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Wieso eigentlich kein Möbelcenter?

Einfach Boss/Porta, Zurbrüggen, IKEA und Finke in einem Quadrat aufstellen und machen lassen. Bielefeld hat noch nicht genug Möbelhäuser. Grund genug, dass die Paderborner jetzt in Bielefeld einwandern wollen. „Autobahnnähe“ heißt es in dem NW Artikel.

„Eckendorfer“ sagt mein neuer Freund Gregor Moss (der mit dem autofreien Jahnplatz, dem Kesselbrink, Neumarkt.. ihr wisst schon), der Containerbahnhof sei das einzige Areal.

Das findet Willi Finke aber unpassend, schließlich will er größer als alle anderen bisherigen Möbelhäuser werden. Er würde ja schließlich auch 300 Arbeitsplätze schaffen. Kein Grund für Mossi, im Extremfall lässt er die Fläche lieber weiterhin brach liegen, da er sich produzierendes Gewerbe mit mehr Arbeitsplätzen erhofft – zu erwähnen sei vielleicht, dass bisher kein Interessent vorliegt. Lediglich Bauhaus möchte dort einen neuen, weiteren Baumarkt eröffnen, nach Mossis Logik dann wohl mit mindestens 301 Angestellen?

Man wird ja noch träumen dürfen…

Mr. SPD sieht das Ganze noch mehr anders: „Georg Fortmeier (SPD), Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, sagt: „Finke ist grundsätzlich willkommen.“ Er kann sich auch die vormals zur Erweiterung von Porta vorgesehene Fläche an der Herforder Straße als Finke-Standort vorstellen.“ nw-news.de

Womit wir wieder beim Möbel-Quartier wären. Warum eigentlich nicht, spart Parkflächen und Anfahrtswege und man könnte in sämtliche bisher existierende Möbelhäuser einfach einen Leuchtröhrenverkauf einbauen. Dann ist sogar primula vulgaris zufrieden. Finke nennt solche Komplexe im Übrigen „Möbelkompetenzzentren“. Na dann kann ja nichts mehr schief gehen.

 

Und bevor Bielefeld sich entscheidet, klagen sie doch lieber erstmal gegen Gütersloh und deren Gewerbegebietsverteilung. Kann ja nicht sein, dass die auf einmal auch einen Porta sowie mehr Gewerbefläche als Bielefeld haben.