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Was sagen wohl Leipzigs Kerzenträger dazu?



„…für ihren in der DDR gelebten “Traum von Freiheit” und ihren Weg bis zur Kanzlerschaft als erste Ostdeutsche und erste Frau in der Bundesrepublik.” (Sagt Herr Obama, dessen politische Leistung bisher äußerst bescheiden ist).

Propaganda beherrscht sie immer noch. Wendehälse können nicht nur in Sekunden den Ausstieg vom Ausstieg des Ausstiegs zelebrieren, sie zeigen auch, wie man ohne Rückgrat durchs Leben kommt. Dafür aber Intrigen und Fallen stellen Aber wie schon geschrieben: Glauben kann man einer solchen Person nur sehr schwer.

Nichts dazugetan. Aber höchste Auszeichnung für Merkel


Diekmann-BILD vorneweg in schönster Schülerzeitungsmaier. Die Welt feiert?

US-Amerikaner ticken anders. Ziemlich anders. Deshalb bekommt die Frau, die nichts, aber auch gar nichts zur Wende beigetragen hat, sich in einer Sauna vergnügte und als Propaganda-Agitprop bis zum Schluß für die Nomenklatura trommelte, wird von den Amis mit der höchsten zivilen Auszeichnung geehrt. Sie bekommt die Freiheitsmedaille. Wie weiland Birne Kohl. Aber die Frau ist sensationell als Wendehals. Damals. Und heute erst recht. Von der glühenden Verfechterin der Atomkraft zur balleteusen „Vorreiterin der Energiewende“. Warum hat man eigentlich solche Probleme, Angela Merkel überhaupt irgendetwas klitzekleines zu glauben?

Leute, die damals Kopf, Arsch und noch viel mehr hinhielten, gehen leer aus. Aber das interessieren weder die Amis noch die verblödete Regierungsgazette, Diekmanns BILD. Was für eine Allianz 🙁

Würden wir uns sehr wundern, wenn „unsere Angela“ als kleines Dankeschön mal ein paar Milliarden und ein paar Eurofighter für die Ballerei in Libyen locker macht? Nicht wirklich. Oder?

Merkel in Asien

Bundeskanzlerin Merkel, die wegen einer durch den Iran verweigerten Überflug-Genehmigung verspätet zu ihrem Staatsbesuch in Indien ankam, will dort unter anderem den Verkauf von 126 Eurofighter-Kampfjets unter Dach und Fach bringen. Es geht bei dem Besuch mit einer 175-köpfigen Minister- und Manager-Delegation aber auch um die weitere Ankurbelung der Handels- und Investitionsbeziehungen, die zuletzt stark zugenommen haben, sowie um die Vorbereitung eines europäisch-indischen Freihandelsabkommens.

Ob da ein Zusammenhang besteht, zwischen dem Flugverbot und dem Freihandelsabkommen? Sie jedenfalls läßt sich nicht unterkriegen. Schafft sogar etwas historisches: Neben der Pflege der deutsch-indischen Beziehungen wird eine ganze Pflanze nach ihr benannt. So etwas ist meines Wissens noch keinem deutschen Staatsvertreter gelungen, geschweige denn einer Frau.

Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg bei den Verhandlungen.

Bezahlte Claqueure ohne Hirn beklatschen Lügen

Mal dahintergeguckt, wie verlogen eigentlich die scheinheilig umjubelte „Oekowende weg von der Atomkraft“ der MerkelRösler-Junta in Berlin ist? Der „Qualitätsjournalismus“ a la Spiegel usw. klatscht pflichteifrig-bescheuert Beifall, anstatt genau zu sezieren, was da gerade in PoBerl durch-gepeitscht wird, um bis zu den nächsten Bundestagswahlen doch noch im SchwarzGelben Mäntelchen zu überleben. Hier ein Streiflicht aus der „Saarländischen online-Zeitung„. Der Inhalt gilt natürlich sinngemäß auch hier:

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den Beschluss von Union und FDP zur drastischen Kürzung der Solarförderung als “Anschlag auf den Volkswagen der Energiewende”. Medienberichten zufolge sollen die Vergütungssätze für die Photovoltaik noch stärker abgesenkt werden als von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) ohnehin schon geplant war. Statt den Ausbau der Photovoltaik als Ersatz für Atomkraftwerke zu beschleunigen, plant die Bundesregierung ein regelrechtes Bestrafungssystem zur Entschleunigung des Zubaus: So sollen die Vergütungssätze für im Jahr 2012 gebaute Anlagen umso stärker gesenkt werden, je mehr Kapazität insgesamt neu entstehen wird.

