Schlagwort-Archiv: Minolta

Peter Straffus Aufrechtus

Peter Straffus Aufrechtus, dessen Künstlername eigentlich Pit Clausen heißt, ist ein ganz Kerl. Kernig bis bis in die Zehenspitzen. Natürlich hat er jetzt strahlend wie Hermann der Cherusker damals bei der der listigen Durchquerung in einem hochkant fahrenden Faltboot durch das seinerzeit noch unabhängige römische Taliban-Dorf (geführt von einem gewissen „Bunga-Bunga“ Berlusconi) Deppendorf (Kampfdorfus primitivus) die neue 25-Mio.-Rotation der Senner Buntdrucker vom Stamme der NW besucht und grinst in die Kamera von NW-Ablichter Wolfgang Rudolf. Der Mann kann sich übrigens glücklich schätzen. Hat er doch noch eine der 4000 Euro teuren Japankameras (Marius Giessmann heute in einem NW-Artikel über den gar schröcklichen Mangel an japanischen Profikameras, die ja sonst täglich wie geschnitten Teleobjektiv über die Theken der Metropolfotoläden wandern). Womit fotografieren die Leute dann? Mit popeligen 1000-Euro-Apparaten? Designed in Japan, „Made in China“?

Bescheidene Frage: Was bekommt eigentlich so ein Anführer aller Bielefelder Bürger für die PR-Aktion der roten Zeitung, deren Anzeigenvertreter in Kohortenstärke („Internet, dat bringt Ihnen nichts. Da haben Sie Streuverluste ohne Ende. Gehn Se lieber in Friedhöfe“) auch die allerkleinsten Anzeigenspender abgrasen von oben bis unten, von links nach rechts. Damit auch fürderhin unsere Lieblingsschreiber Alexandra „La Berlinetta“ Jacobson und Heidi HP (Statt Gespräch) mit Anzeigenfriedhöfen umrankten Kolumen erfreuen können?

Wenn wir das bedruckte Altpapier aus Sennestadt nicht hätten, wir müßten glatt Pit Clausens Sommerwiese an der Promenade mit seiner Symbolpflanze Aufrechtus (Schon der Urgroßvater hatte sie im Wappen neben dem Abbild eines sich im leeren Kassenboden herrlich spiegelnden Konterfei) ) ummähen und zu Papier verarbeiten lassen.