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Baggerplätze

Immer wieder kommt es in letzter Zeit vor, dass Bagger und andere „Straßenwerkzeuge“ ihre eigenen Stellplätze bekommen. Nicht etwa am Straßenrand, sondern mitten auf der Fahrbahn.

Auf der Eckendorfer wird dann großräumig ein Tempo 30 Schild hingesetzt, der Reißverschlussverkehr angeordnet und der Bagger wird rundherum mit rot-weißen Warnbaken (ostwestfl.: Pömpeln) eingezäunt. Wahrscheinlich, um den Bagger- und Traktorendiebstählen entgegenzuwirken.

Gleiches Spiel auf der Osningstraße / Lipper Hellweg. Wohl behütete Bagger. Genauso auf der Detmolder Straße stadtauswärts. Man muss ganz dringend den Bereich zwischen Fahrbahnkante und Bordsteinkantenanfang auffräsen und einfach mal aus Prinzip (oder war es doch nur reine Willkür?) neu asphaltieren. Auf der B68 direkt an der OWD-Ausfahrt parkt seit dieser Woche im Übrigen kein Bagger mehr. Hat wohl den Mietvertrag mit der Fahrbahn gekündigt, man weiß es nicht. Oder er genießt jetzt anderswo die Aussicht auf das pulsierende Bielefelder (Nacht-)Leben.

 

Neu hinzugekommen ist dafür diese Asphaltschneidemaschine an der Turner-/Hermannstraße. Scheint allerdings kein sonderlich begehrtes Diebesgut zu sein, immerhin wurde sie nur mit ein paar Kegeln abgeschirmt. Was an Letzterem so verwunderlich ist, dass ich es sogar fotografiert habe? Ausnahmsweise gab es weit und breit KEINE einzige Baustelle, die das Ding da gerechtfertigt hätte. Nichtmal Verkehrszeichen mit dem fleißig schaufelnden Männeken. Nix. Hauptsache mal was abgestellt.

Wer am heutigen Vatertag statt mit Bollerwagen (das sind dann die sogenannten „Alleinziehenden Väter„) lieber mal mit Bagger durch die Lande streifen möchte, wird bestimmt an der Jahrhundertbaustelle an der Engerschen Straße fündig. Bei dem Megaparkplatz und den über die Jahre angesammelten Schätzchen, ist bestimmt für jeden das Passende dabei.

Wie lange existiert dieses Kriegsgebiet da oben eigentlich schon? Und wie lange wird es wohl noch dauern?