11 Jahre

11 Jahre wurden für die Energielobby herausgeschlagen. 11 Jahre Zeit, um sich auf die neuen Energiegewinnungsmethoden einzustellen. Man wird sehen ob es reicht.

Daß der Umweltminister dahergeradelt kommt wie ein Grüner und Peter Ramsauer Streit im Kanzleramt verneint und dies in einen “Witz” packt ist nicht weiter verwunderlich. Daß die Kanzlerin keine Fehler zu gibt tut man als Politiker erst dann, wenn ein Skandal da ist, leider.

Die Umfragezeichen stehen auf Sturm. Man hat noch 2 Jahre und 3 Monate Zeit ins plus zu gelangen. Der Kanzlerin geht es wie Kohl `98 und Schröder 2005. Kohl war zu blind um entsprechend zu handeln, vielleicht auch zu bequem und über Schröder braucht man nicht weiter zu reden.

Es stellt sich die Frage, ob die Kabinettsparteien sich beim Volke noch beliebt machen können, oder ob man bis 2013 alles aussitzt. Durch die noch vorhandene bequeme Parlamentsmehrheit kann man noch ohne weiteres manches durchbringen, was nicht zustimmungspflichtig ist (Bundesrat). Zu wessen Gunsten bloß…?

MerkelRöslerKlatschen gehen auch in Bremen weiter

Bis auf Rheinland-Pfalz ist die Ostfrau, die die schlechteste CDU-Politik macht, die jemals die Schwarzen gemacht haben, nun Schlag auf Schlag aus der Kurve getragen worden. Den gelben Hampelmann hintendrauf (den Sozius) – nun heißt er Rösler statt Westerwelle – trägt es aus einem Parlament nach dem anderen. Man nimmt das Leichtmatrosengeschwätz nicht mehr wahr.

In Bremen konnten erstmals auch 16 jährige wählen. Angela und Röslein wählten sie nicht.

Das unerträgliche Geschwafel der Eisenherz-Frisur

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt in der Euro-Debatte die Deutschen in die Pflicht. Nachdem sie die südeuropäischen EU-Partner ermahnt hatte, mehr und länger zu arbeiten, fordert sie nun auch von ihren eigenen Landsleuten zusätzlichen Einsatz. „Die Bundeskanzlerin hat immer betont, dass alle in Europa Anstrengungen machen müssen, um leistungsfähiger, im globalen Maßstab wettbewerbsfähiger zu werden – auch wir in Deutschland“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert dem SPIEGEL.

Liebe Frau Merkel. Wir kennen eine Reihe von Leuten, die derzeit gewaltigen Anlauf nehmen, um ihnen mal zu zeigen, was Goetz von Berlichingen „in praxi“ heisst. Bringen Sie Ihre neue Prinz Eisenherz-Frisur (War da wirklich der Walz, Udo dran oder „homemade“ bei Prof. Sauer?) beizeiten in Sicherheit. Ach so, Sie lesen ja wenig, weil keine Zeit. Hier die Stelle:

„Er aber, sag’s ihm, er kann mich im Arsch lecken …“ (Johann Wolfgang Goethe: „Götz von Berlichingen“)

Kneifzangen für keifende Merkel

Es gibt Tage, da kann man sich gar nicht so schnell fremd schämen, wie man das Bedürfnis hat. Da benötigt man tausende Kneifzangen. Zum Beispiel, um die Osttante Angela so gewaltig zu zwicken, wie sie es verdient hat. Sie, die nichts zur Öffnung der Mauer und der Revolution im Pleitestaat DDR beigetragen hat, im Gegenteil noch gegen den „Klassenfeind“ agitiert hat, mokiert sich über den Urlaub der Griechen, die „Faulheit der Südstaaten“ und versteigt sich zur deutschen Großkotzigkeit, man solle sich gefälligst an „den Deutshen“ orientieren.Klar. Hungerlöhne, Niedrigstlöhne, Aufstocker usw. Die ganze Merkelsche Litanei. Die Frau, die mit dem Bankster Ackermann auf Steuerzahlerkosten zu Abend speist.

