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Die Folgen von nine-eleven

Der 11. September hatte in der Folgezeit Vor- und Nachteile. Die Befreiung Afghanistans von den menschenverachtenden Taliban, die Befreiung des Iraks von Saddam – für beide Länder ein demokratischer Aufbruch in eine neue Zukunft. Die Bekämpfung von Terrorgruppen, Fanatikern – ein Tabula-Rasa bei Leuten, die schon lange genug die Freiheit der Völker bedrohten und eben diese nervten.

Der Nachteil war ein hervorragendes Beispiel, daß den heutigen Kapitalisten und Imperialisten geographische Grenzen, nationales Bewußtsein, sowie Menschen- und Bürgerrechte gleichgültig sind. Zur Verwirklichung ihrer Interessen nach Maximalprofit gehen sie über Leichen. Interessant ist: Bis heute sind weder die konkreten Umstände für den Anschlag auf das WTC, noch für den gleichzeitig stattgefundenen Anschlag auf das Pentagon aufgeklärt, bei dem nicht einmal Flugzeugtrümmer gefunden wurden. Bis heute gibt es keinerlei Beweise für eine Täterschaft der so genannten 19 Araber. Angebliche Telefonate aus den entführten Flugzeugen sollen zu den Tätern geführt haben.

Völlig kritiklos betet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung in ihrer Samstagsausgabe auf einer Doppelseite das Märchen der USA nach, Osama Bin Laden sei Drahtzieher der Anschläge. Nach dem ehemaligen CIA-Agenten Osama Bin Laden, der alles inszeniert haben soll, wurde von der US-Justiz nie wegen dem 11. September gefahndet. Das zeigt das im November 2001 aktualisierte Fahndungsplakat des FBI. Der Sprecher des FBI, Rex Tomb, erklärte 2006: “Der Grund warum 9/11 nicht auf dem Fahndungsplakat von Osama Bin Laden steht ist, weil das FBI keine stichhaltigen Beweise hat, die Bin Laden mit 9/11 in Verbindung bringen.” Das FBI ist sich nicht mal über die Identität der 19 angeblichen Flugzeugentführer sicher. Sie wurden nie an Hand von DNA-Proben identifiziert.

9/11

„90% der Deutschen glauben jüngsten Befragungen zufolge, die US-Regierung gebe nicht alle Geheimnisse um die Anschläge vom 11. September 2001 preis“. Na sowas aber auch. Dabei sagen doch Regierungen grundsätzlich die Wahrheit. Allerdings nur nicht die Ganze. Solch integre Leute wollen doch nur ihr Volk schützen 🙂 Deshalb kamen die Anschläge damals einem gewissen Hern Bush so zupass, daß er gleich noch vor der UN die „ganze Wahrheit“ an Kriegswaffen über den Irakt anhand gefälschter Bilder präsentieren ließ.

Wer also sagt, daß das vor 10 Jahren in den USA wirklich so war, wie heute „offiziell“ behauptet wird? Politiker dürfen sich nicht wundern, wenn ihre offensichtliche Scheinheiligkeit in diverse Verschwörungstheorieren mündet. Das ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Sie würden sogar auf die Bibel oder das Leben ihrer Mütter schwören, wenn es ihrem Machterhalt dient.

„Im Fegefeuer der Eitelkeiten“

Im „Der Freitag„, jenem publizistischen Kind des – angeblich/nicht angeblichen – Sohn des ehemaligen „Mr. Spiegel“, Rudolf Augstein („Ne Abjrund von Landesverrat“, Konrad Adenauer damals anläßlich der Durchsuchung der Spiegel.-Redaktion) schreibt Michael Angele über eine zeitlich sehr seltsame Verkettung der Ereignisse. Da hat Frankreichs Mininapoleon Sakotzy Probleme, ist seine holde Angetraute plötzlich schwanger und IWF-Chef Strauss-Kahn wird ein angeblicher/nicht angeblicher Vergewaltigungsversuch in einem New Yorker Luxushotel vorgeworfen und er von einer überaus lächerlich-bigott-rigorosen US-Justiz vorgeführt.

Aber was echauffieren wir uns. Heute der Jörg Kachelmann öffentlich -im Radio über WDR 2 gehört – zu den Anschuldigungen der angeblichen Vergewaltigung einer Provinzradiomoderatorin gesprochen Jawoll, er hat noch Stimme und die ganze anrüchige Geschichte bis hin zu BURDA- BUNTEBudda „Scheisserle“ Hubert B. stinkt von den per Mediengeschwafel vorliegenden „Fakten“ her erstaunlich in Richtung Vorwürfe Strauss-Kahn.

Nun, das kann alles auf der Insel der Seligen, Pizzafeld, nicht passieren. Da sind die Leute diskret. Affairen werden eher im Schatten des Johannisberg gewispert oder bei den Eseln in Olderdissen nachts diskutiert, wenn NW-Heidi HP grad die Taschenlampe ausgeknipst hat und unser Westen-Rouven das Notebook. Ausserdem: Was bitte soll in dem Stadtrat an der Niedernstraße schon passieren, wo man eher Ingeborgs grüne Turbinen surren hört.

In Rom, in Amsterdam oder in Prag

Jan Sievers hat bereits im letzten Sommer sein Lied „Die Suche“ als Unterstützung für die Kampagne der „Deutschland findet euch“ bereitgestellt.

Jan Sievers – Die Suche – vermisste Kinder auf Youtube

In dem Video sind Kinder zu sehen, die bereits seit den 1990er Jahren vermisst wurden, namentlich: Deborah Sassen, Emin Oenen, Rene Hasee, Hilal Ercan, Ralf Rellstedt, Daniel Eberhardt, Tanja Graeff, Aisha Rieck, Katrin Konert, Mandy Schmidt, Nadine Hertel, Sandra Wissmann, Sarah-Isabell Schmidt.

Sowie Till Kratzsch, 1982 in Bielefeld geboren und im Juli 1995 zuletzt in Berlin am Zoologischen Garten gesehen worden.  Sievers Lied ist Till insofern wie auf den Leib geschrieben für diese Aktion, als das immer wieder Kinder in Amsterdam (siehe Refrain) in einschlägigen Lokalen, gesehen wurden.

Marcel Vervloesem ist einer dieser „Hobbysucher“, sie verbringen ihre Freizeit und ihren Feierabend nicht untätig Zuhause vor dem TV, sondern halten sich in genau diesen Etablissements auf – nicht um ihre Neigungen auszuleben, sondern in der Hoffnung, den Eltern eines Tages ihr vermisstes Kind zurückgeben zu können.

Till Kratzsch wäre jetzt 29 Jahre alt, bis heute fehlt von ihm jede Spur. Nach 3 Jahren wurde nicht mehr durch die Polizei nach ihm gesucht, es fehlten einschlägige Hinweise. Doch wenn ein Vervloesem alles Mögliche und Unmögliche versucht und sogar Steuergelder einspart, wird er alleine gelassen und er erhält von deutscher Seite aus keinerlei Unterstützung:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1998/0615/blickpunkt/0006/index.html

Initiative „Deutschland findet euch“: http://www.vermisste-kinder.de/galerie/4images/index.php