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Ante portas: Hugenberg 2.0?

Immer wenn es ganz „wichtig“ ist, kommt beim Spigel online ein gelber Balken: „Eilmeldung“. Diesmal gilt der Balken dieser Story der Presseagenturen:

Springer will WAZ-Gruppe für 1,4 Mrd. kaufen

Haha. Da sieht man, wo die Reise hingeht. Rege sich bitte keiner mehr über die Monopresse a la „Neues Deutschland“ oder „Der schwarze Kanal“ auf. Würde das vom Kartellamt genehmigt, würde Tante Elisabeth M. mit dem blaufingrigen Ex-Kindermädchen Friede S. und Angela M. nach den Staatsfernsehsendern ARD und ZDF und der politisch gewünschten Prekariatsverdummungssendergruppe RTL fast die ganze Medienlandschaft in ihren Pfoten halten.

Hugenberg schaffte das damals. Ausgang des Endes bekannt. Bitte lesen Sie hier nochmals nach, warum das so war. Die korrupten und buckelnden Politiker konnten wir gestern im Bundestag in Bataillonsstärke und Angela M. herum bewundern. Der Rest Demokratie geht dann zackzack in eine Demokratur Merkelscher Prägung über. Alles ist bereit. Die eine der beiden WAZ-Eignerfamilien hat offensichtlich keine Probleme, mit dem medialen Gesinnungsgegner zu paktieren. Bargeld lacht.

Wie Liz die „Reise nach Jerusalem“ verlor und doch gewann

„Ich hatte die feste Absicht, aus meinem Leben etwas zu machen“, schreibt sie in ihrer Autobiografie „Liebe öffnet Herzen“. Die Chance dazu bot sich der 17-jährigen Auszubildenden 1958 bei einem Bertelsmann-Betriebsfest. Man spielte die „Reise nach Jerusalem“. Reinhard Mohn, Chef des aufstrebenden Unternehmens, und seine junge Angestellte waren die Letzten bei dem Spiel. Mohn gewann. Ein schicksalhafter Tag für die junge Elisabeth, die schon damals auf den Namen Liz hörte.

Bernhard Hänel hat auf NW.online ein zu Tränen rührendes und zu Spenden animierendes Porträt jener Frau aus der langen kleinen Stadt nebenan mit Medienkonzern und gemein nütziger Stiftung geschrieben, die morgen 70 Jahre alt wird. Wer ein Tempo zur Hand hat und sich seiner bitteren Tränen nicht schämt, kann laufen lassen und hier bei der NW schon mal nachlesen, wie das geht. Mit der „Liebe, die Herzen öffnet“. Protegé Klein-Angela ist doch sicher zu Kaffee und Kuchen eingeladen und Friede Springer kommt auch. Oder?

Das Grüne „Rhombe“-Problem

Ob die Kanzlerin nun mit Elisabeth M. vor Kameras herumsteht, verzweifelt versucht, den Euro zu „retten“ oder sonst etwas verzapft, was sie spätestens ein halbes Jahr danach ganz anders sieht: Die Grünen haben irgendwie ein Problem mit der grandiosen Wendehalsigkeit der gelernten Freiheitskämpferin Angela Dorothea M. „Igel“ Angela ist mal wieder da, wenn „Hase“ Roth noch hoppelt.

Atomausstieg? „Mit mir nicht“, meinte jüngst die Rhombenzeigerin (Jenes Sektenzeichen, das sie stets beim Sprechen mit den Fingern formt).
Atomausstieg? „Klar. Ich bin vorne dran“. Meinte vor wenigen Tagen die Rhombenzeigerin ( Jenes Sektenzeichen, das sie stets beim Sprechen mit den Fingern formt).

Schön, wie schnell eine gelernte Physikern lernt, was Atom heißen kann. Dafür brauchten Grüne, die SPD und Linke Jahre über Jahre. Die Rhombenzeigerin kann so etwas über Nacht. Sie konnte auch von saunieren auf „Mit dem Klassenfeind gehen“ umschalten und sogar vornedran stehen.

Bei alldem steht ihr Elisabeth M., die Herrin des TV-Stusses von RTL und Co. und seinen Printbegleitern, bei. Wer solche Freunde hat bekommt eines gar nicht mehr so fernen Tages den Nobelpreis. Welcher das sein wird, tüftelt grad die Nobel-Akademie in Stockholm aus. Vielleicht wird es der Nobelpreis für „Die beste Pirouetten-Laienschauspielerei mit fingerfertiger Rhombenhaltung“.