Früher hat man vorsorglich schon mal die kräftigsten Laternen ausgesucht. Fremd schämen für die Chefin einer Minderheitsregierung (nur rund 36% der Wähler würden wohl derzeit die Junta wählen) ist schon ein Scheißgefühl.

Wenigstens die Finnen mucken mal auf

Wahlen in Finnland interessieren den Rest der Welt sonst nur am Rande. Doch diesmal haben es die 15 Millionen Einwohner von Suomi auch ohne Eishockey und Nokia geschafft, im übrigen Europa in die Schlagzeilen zu kommen. Der mit 19 Prozent Stimmanteil relative Wahlsieger »Die wahren Finnen« könnte eine Sprengkraft entfalten, die den Euro und sogar die Europäische Union auseinandertreiben kann. Dieser Einfluss gründet nicht auf die wirtschaftliche Macht oder gar Beitragsleistung Finnlands. Gefährlich sind die wahren Finnen, weil sich ihr Boot in einen Geleitzug ähnlicher Bewegungen in anderen Mitgliedsstaaten einreiht. Starke antieuropäische, antiliberale und zuwanderungskritische Parteien stellen in Italien und Ungarn die Regierung. In den Niederlanden bestimmen sie die Politik mit, sind stark in Österreich, Polen, Tschechien, Dänemark und Schweden. Und was den Front National in Frankreich betrifft, so lässt die 2012 anstehende Präsidentenwahl zum jetzigen Zeitpunkt Schlimmes befürchten. Bei so vielen Euroskeptikern geraten die wahren Europäer in die Defensive. Es ist populär, auf den eigenen Profit zu schauen. Dabei ist es mit dem Euro in gewisser Hinsicht so wie mit einer Sozialver-sicherung: Wenn alle nur danach trachten, dass sie am Ende mehr Geld aus der Gemeinschaftskasse entnehmen als sie hineingeben, kann das System nicht lange funktionieren. Insofern spielen die Griechen, Iren und Portugiesen den Euro- und Europa-Gegnern in die Hände. Nur stehen die Griechen mit dem Rücken zur Wand. Auch wenn es gute und unwiderlegbare Gründe für die Zumutungen aus Brüssel gibt, so bleibt doch, dass die Einzelnen in einem Maße Verzicht leisten müssen wie es andernorts kaum hingenommen würde. Will Europa im Konzert der künftigen Großmächte China, USA, Russland, Indien und Brasilien mitspielen, dann nur auf einer starken ökonomischen Basis. Diese gibt es nicht ohne den Euro. Jede andere nationale europäische Währung wäre ein Spielball für Spekulanten. Noch hält die Angst vor einem Domino-Effekt die Euro-Staaten zusammen. Doch so stabil ist kein Schirm, dass er bei den ständigen Anfeindungen nicht irgendwann einknickte. Dann kommt es womöglich doch zu einem Europa der zwei Geschwindigkeiten oder mindestens zur Teilung der Währungsunion in einen Euro-Nord und einen Euro-Süd – mit all den Nachteilen für die deutsche Industrie, die jetzt immer verschwiegen werden. Finnland schneidet bei »Pisa« stets besonders gut ab. Nach dem jetzigen Wahlergebnis sollten die Bildungstests vielleicht doch noch mal überprüft werden. Setzen sich die wahren Finnen bei den Koalitionsverhandlungen durch, ist das zwar kein Gegenbeweis dafür, dass die Finnen einfache Rechnungen meistern können. Doch gehört ihnen dafür in den Kopfnoten ein Ungenügend für solidarisches Verhalten in Europa und fehlende Berechenbarkeit.

Liebes Westfalen-Blatt. Anscheinend wisst Ihr wenig über das Land zwischen Helsinki, Turku und Rovaniämi. Da oben in Suomi wohnen keine 15 Millionen Fans von Alvar Aalto sondern grad mal 5,3 Mio. auf ein wenig über 300Tsd. Quadratkilometern. Man sollte sich schon tiefergreifende Gedanken über die wachsende Ablehnung des Brüsseler Wahns machen. Über die Schattenregierung eines europäischen Gebildes, das eigentlich angeblich mal aus anderen Gründen als der politischen Gängelung der Europäer gegründet wurde. Alles, was die Berliner Pappnasen hier großmäulig ihren Untertanen „nicht zumuten“ wollen, kommt dann als bewusster und gewollt aufgemotzter EU-Bumerang und „Vorschrift der Komission“ zurück. Perfides Spiel. Mit Vorratsdatenspeicherung, zu der unser oberstes Gericht „No“ sagt und tausend anderen Mätzchen, über die auch eine sehr blonde Frau Koch-Mehrin mit abstimmt. Brrrrrrrrrrrrrrrrrrr. Bekanntlich können wir die „Kommission“ nicht einmal direkt wählen.

