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Über den Webauftritt der Metropole


Der
„etwas andere“ (schüchterne) Bielefeld Blog (Eigene Aussage) beschäftigte sich vorgestern mit dem Relaunch der Homepage der Metropole und merkt richtig an, es habe sich „kaum etwas verändert“. Stimmt. Schauen wir doch mal hinter die Kulissen. Laut Impressum des Bielefelder Auftrittes ist ein gewisser „Pit Clausen“, wohl als Peter Clausen zur Welt gekommen, verantwortlich. Die gewohnt bösen Zungen sagen, er sei Oberbürgermeister dieser Stadt. Was die nun starke Verwendung der offiziellen Stadtfarbe „rot“ erklärt. Schließlich trägt der berühmte Clausensche Bollerwagen, dem demnächst auf der renovierten Detmolder Straße ein Denkmal a la „Friedrich der Große unter den Linden“ erbaut wird, diese Farbe. Ferner mischt Hans-Rudilis H´s Stadtmarketing mit und gestaltet hat wie so vieles, wo Bielefeld-Marketing mit drin ist, MESHiNE | Digitale Mediengestaltung Dipl.-Des. Marko Löbel, hiesig ansitzend. Konzeption, Programmierung und Betrieb liegen in den Händen der Düsseldorfer IT-On.NET GmbH. Der „etwas andere Bielefeld Blog“ merkt ferner an, „es fehlte wohl der Mut, einen größeren Schritt zu gehen“.

Das, liebe Freunde, wäre auch seitens einer Stadt wohl nicht zu erwarten, die zwar die Größte zwischen Hannover und Hamm ist, aber demnächst drittklassig Fußball spielen läßt, regelmäßig nicht nur in Fernsehkrimis aus Münster auf den Roller genommen wird und ansonsten nach der Devise vor sich hin lebt: „Laßt uns bloß in Ruhe. Bielefeld ist viel schöner als ihr behauptet, den Männern geht es hier besser als in den meisten deutschen Städten und in der geistigen Kleintierhaltung sind wir auch viel weiter als anderswo“.

Lieber „etwas anderer“ Bielefeld Blog. Wenn das arschitektonische Kleinod Kesselbrink erst mal „AufgeMosst“ ist, dann geht es voran in dieser Stadt. Wahrscheinlich werden dann die berühmten „Drei Sparren“ gegen Pitis Bollerwagen ausgetauscht und das Stadtmotto in „Holprig in alten Mauern“ umformuliert. Und überhaupt: auf alten Bildern des heutigen Retortenstadtteils Stadtbezirks Senne sieht man „Nissenhütten“ als Bebauung. Welche Stadt dieser Größe kann sich schon rühmen, nun so etwas aus berühmter Architektenhand neben seiner Stadthalle stehen zu haben? Da gehört wahrlich der geballte Mut der Provinz dazu.