Schlagwort-Archiv: Roland Kentsch

Diskussionen, Diskussionen und Erfreuliches

Im Rat der ehrenwerten Stadt, immerhin die größte zwischen Hannover und Hamm, wird wild diskutiert. Hat in den 12,4 – Umbaumillionen für den Kesselbrink ein Café-Pavillon drin zu sein? Oder darf das die Stadt – wie Oberbaumeister Gregor the Moss sagt, gar nicht bauen und als Investor auftreten? Irgendwie hat das wohl was mit Informationspolitik zu tun. Oder haben die Gazetten nicht genügend nachgefasst?

Das könnten sie ja jetzt bei Hans-Rudi H. tun, der uns bis 2014 erhalten bleibt. Freuen wir uns auf weitere „Leineweber“, „Carnivale“, „Nachtansichten“, „Geniale“ und „La Stradas“. Alles bewährt. Alles bekannt. In die Kiste greifen, etwas frischen Eigenrauch drüber und die Stadtbelustigung ist fertig. Gut, daß jetzt wenigstens der Herr Meschede die Kunsthalle leitet und zu Beginn seiner Tätigkeit mal schnell die alten Schätze aus dem Depot geholt hat und sie den Staunenden zeigt. Wie stehts eigentlich um das Café Schäfer? Läßt der neue Chef noch Wasser abstellen wie einst Kellein?

Eine 100 Jahre alte Platanenallee soll an der Ravensberger Straße nahe der Hammer Mühle weg. Der Kanalsanierungswahnsinn – Private Hausbesitzer können über das Schwachsinnsthema aus Brüssel und die besonders grün angehauchte Willfährigkeit in NRW davon ein Liedchen trällern – läßt grüßen.

Der Herr Kentsch, dem die Alm eine unterbesetzt-überdimensionierte neue Haupttribüne und das R.S.-Memorial – am Mittelkreis ausfahrbar – verdanken, hat nun endgültig vor Gericht verloren. Statt geforderter 16.000 gibts noch knapp über 2000. Der windschnittige Bursche hatte nämlich bereits beim MSV Duisburg als Zahlenverweser angeheuert.

Was sonst noch los ist in der kleinen großen Hauptstadt der Barmherzigkeit? Pffffffffffffffffft. Lest doch NW und Westfalen-Blatt. Die bringen das ausführlichst in allen Schattierungen. Ein paar umgekippte oder eingedellte Auto sind natürlich auch dabei. Und gibt es sonst nichts mehr auf der Welt. Es bleibt der Pudding Bielefeld.