Siehste. Da haben eben eine Menge Finnen einfach mal die Nase von voll. Das wird in diesem blühenden Land Deutschland garantiert nicht passieren. Unsere weise Minderheitsregierung (gegenwärtig um 38% bei den Wahlberechtigten) unter Europas Finanziererin Merkel weiß schon, wie sie das verhindert. Wenn sich Widerstand regt, wird mit der Katastrophenkeule, Euro-Crash und anderen erfundenen Stories gedroht. So wie das damals eben in Pankow ein gewisses Politbüro beherrschte und per Wende später ihre in Blauhemden erzogenen Epigonen ins Gesamtdeutschland schwemmte. Da wüten sie noch heute.

Die Wende(hals)kanzlerin

Die Bundesregierung will Deutschland zum Ökostrom-Land machen: Ende Juni soll ein neues Atomgesetz besiegelt werden, das die Energiewende einleitet – darauf einigte sich Kanzlerin Merkel mit den Länderchefs. Spekulationen über Milliardenkosten schmetterte sie ab. Das ist die Kernaussage der Meldungen, die heute aus Berlin zum Thema „Ausstieg vom Ausstieg und Einstieg zum Einstieg“ aus dem fernen Berlin hereinströmen. Grandios, wie die Dame sich ansatzlos auf den „Zug der Grünen“ schwingt.

Dr. Angela Dorothea IM „Erika“ Merkel macht Dampf, daß die Ohren der großen Stromverbraucher wackeln. Zwar hat sie kein erkennbares Konzept außer „Wir müssen da raus, sonst bin ich meinen Kanzlerstiuhl los“. Aber wie man „Nicht Bezahlbares“ bezahlt hat sie ja bereits mit der Rettung der Gaunerbanken (US-Bericht über die deutscheste aller Gaunerbanken gelesen?) gezeigt: Der Arsch namens „Steuerzahler“ steht bereit, jeden Dünnpfiff der Dame hinter viel zu großen Schreibtisch zu bezahlen. Ob er will oder nicht. Da muß er eben durch. Madame Wendehals ficht es nicht an, ist doch ihre Politik stets konzeptions- und „alternativlos“.

Politbüro 2011 reloaded läßt grüßen. Da gab es auch nur den Weg Honeckecker-Mielke-Krenz und Gehorsamst-Merkel und Basta! Lieber Gott, warum straft Du uns mit einer Kanzleramateurdarstellerin? Kohl, Schröder, die wearen doch schon Strafe genug.

BILD warnt vor „Eiszeit“

Klimaforscher warnen vor einem riesigen Süßwasser-Pool im Arktischen Ozean. Die Wissenschaftler glauben: Die gewaltige Wassermenge (zweimal so groß wie die des Viktoriasees!) könnte weiter anwachsen und schließlich in den Nordatlantik gelangen! Quelle: hier bei BLÖD.

Ja was denn nun? Frau Merkel und die Atomfürsten haben doch stets gemeinsame Sache auch deshalb für das saubere, sichere, (ich betone absolut sichere) Atom gemacht, weil es helfe, die Erwärmung Europs zu mildern. Und jetzt „droht eine Eiszeit“. Ich will jetzt sofort die Aufhebung der städtischen Klimazonen.

Und überhaupt: Was sagt Lutterturbinen-Inge dazu?

Das Grinsen der Atommafiosi

Es war schon eine gewaltige Menge Mensch, die da heute gegen die Freunde der Atommafia auf die Straßen der Republik gingen. Hoffentlich wählen sie morgen in Ba-Wü und Rheinland-Pfalz aber auch so, daß sich das unsympathische Team Merkel-Mappus ohne „Wurfzitronenschutz“ nicht mehr vor die Mikrofone und Kameras traut.

Na Rainer, noch´n Schlückchen?