Hoffentlich ist dann Carl-Gustav noch im Amt, damit Silvia von Schweden den Preis an die Landfrau überreichen und Elisabeth M. vom Gütersloher Lande in der ersten Reihe sitzen kann.

Wiedenbrück und Liz B.

Wow, Sie kennen Wiedenbrück nicht? Jener andere Teil der Doppelstadt hinter Gütersloh? Da kommt „unsere Elisabeth“ her. Dieses Örtchen hat ihren Blick geschärft, weil er von überall her an Kirchtümen, Fachwerk und Kleinstädtischem hängenblieb. Aber der kleine „große“ Reinhard M. nahm sie dann nach „wilden Jahren“ endlich zum Weibe, wohnte zwar bis zum Tode ohne sie auf Steinhagener Gemarkung, aber das Ziel war immer klar. Die Busenfreundin von Friede Springer und Angela „IM Erika“ Merkel sollte immer fortführen, was der kleine „große“ Mann so an krausen Gedanken rund um die gemein nützige Stiftung hatte. Das hat sie auch gemacht.

Jetzt wird sie am 21. Juni 70 und hat prompt wieder ein Buch schreiben lassen. „Schlüsselmomente – Erfahrungen eines engagierten Lebens“. Engagiert ist sie, ohne Zweifel. Und mit dem seltsamen Karl Lagerfeld hat sie ja auch ihren Fotografen gefunden. Einen Verlag brauchte sie nicht zu suchen. Den hat sie. Und der bringt immer die Elaborate der Leute aus der Nachbarstadt raus. Egal, wie man das findet.

Vielleicht können wir ja diesmal die Remittenden bei real,-, Aldi, Lidl & Co. auf den berühmten Tischen finden. Die wirklichen „Schlüssel-momente“ ihrs Lebens wird sie kaum hat beschreiben lassen. Wie hoch wird wohl der Vorschuss für Angela „IM Erikas“ Memoiren ausfallen? 2,3, 5 Mio.? Ein reich bebildeter Beiband, in dem Angela beschreibt, wie sie die, die begnadigte Physikerin, die „Atomwende“ fand, erfand und schaffte ist ja sicher schon in Vorbereitung. Titel „Schlüsselmomente. Mein Leben mit der Asse, Gorleben, Schäubles Geldkoffer und Kohls anonyme Spenden. Wie ich die ungeliebte Wende bewußt in der Sauna verschwitzte und dennoch die Freiheitsmedaille als größter Wendehals der Geschichte in den USA bekam“. Gossengoethe Franz-Josef Wagners schärfster Konkurrent von einseitig Einfachem, ein gewisser Kai D., hat sich schon anerbötig gezeigt, das Jahrhundertwerk zu schreiben. Katja Kessler, sein von der NW so verehrtes schreibendes Weib, wird dazu die weiblichen Anekdoten liefern. Der studierten Zahnmedizinerin ohne Praxis könnte ja die ehemalige Zahnartzthelferin zu Stuhle stehn. Siehe auch Wikipedia:

Zunächst begann Liz Mohn eine Ausbildung als Zahnarzthelferin. Später arbeitete sie als Telefonistin im Bertelsmann-Konzern, bevor sie eine der Geliebten Reinhard Mohns wurde. 1963 ging sie eine Scheinehe mit dem Bertelsmann-Kinderbuchlektor Joachim Scholz ein und wurde erst 1982 bis zu seinem Tod Mohns zweite Ehefrau[2]. Reinhard und Liz Mohn haben drei gemeinsame Kinder, die lange Zeit Herrn Scholz zugeschrieben wurden: Brigitte Mohn, Christoph Mohn und Andreas Mohn.

Die Würdigung durch die sonst doch seitenweise claquierende NW fiel allerdings etwas düftig aus. Da müssen wir noch was nachlegen, gell Herr Chefedaktor? Die „Kaiserin der Handy-Reparaturbetriebe“ gibt sicher eine Privataudienz, wenn Ihr Verlag die Schnittchen bezahlt..

Er klatscht halt gerne

Andernortes machen sie ja aus dem Saft eines Verwandten von ihm süchtig machenden Stoff. Hierzulande säumt er die Ränder der Kornäcker im Outback und hat nur kurze Zeit seine rote zarte Blüte, um zu klatschen. Man sagt, das rotgrüne Stadtparlament der Metropole mit dem zarten gelben Rand rechtsaußen überlege, wie sie das wespengelbe Teil vollends kalt stellen könnte. Gemach Freunde. Nicht zu sehr abheben nach der Bremen-Wahl. Das kann sich in der Politik heutzulande so schnell ändern…. Immerhin hat die Wahlbeteiligung einen historischen Tiefstpunkt erreicht. Auch eine Art Rekord.

