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bielefeld existiert nicht

Bielefeld, wo Deutschland innen Spiegel kuckt

Bielefeld –  langweilige Provinz? Jeder weiß, dass die Stadt am Teuto zu Unrecht unterschätzt wird. Hier kommt keiner mehr wech.

Fraagste so’n Proff vonner Uni: Hömma, warum biste nicht gegangen, wo du noch konntest: nach Amerika, nach England, in die weite, schöne Welt. Aber nee, der Willi Heitmeyer ist immer wieder zurückgekommen. „Nachn paar Tagen woanders reichtet mir immer, dann will wieder zurück“, sacht er. Zurück nach sein Bielefeld. „Es iss wien Leben in offenen Vollzuch. So sieht das aus“ sacht er.

Weltstättler belügen sich doch bloss sowas von: So ein Berliner glaubt, der könnte heute dies und das tun, was er will. Aber der will gar nicht. Der lücht sich was vor, sagt der Willi und da isser geblieben in Bielefeld, wo er alles hat, was er braucht. Ne Kneipe, noch ne Kneipe, dat Stücksken Natur inn Teutobuargawalt und eben seine Uni. So isser, der Herr Proffessor.

Und heute hat die Arminia im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VFL Wolfsburg verloren. Da kennen viele wieda nua die Bielefeldverschwörung, was daran liecht, dass die Leutchen hier die Klappe eben nicht so weit aufreißen wie in Wolfsbuag oder München.

Doof findet der Willi den Jahnplatz. Mit seine Freunde cheet er da nich hin, weil der stammt noch ausse späten 50er-Jahren und die Fußgänger mussten zum Pättken in den Untergrund auffe Rolltreppe. Da sind die Ostwestfalen-Idioten dann immer hoch und runter gefahren, wie auffe Kirmes. Das war so peinlich, dass er das nie einen von seinen schlauen Proffessorkollegen zeigen will.

Komischerweise hat Bielefeld nur bei denen einen schlechten Ruf, die nach Berlin oder in eine andere Großstadt ziehen, weil die Ballerköppe glauben, dass so ne Metropole mehr aus ihnen macht als sie sind. Hat aber nix genützt. War ja klar. Bekloppt sowas. Bleib in Bielefeld. Haste mehr von!

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Oetker hat gewonnen …

… und nicht die Miesmacher von Bielefeld steigt aus.

Beim run and roll day am letzten Sonntag gab es auch das 5 Kilometer Rennen für Firmen und Verbände, bei welchen phantasievolle Kostüme erwünscht waren. Die Initiative Bielefeld steigt aus, welche sich für den sofortigen Ausstieg aus dem AKW Grohnde der Stadtwerke Bielefeld einsetzt (welcher durch ein Nein des Aufsichtsrates der Stadtwerke verhindert wurde), verkleidete sich als Castortransport.

Den Preis für das beste Kostüm bekamen sie allerdings nicht, sondern eine Gruppe von Oetker, welche sich als Müsli verkleidet hat.

Ofenfrischer Triumpf des Boulevard

Das konnte sich NW-Chefboulevardeuse Heidi HP nebst Fotografin Sarah Jonek ja nun nicht entgehen lassen. Welch Glanz, welch von Vorfreude geschüttelte Fahrt nach Kiedrich aufs Oetkersche Weingut-Schloß. Immer wieder legte Jonek neue Ofenfrische aus der reichen PR-Pizzakollektion in den eigens auf der Rückbank des knallroten NW-Dienstwagens aufgebauten mobiligen Ofen. Heidi HP hatte extra noch einen Schnellkurs „Wie esse ich gleichzeitig Oetker-Pizza und verzücke den Bleistift bei der Schilderung des Events“ beim BURDA´schen Seminar „Was würden wir bloß ohne den blaublütigen Boulevard berichten?“. Nun, es gelang. Es ist zur Sternstunde der Vermählung ostwestfälischen Blutes mit spanischer Grafdessa geworden. Ein Dokument. Wo das ehemalige SPD-Kampfblatt doch sonst immer nur von der Eroberung städtischer Brachflächen berichten kann. Entlich kann Oma Piefke mal mitleiden, mitlachen, mitweinen. Und bewundern, daß der Bruder der Braut, Ferdinand O., die Lesung „auf englisch“ vortrug. Purer Wahnsinn.