„Die Kanzlerin hat mehr Angst vor Wahlen, als vor Strahlen“: Genüßlich schlachtet die Opposition Rainer Brüderles Moratoriums-Äußerungen aus. Die Linke legt Angela Merkel sogar nahe, den FDP-Minister zu feuern. Die Union beteuert derweil, die Atomwende ehrlich zu meinen. Nun meldet sich der BDI zu Wort – mit einer eigenen Erklärung für den Fauxpas. Quelle: Süddeutsche Zeitung

CD-Fraktionschef Kauder, der Mann mit dem stets unehrlichen Mephisto-Gesichtszug bemüht sich im Völkischen Schattenregierungsblatt um Schadensbegrenzung: „Wir treffen notwendige Entscheidungen unabhängig von Wahlen“, sagte Kauder der Bild-Zeitung. „Auch die CDU in Baden-Württemberg wollte sofort nach dem Unglück eine Überprüfung aller AKW. Man konnte nicht einfach weitermachen.“

Grandios, diese seltsame Truppe um die seltsame Atomwendekanzlerin und „Wirtschaftsmninister“ Rainer Brüderle. Ein Fauxpas ist noch nicht einmal abgeschlossen, da steht schon der nächste in den Startlöchern. Mag aber auch sein, sie wollen sich kurz vor den Wahlen so geben, wie sie wirklich sind:

– Spinner
– Lügner
– Bescheisser
– Ahnungslose
– Schwafler
– Tändler
– Hehler

Avanti Dilletanti. Nur weiter so! Das passt doch zu Mephisto Kauder: „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube …“ (Goethe, Faust).

Wenn Du nicht mehr weiter weisst….


Bild mit Symbolkraft: Lins rum? Rechts rum? Gradeaus?

… dann gründe einen Arbeitskreis. Oder zwei. Verlagere die Probleme einfach. Lass sie ausdiskutieren, zerlegen, verschwafeln. wegdrücken. Wer gestern aufmerksam die Debatte über Atom verfolgte und das hilflose Interview mit Professor Töpfer, dem ehemaligen Bundesumweltminister (also er wirkte extrem hilflos als Vorsitzender der neue gegründeten Merkelschene „Ethik“-Komission) verfolgte, kann sich des Eindrucks verwehren, die Kanzlerin und ihre Regierungspartner handeln nur noch nach dem Motto:

Keine Ahnung. Aber viel davon.

Derweil strahlt es in Japan weiter in die Zukunft. „Herrliche“ Aussichten.

Morgenröte

Der tagelange Kampf gegen die drohende Kernschmelze im japanischen Atomkraftwerk Fukushima erleidet einen Rückschlag. Aus mehreren Reaktoren steigt Rauch auf. Offenbar wurden Geräte vor der Katastrophe nicht ordnungsgemäß geprüft. Spinat ist noch 100 Kilometer entfernt bis zu 540 Mal höher belastet als empfohlen. Die Auto-Produktion Japans wird vermutlich um 65 Prozent einbrechen. Quelle: n-tv.

Das Stakkato der negativen Nachrichten aus Japan schwillt auch an diesem Morgen nicht ab. Das Meer ist radioaktiv versucht. Den Spinat soll niemand mehr essen. Usw. Das klingt irgendwie alles nach bereits stattgefunden habendem Super-Gau. Letzte Woche um diese Zeit sagten die Kanzlerin und der dickliche Ba-Wü-Präses Mappus „Die AKWs sind sicher“. Das Sakotzy- und Obama- und Cameron-Libyen-Geballer ohne erkennbaren Sinn. Ach ja. Weit über 20 Milliarden stellt Deutschland für einen „Euro-Rettungsfond“ bereit. Verständlich, wenn es da bei uns Kürzungen für Bedürftige und weniger Kitas geben wird. Der dämliche Euro ist eben wichtiger. Wie schnell das immer geht. Ist ja auch „alternativlos“.

Da ist doch tröstlich, daß die Spasskassen-Fililale an der Herforder jetzt nach gegenüber in die Alte Hauptpost zieht, weil sie ihre Butze neben Galeria Kaufhof umbaut. Wenn die da reinziehen können, warum kann man aus dem markanten Gebäude eigentlich nicht mal was Vernünftiges machen?

