt.

Starbucks Innenansicht

Starbucks

Hätte der Rückweg nicht über jenen herrlichen Platz der Glitzermetropole geführt, den man nur aus Versehen „Jahnplatz“ statt „Piazza del Popolo“ vergessen hat zu benamsen, der Vergleich mit Frankfurt wäre negativ geblieben. Aber so leuchtete „Piazza del Jahn“ wie Wellblechschweinchen beim ARMinia-Aufstieg.