Schlagwort-Archiv: Neonazis

Heiligabend. 12:18 Uhr…..

12:18 Uhr. Das ist die Ankunftszeit der Eurobahn auf dem Ostbahnhof der Metropole. In ihr sitzen ein paar Dutzend Nazi-Demonstranten, deren „Aufmarsch“ das Verwaltungsgericht Münster bekanntlich erlaubt hat. Ein paar Tausend Gegendemonstranten „Bündnis ggen rechts“ werden Trachtenweg, Huberstraße, Heeper Straße und AJZ, die Aufmaschzone des Neonazis säumen. Ein Schauspiel, das man seitens des Gerichtet sicher hätte vermeiden können….

„Drei Liter“ an Heiligabend. In Horst Wessels Tradition.

Mit Eilbeschluss von Mittwoch hat das Verwaltungsgericht Minden dem Eilantrag des Neonazis Sven Skoda fast in allen drei Punkten stattgegeben:
So sei das Verbot, in Blöcken, Rotten, Zügen und Reihen zu marschieren, laut Mitteilung des Verwaltungsgericht nicht aufrecht zu erhalten gewesen. Auch das Verbot, nationalsozialistischen Propagandajargon zu verwenden, wurde von der 11. Kammer des Gerichts gekippt.
….schreibt die NW heute zum Beschluß des Verwaltungsgerichtes Minden.

So, nun stell Dir mal vor – kannste? – Du stellst Dich am 24. Dezember mit einem Megaphon auf den Alten Markt. Genau neben den Puddingbrunnen und brüllst in Dein Ding: „Nazis raus. Nazis raus. Nazis raus“. Was meinste, wie schnell die dunkelblau gewandeten Ordungshüter zur Stelle sind und Dich wegen „Ruhestörung“ abschleppen. Nazis dürfen das am Heiligabend. In Springerstiefeln. Horst Wesser – hier wohlbekannt – intonierend. Aber vieleicht haben die Mindener Richter ja eine andere Auffassung von „Drei Liter“ (Synonym im 3. Reich für „Heil H……“)

Der geniale Agent Schramm sieht die OWL-Neonazis nicht als bedrohlich an

Agent 001 vom Bielefelder Staatsschutz, Andreas Schramm hat sich in der NW zur rechtsextremistischen Szene in OWL geäußert. Wie gewohnt bringt ihm die NW, den verdienten Respekt entgegen:

Mit ruhiger Professionalität registriert Andreas Schramm, Leiter des Bielefelder Staatsschutzes, die jüngsten Nachrichten um rechtsextremen Terrorismus in Deutschland. Dass eine der mittlerweile zahlreichen Spuren, die die Täter kreuz und quer durch Deutschland hinterlassen haben, auch nach Ostwestfalen-Lippe führen könnte, glaubt er nicht.

Weiterlesen