Genießen wir es. Vielleicht schenkt uns Indira K. ja noch ein pretiöses Interview mit dem blaublütigen Grafen, der die Backpulverianer hoffähig macht.

Oetker macht Ex-Puddingstadt zum Seehafen



Bielefeld
ist ja nun endlich Seestadt. Oetker, dem eigentlichen Besitzer des Namens Bielefeld sei Dank. Richard, der jetzt amtierende Fürst der Sippe über Pudding, Bier, Kümmerling, Teigfladen und sonst noch einiges sagte gestern in der „Erfolgs“pressekonferenz, wo die Familie unter der Sparrenburg nicht nur mit 46,9% den größten Umsatz sondern auch die meiste Kohle macht: Mit Schiffen, die wohl meist grade nicht unter deutscher Flagge fahren. Nun gut. Wie meinen Stefan Schelp von der Wirtschaftsredaktion der NW? „Auf Oetker ist somit Verlaß“. Klar. Panamesische Flaggen wehen immer steil im Wind. Haut doch mal eine im ofenfrischen Design auf die Sparrenburg.

Das doppelte Seitchen


NW-Rotationsclou: Doppeltes Seitchen

Während uns gestern die größte Gazette der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm mit einer Pulitzer-Preis reifen Text – und Bilddokumentation der rauchenden Ereignisse in der Altstadt unterhielt, liefert sie heute vor lauter Begeisterung über die neue „bunte“ Rotation gleich nach der Bürgerpark-Schilderung mit Blick auf die Oetker-Halle unseres Rouven R. einen neuen Knaller:

Das doppelte Seitchen

Schade nur, es ist keine Seite mit einem Bild von OBPit. Die hätten wir dann Rahmen und als Gabe an die Bürger dieser Stadt geben können. Man kann eben nicht alles auf einmal haben.

Millionenstrafe für die ofenfrischen Puddingrührer

Das Bundeskartellamt hat gegen drei große Konsumgüterhersteller Bußgelder von insgesamt 38 Millionen Euro verhängt. Die Firmen Kraft Foods Deutschland (Bremen), Unilever Deutschland (Hamburg) und Dr. August Oetker (Bielefeld) hätten über Jahre Informationen über geplante Preiserhöhungen und den Verlauf von Verhandlungen mit großen Einzelhändlern ausgetauscht. So lautet die Meldung in den Pressediensten und online in unseren Metropolengazetten.

Da denkste „Huch, die können doch kein Wässerchen trüben da entlang dem Ossidamm. Füllen doch nur Pulver in Tüten und tiefgefrieren Pizzen und sowas“. Nun verarschen sie letztlich die Verbraucher genauso wie alle anderen. Hallleluja. Blanke Profitgier schafft also nicht nur Billigstkotellett, es macht auch vorm Rührkuchen nicht halt. Aber machen wir uns keine Gedanken. Das zahlen das aus der Portokassen und treffen sich eben dann in Zukunft heimlicher. Macht die Atom- und Energiemafia ja nicht anderes. Aber da ist der Staat sogar Hehler.

Der NW war es übrigens auf der Titelseite vom 18.03. keinen einzigen Buchstaben wert :-)))))

Audi-Truppe hängt ARMinen-Solarpudding ab

So sieht das also aus, wenn man „die Zweite Liga rockt“. Die wievielte Niederlage von Chefübungsleiter Ewald Lienen mit der in der Winterpause so „wunderbar“ aufgefrischten Almdudler-Truppe ist es? Hören wir einfach auf, zu zählen. Wer selbst im Duell mit seinem nachbarlichen Abstiegskandidatenkollegen uninspiriert auf dem Platz rumgurkt, der wird es auch in der kommenden Liga 3 – sofern er nicht in die Insolvenz gehen muss – schwer haben. Bochum marschiert weiter Richtung Aufstieg und der beste Zweitligist Ostwestfalens, SC Paderborn, scheint sich etabliert zu haben. Spätestens im kommenden Nachbarschaftsduell mit der ARMinia.

