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„Journalisten nicht mehr zwingend notwendig“…..

Mitunter verzichtbar und häufig desinteressiert: Die deutsche PR-Branche fällt ein harsches Urteil über die Kollegen auf der anderen Seite des Schreibtisches, die Journalisten. Schon jede zehnte Unternehmens-Pressestelle hält Redaktionen für „nicht mehr zwingend notwendig“ für die eigene PR-Arbeit, ergibt der PR-Trendmonitor 2011 von news aktuell. Bei der Frage, was PR-Arbeiter im Job besonders nervt, stehen „desinteressierte Journalisten“ weit oben. Quelle: newsletter von turi2.

Das ist ja doof. Da sparen die jetzt sogar noch die „Ofenfrischen“ und „Pure Chocs“…..

Ofenfrischer Triumpf des Boulevard

Das konnte sich NW-Chefboulevardeuse Heidi HP nebst Fotografin Sarah Jonek ja nun nicht entgehen lassen. Welch Glanz, welch von Vorfreude geschüttelte Fahrt nach Kiedrich aufs Oetkersche Weingut-Schloß. Immer wieder legte Jonek neue Ofenfrische aus der reichen PR-Pizzakollektion in den eigens auf der Rückbank des knallroten NW-Dienstwagens aufgebauten mobiligen Ofen. Heidi HP hatte extra noch einen Schnellkurs „Wie esse ich gleichzeitig Oetker-Pizza und verzücke den Bleistift bei der Schilderung des Events“ beim BURDA´schen Seminar „Was würden wir bloß ohne den blaublütigen Boulevard berichten?“. Nun, es gelang. Es ist zur Sternstunde der Vermählung ostwestfälischen Blutes mit spanischer Grafdessa geworden. Ein Dokument. Wo das ehemalige SPD-Kampfblatt doch sonst immer nur von der Eroberung städtischer Brachflächen berichten kann. Entlich kann Oma Piefke mal mitleiden, mitlachen, mitweinen. Und bewundern, daß der Bruder der Braut, Ferdinand O., die Lesung „auf englisch“ vortrug. Purer Wahnsinn.

Genießen wir es. Vielleicht schenkt uns Indira K. ja noch ein pretiöses Interview mit dem blaublütigen Grafen, der die Backpulverianer hoffähig macht.

Geht es Ihnen auch auf den Wecker?


Wieder negativ auf 1 der NW: ARMinia

Mal ehrlich. Können Sie das ewige Gejammere des soeben kläglich abgestiegenen Clubs (mit allen drei Mannschaften!) von der sturmzerfletterten Alm auch nicht mehr hören? Jetzt stehen sie auf Seite 1 der größten Gazzette und es geht um: neue Kohle. Dabei stunden Stadtwerke (Arminia-Präses Brinkmann und Stadtwerke-Chef in Personalunion, SPD-Mitglied), die Stadt selbst (OB Clausen, SPD-Mitglied) und zig andere Zulieferer dem Pleiteclub locker Millionen. Bei jedem anderen Betrieb sagt die Spasskasse aus der Schweriner Straße dank ihres grandiosen „Fachwissens“: Njet.

Ist ein Club, den in der Bielefelder Emnid-Umfrage grade einmal 34% mit Bielefeld identifizierten, der aber gleichwohl als „Imageträger von Bielefeld“ hochgejazzt wird, dieses ständige Trara wert? Dann sollen doch die, die die Pöstchen und die Roland-Kentsch-Gedächtnisempore nebst Gütersloher Kaviarschnittchen (ortsansässige Caterer waren wohl nicht „leistungsfähig“ genug, den Pausentee zu kochen?) so sehr für ihr Ego brauchen, das Loch füllen.

Otto, der Normalbürger von der Bahnhofstraße, hat sich schon lange mit Grausen vom Kasperletheater an der Melanchthon-Straße abgewendet und der Super-Chefübungsleiter Ewald „Zettel“ Lienen trotz Herzbekenntnissen und erwiesener Erfolglosigkeit schnellstens das Weite gesucht.

Im Tiefkühlpizza-Weitwurf allerdings wäre die Puddingstadt aus dem Stand Mitglied der europäischen Champions-League. Real Tortilla und Margarita Mailand wären höchstens Sparringspartner. Nutzt die ofenfrische Chance 🙂

Millionenstrafe für die ofenfrischen Puddingrührer

Das Bundeskartellamt hat gegen drei große Konsumgüterhersteller Bußgelder von insgesamt 38 Millionen Euro verhängt. Die Firmen Kraft Foods Deutschland (Bremen), Unilever Deutschland (Hamburg) und Dr. August Oetker (Bielefeld) hätten über Jahre Informationen über geplante Preiserhöhungen und den Verlauf von Verhandlungen mit großen Einzelhändlern ausgetauscht. So lautet die Meldung in den Pressediensten und online in unseren Metropolengazetten.

Da denkste „Huch, die können doch kein Wässerchen trüben da entlang dem Ossidamm. Füllen doch nur Pulver in Tüten und tiefgefrieren Pizzen und sowas“. Nun verarschen sie letztlich die Verbraucher genauso wie alle anderen. Hallleluja. Blanke Profitgier schafft also nicht nur Billigstkotellett, es macht auch vorm Rührkuchen nicht halt. Aber machen wir uns keine Gedanken. Das zahlen das aus der Portokassen und treffen sich eben dann in Zukunft heimlicher. Macht die Atom- und Energiemafia ja nicht anderes. Aber da ist der Staat sogar Hehler.

Der NW war es übrigens auf der Titelseite vom 18.03. keinen einzigen Buchstaben wert :-)))))