Unser Thommi will kein Gauner sein

Der frühere Vorstandschef des insolventen Arcandor-Konzerns Thomas Middelhoff hat unmittelbar vor Beginn des Schadenersatzprozesses gegen ihn alle Vorwürfe zurückgewiesen. „Diese Klage ist ohne Substanz und damit verbunden auch die Kampagne, die ich zwei Jahre über mich ergehen lassen musste“, sagte Middelhoff der ZEIT. Der Insolvenzverwalter des Handelskonzerns Arcandor Klaus Hubert Görg hatte Middelhoff vor dem Landgericht Essen auf 175 Millionen Euro Schadenersatz verklagt. Der Prozess beginnt am Mittwoch, den 13. April 2011.

„Herr Görg hat eine Theorie, die jeden Wirklichkeitsbezug vermissen lässt“, sagte Middelhoff über die Vorwürfe. Die Theorie „besteht darin, dass ich mit dem Bauunternehmer und Vermögensverwalter Josef Esch sowie mit der Bank Sal. Oppenheim zum Nachteil von Karstadt zusammengearbeitet haben soll – und zwar aus Eigennutz.“ Der Prozess gehört zu den Folgen der Insolvenz von Arcandor im Sommer 2009. In deren Zuge wurde der Konzern aufgeteilt, das Versandhaus Quelle abgewickelt, und das Kaufhaus Karstadt ging an den Investor Nicolas Berggruen. In dem Prozess wird es auch um die Beziehung von Middelhoff zu seinem früheren Vermögensverwalter Esch gehen. Unter anderem hatte Middelhoff, bevor er zu Arcandor ging, in geschlossene Immobilienfonds investiert, die fünf Karstadt-Warenhäuser übernommen hatten. Das Engagement in den geschlossenen Oppenheim-Esch-Fonds erschien Middelhoff risikolos, sagte er, „weil immer die Bank Sal. Oppenheim mit investiert hat. Außerdem waren die Eigentümer der Bank mit privatem Vermögen dabei … Ich habe hier gesessen und gesagt, wo ist das Problem, ich bin ja wie Hans im Glück.“ Esch habe ihm, wie Middelhoff sagt, in der „Gesamtvermögensverwaltung“ alles abgenommen. „Da werden Sie ja fast schon lebensuntüchtig.“ Quelle: Die Zeit

Da ist sie wieder die aalglatte gegeelte „sympathische“ Labertasche, die selbst seine führenden und zeitweise ob der denglischen Wortschwalle paralysierten Bertelsmann-Jünger im Städtchen nebenan grad noch eben so vorm Verspeisen des Mohnkuchens aus dem Hause jagten. Der dann KarstadtQuelle allerliebst vor die besagte Wand fuhr, sich selber aber anscheinend als „Opfer“ sieht. Ob die an der Bahnhofstraße angesichts des beginnenden Prozesses sicher sehr interessiert das auch so sehen?

Ist übrigens wieder Zeit, Spargel mit dem hiesigen IHK-Cheffe in dessen Ummelner Kasino zu essen. Da ist sicher noch große Sympathie da. Da mochte man auch Fast-Parteikumpel und enttarnten Plagiator KTzuG.

Fremdschämen mit Elisabeth, Friede und Hubert

Heute noch nicht richtig fremd geschämt? Noch nicht überlegt, welch Geistes Kinder Ex-Zahnarzthelferin Elisabeth, Ex-Kinderfrau Friede und „Scheisserle“ Hubert denn wirklich sind? Schade. Die obige Mail auf Twitter-Pic im abartig seitens BILD, BUNTE und diversen Mohn-Medien behandelten „Fall“ Kachelmann zeigt nämlich, mit welchen Dreckwürfen Elisabeth, Friede und Scheisserle ihre überbordende Kohle verdienen. Da werden Dreckschleudern, die sich „Reporter“ schimpfen, auf Menschen angesetzt, um der ziemlich primitiven Verleger perverse Ader zu befriedigen. Aber mit dem dadurch verdienten Geld tun sie dann wieder „viel Gutes“, gründen „Stiftungen“ und veranstalten lustige Bälle, auf denen sie wie lächerliche Clowns auftreten, die grad ein Bambi hinterhergeworfen bekommen haben.

Die NW beschäftigt sich heute intensiv mit dem Thema „Castingshows im Privat TV“ und deren Auswüchse. Insbesondere der Konzern aus dem langen Provinzstrassenstädtchen nebenan tut sich da ja besonders hervor und inszeniert „die Wahrheit“, was das Zeug hält. Viel interessanter wäre eine Dokusoap über das wahre Leben von Friede, Elisabeth und Scheisserle Hubert. Wir kämen aus dem Lachen über diese „Elite“ nicht mehr heraus.