Auch Oetker-Biere weniger gefragt

Im Jahr 2010 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager 98,3 Millionen Hektoliter Bier ab. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 1,7 Millionen Hektoliter oder 1,7% weniger als im Vorjahr. Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen – machten 2010 mit 4,0 Millionen Hektolitern rund 4% des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem Jahr 2009 setzten die Brauereien davon 2,7% weniger ab. 84,8% des gesamten Bierabsatzes waren 2010 für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Die Menge sank gegenüber 2009 um 2,9% auf 83,4 Millionen Hektoliter. Der steuerfreie Absatz von Bier (Exporte und Haustrunk) betrug 14,9 Millionen Hektoliter (+ 5,9%). Davon gingen 11,0 Millionen Hektoliter (+ 2,6%) in die EU-Länder, 3,7 Millionen Hektoliter (+ 17,7%) in Drittländer und 0,2 Millionen Hektoliter (- 5,9%) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien. Der Bierabsatz war 2010 – wie auch in den Vorjahren – in Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 24,7% und Bayern mit 21,9% am höchsten. Am Inlandsabsatz hatten diese beiden Länder mit 26,4% und 21,7% ebenfalls die mit Abstand höchsten Anteile. Den höchsten Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten dagegen die Brauereien oder Bierlager mit Sitz in Niedersachsen oder Bremen mit einem Anteil von 31,1%. Alle Angaben zum regionalen Absatz von Bier richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager).

Natürlich kannten unsere Oetkers den Inhalt dieser Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes schon längst. Gehört doch die Radeberger-Gruppe mit diversen Marken zum Konzern aus der Glitzermetropole. Da hilft es auch wenig, sonst was ins Bier zu pantschen und als „Golden Lemon Trunk“ oder „Radebergers edle Einfalt alter Braukunst“ anzudienen.

Kellein schwebte extra ein

„Großer Bahnhof“ für eine Sammlung der Kunsthalle Bielefeld in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland zu Bonn. Wie im WDR-Radio zu hören war, sei Ex-Kunsthallen-Café-Zampano Kellein „extra aus Texas, wo er jetzt arbeitet, eingeschwebt“. Schon ein toller Hecht, der jetzt Beschriftungen grade richtet und noch mal den Lichteintritt in Bonn vor Eröffnung am 28. Januar checkt. Zur Ausstellung „Die unbekannte Sammlung aus Bielefeld“ heisst es auf der Webseite der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn:

Arp, Beckmann, Munch, Kirchner, Warhol … Klassiker in Bonn
Die unbekannte Sammlung aus Bielefeld
28. Januar bis 27. März 2011

In einem der schönsten Kunstmuseen Deutschlands, dem 1968 von Rudolf-August Oetker gestifteten Philip Johnson-Bau der Kunsthalle Bielefeld, befindet sich eine Sammlung, die wenig bekannt ist. Zu ihr gehören Meisterwerke der Klassischen Moderne von Max Beckmann, Alexej von Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Man Ray, Emil Nolde oder Pablo Picasso. 1950 durch eine Schenkung Oetkers und 1954 durch städtische Ankäufe begonnen, liegen die Schwerpunkte beim Expressionismus, bei der internationalen Skulptur und bei beispielhaften zeitgenössischen Positionen. Mit rund 120 Werken stellt sich die Kunsthalle Bielefeld als eine weitere wichtige Sammlung zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts vor. Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, in Kooperation mit der Kunsthalle Bielefeld.

Warum eigentlich „unbekannt“? Hatte Kellein die in seinen 14 Jahren Kunsthalle Bielefeld heimlich im Keller gelagert?