Wo wir grade beim Fremdschämen sind. Schließen wir den kleinen blauschwarzen Operettenclub oben auf der Alm mit all seinen „Führungspersönlichkeiten“ mit ein, der heute Abend sein Stadion aus- und woanders eingliedern will, um dem Zusammenklappen in 12 Tagen doch noch zu entgehen.

Wozu noch „Wer wird Millionär“ mitspielen?

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass eine Ex-Geliebte Kachelmanns 50.000 Euro für eine Titelgeschichte erhalten hatte. Das Interview war noch vor Beginn des Prozesses erschienen, zu dem auch die Ex-Freundin als Zeugin geladen war. Auch zwei andere Zeuginnen hatten sich nachweislich gegen Geld in den Medien geäußert. So schrieben die Medien heute im Zusammenhang mit dem Prozeß um die wahrscheinlich erfundenen Vergewaltigungsvorwürfe gegen Wettermann Jörg Kachelmann.

Da kommt einem doch wahrlich der Morgenkaffee hoch. Die vereinten Prekariatsmedien von der Allianz RTL-Gruppe – BILD – BUNTE – DuMont (schreibst Du meine Lügenstories bringe ich Deine menschenverachtenden Geschichtchen) wirft ein bezeichendes Bild auif die letztlich Verantwortlichen. Die Damen Springer, Mohn und die Herrn Burda und DuMont. Welche Charaktere mögen sie haben? Da braucht es nicht viel Phantansie. Wer gestern nachgelesen hat, welch „glänzendes Ergebnis“ die Bertelsmann-Gruppe aus dem nachbarlichen Provinzstädtchen eingefahren hat, kann es unmittelbar ablesen. Die Sender für die niederen Bedürfnisse und das stinkende Fischeinwickelpapier mit den vier Buchstaben sind mit ihren Ergüssen Umsatzbringer Nr. 1. Welcher Art müssen die Spiegel sein, in denen sich diese Verleger des Morgens betrachten?

Jetzt könnte man doch mal ganz ganz schnell eine Atomausstiegsstory beginnen (Die pösen, pösen Energiekonzerne), dann ist man im Mainstream voll dabei. Ach ja, flankiert ein bißchen Kachelmann (wie gestern Abend auf VOX in der viertelstündigen Hetzsendung (Prominent!) mit der hässlich verschrumpelten A. Schwartzer) und im Regal liegen sicher auch noch H4-Schmarotzer, die ihre Staatskohle „ohne Leistung“ in einer Mallorca-Datsche verprassen.

Vielleicht überschätzen wir aber auch IQ und Charakter der Verantwortlichen? Jetzt, wo ihre Freunde von SchwatzGelb derartige Denkpirouetten hinlegen? Da kann einem schon ziemlich schwindlig werden. Na, wie wär es mit einer kleinen weiblichen Bumsstory, als Kachelmann mal das Land auf der A2 durchstreifte? Muß ja nicht wahr sein. Der „wütende Blick“ des Moderators auf Gütersloh genügt für 50000 Eier. „Wer wird Millionär“ war gestern. Heute ist „von den Medien bezahlte Ex-Geliebte von Kachelmann“ en vogue. Irgendwas muß man ja die kleine geistige Medienlücke füllen, die uns „Jahrhunderttalent“ K-TzuG. hinterlassen hat.

Diekmann, es reicht!

…und so leidet die Uni, den der saubere, ehrliche, verantwortungsvolle, anständige, großmäulige Plagiator mit in den Sumpf kleiner Gauner gerissen hat:

http://www.youtube.com/watch?v=6cDZuQBtpVA

Dank für den Link, madamef!

Übrigens, die „Belohnung“ für die massive PR-Arbeit für Gutti bekommt BLÖD ja dann: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,747581,00.html Das blaufingrige Kindermädchen und ihre Freundinnen Angela und Elisabeth rocken eben die Republik.

Wie in diesem unsäglichen Blatt die Meinung von Hein Durchschnittsdoof im Stile des „Der Stürmer“ oder ehemaliges „Neues Deutschland“ manipiuliert wird, zeigt diese Tabelle aus Spiegel.online.

Neues in Sachen Callcenter

„Callcenter“. Kaum ein Thema wird in diesem Blog so oft und so intensiv betrachtet. Der Weltkonzern aus der langen Stadt mit G. vornedran hat sich jetzt per Tochter Arvato mal wieder in die Nesseln gesetzt. Die „Märkische Zeitung“ berichtet darüber:

Das dürfte sich in absehbarer Zeit ändern. Seit gestern gehört das Callcenter zum Medienkonzern Bertelsmann – ein klassischer Fall von Outsourcing. Und Arvato hat bereits angekündigt, dass nach einem Jahr die Gehälter um mindestens 20 Prozent sinken werden. Die Teltower Belegschaft hat die Ankündigung als Kampfansage aufgefasst. Jetzt probt sie den Aufstand.

Arvato hat gestern um Punkt 12 Uhr ein weitgehend leeres Callcenter übernommen. Von 193 O2-Angestellten haben rund 175 Widerspruch gegen die Betriebsübernahme eingelegt und sind daher nicht zu Arvato gewechselt. Nur ein Dutzend Wechselwilliger und rund 50 Zeitarbeiter meldeten sich gestern bei Arvato. Die 175 Rebellen wurden von O2 bis auf Weiteres freigestellt – sie beziehen ihr Gehalt bis zur Klärung der Angelegenheit.

Ob Lizchen schon mit einer Fuhre Mohnkuchen im Kofferraum des schweren Benz „menschlich“ unterwegs ist?

Die Merkel-Springer-Mohn Kaffeerunde

Nein, so lief das natürlich nicht ab. Das könnte ja nur der wirren Phantasie eines Verschwörungstheoretikers entsprungen sein. Aber eines ist jedenfalls sicher, das Triumfeminat hält – jedenfalls noch – zusammen. Und Angela Merkel kann sich auf Friede Springer und Liz Mohn verlassen, solange die Kanzlerin das „Werdende“ im Sinne des „Gewordenen“ (im Sinne der Springer-Zeitungen) und des „Werdensollenden“ (im Sinne der Bertelsmann-Stiftung) weiterspinnt.
Wenn nicht, dann drohte der Kanzlerin allerdings die Götterdämmerung.

Die „Nachdenkseiten“ sinnieren über die unselige Verbindung zwischen den drei schrecklichen Amazonen Merkel, Springer und Mohn und überlegen, warum jetzt der Liebling der drei Kaffeeklatschweiber ein wenig von BILD vor den Bug bekommen hat. Zu lesen hier. Unsere Provinzgazetten haben offensichtlich nicht den Mut, einmal über diese Verflechtung von Politik, privater Interessen, Häme und Steuersparmodellen offen nachzudenken.

Oh, gibt es jetzt im Dschungel Mohnkuchen?


Allzu blauäugig sollte man den RTL-Krampf und den Konzern nicht sehen….

Würde man die zu Escada-Zeiten und auch heute noch unschuldig weiß gekleidete Dame an der Spitze des irgendwie immer mit „Gerüchlein“ behafteten B-Konzerns mit dem großen Stolz auf seine Prekariatssenderschiene RTL und insbesondere die arg lächerliche „Dschungel-Show“ mit dritt- bis viertklassigen Akteuren ansprechen, sie würde entrüstet die perfekt manikürten Hände heben und sich Kritik an einem ebenso menschenverachtenden wie verlogenen Format verbitten. Selbst würde sie sich niemals in diese Gesellschaft begeben. Natürlich nicht. Schließlich ist ja nicht sie „gescheitert“. Allerdings wissen nicht nur die Eingeweihten drüben im Straßendorf mit Namen G. schon ziemlich genau, um wen es sich da handelt. Plötzlich schließt sich der Kreis wieder und alles passt wunderbar zusammen. Idiotenfernsehen, eine gemein nützige Stiftung, akademische Mietmäuler, Politiker, und, und, und.

Es wächst eben nicht nur geistig zusammen, was zusammen gehört. Mehr kann man in diversen Büchern zum Thema lesen und in den Pressetickern:

Schlagabtausch zwischen Ex-Dschungelcamp-Bewohner Rainer Langhans und RTL: Der Alt-68er ist vom Zusammenschnitt der populären RTL-Show enttäuscht. „Ich habe jetzt mal in die ersten Sendungen reingeguckt, das ist natürlich abstrus, was sie (RTL) draus machen in meinen Augen“, sagte Langhans dem hessischen Radiosender FFH. Er war am Dienstag aus dem Dschungelcamp gewählt worden. RTL zeige nicht, was die Gruppe dort tatsächlich erlebt habe. Vielmehr zeige der Privatsender eine „billige Zoff-, Läster- und ich-weiß-nicht-was-Krawall-Show“.

Ob Rainer da reingegangen war, um hernach mal „auszupacken“? Oder brauchte er die 50.000 Euro dringend? Kann nicht sein. Denn statt Spülmaschine leckt er ja sein Geschirr sauber 🙂