Strahlende Morgenröte wo man hinguckt. Kommenden Montag nach den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird dann wohl die letzte Runde für Angela Merkel eingeläutet. Mitleid haben wir nicht.

Was für eine „verantwortungsvolle“ Atompolitik

Schwarz-Gelb wusste schon vor der Laufzeitverlängerung über Sicherheitsrisiken in den ältesten deutschen AKW Bescheid. Das belegen Daten aus dem Bundesumweltministerium. Zudem war kein einziges deutsches Atomkraftwerk nachgerüstet worden, obgleich die Kosten dafür von der FDP gedeckelt wurden und Reparaturen über 500 Mio Euro dem Steuerzahler aufgedrückt worden wären. Quelle: http://www.n-tv.de/politik/AKW-Maengel-seit-2010-bekannt-article2901586.html

Ein Blick nach Schweden zeigt aber, daß es in Europa noch jede Menge andere Irre gibt. In Stockholm sitzt ein Herr Reinfeldt als Chef einer „bürgerlichen“ Regietrung. Weniger Atom? Denkste. „Ist doch alles sicher“ meint der Mann mit der hohen Stirn, zu dessen Einflussbereich letztlich auch der Staatskonzern Vattenfall gehört. Berühmt-berüchtigt durch viele Störfälle in seinen AKWs.

Angela war ja nicht an Bord

Der Helikopter hatte Merkel laut „Bild am Sonntag“ am Mittwoch von Friedrichshafen am Bodensee zu zwei Wahlkampfterminen in Waldshut-Tiengen und Offenburg geflogen. Nachdem die Kanzlerin dort ausgestiegen war, war die dreiköpfige Crew wieder gestartet, um nach einem Tankstopp in Lahr zu ihrer Einsatzbasis nach Oberschleißheim bei München zurückzukehren. schreiben die Agenturen über einen „Ausfall beider Turbinen an einem fast neuen Bundespolizeihubschrauber“ Klar. Das ist Sabotage. Was sonst. Die Frau mag doch jeder 🙂

Soso. „Am Mittwoch“, „Beide Turbinen ausgefallen“. Es gab mal sowas wie eine „Fügung“. Aber lassen wir uns da mal lieber nicht drüber aus. Fragen wir eher, warum die Regierungschefin (kann ja auch ein Chef sein) mit einem Hubschrauber der Bundespolizei zu Wahlkampfveranstaltungen der eigenen Partei geflogen wird. Ach so. Zahlt sie sicher aus eigener Tasche……

Frauenhofer-Institut stellt E10 schlechte Umweltbilanz auf

Derweil bestätige Uwe Krengel vom Frauenhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik gegenüber auto.de, dass nach derzeitigem Stand E10 sogar eine schlechtere Umweltbilanz aufweise als herkömmlicher Kraftstoff. Dies sei aus einer Analyse der sogenannten CO2 Pfade hervorgegangen. Quelle: auto.de Magazin

Was soll auch bei einer Bundesregierung herauskommen, die binnen 24 Stunden die zuvor „bombensicheren“ AKW´s für Überprüfungen „abschalten“ läßt, die am Tag zuvor doch „völlig sicher“ waren? Wer völligen Populismus zur Regierungsgrundlage macht, der beherrscht wohl auch das kleine Umwelt-Ein-mal-Eins nicht.

Da liest es sich ja richtig „witzig“, wenn der „stern“ mit Hilfe der DEKRA herausgefunden haben will, dass E10 „den Kraftstoffverbrauch senkt“. Warum finden 99,9% aller anderen Tests das Gegenteil heraus? Oder ist das wie mit den gekaufen Politumfragen?

Vielleicht aber auch nur „alternativlos“.

AKW-App. Ganz sicher

Seit Japan ist ja nichts mehr so wie es sein sollte. Die TV-Sender überbieten sich mit „Brennpunkten“ (Makaber…), Mutmaßungen, angeblichen Augenzeugen („Ich war mal 60 Kilometer von dem AKW im Fischerboot unterwegs auf Tunfang“), im Web flackern in Echtzeit alte, schlimme Bilder mit großen Gesichtern (Ob die ihre Zustimmung gegeben haben?) über den Schirm, Nachrichtenticker spuken im Stakkato Temperaturen rauf-runter aus. Und überall „Experten“. Experten, so weit das Auge reicht.

Ja, die ganze Situation ist schlimm, katastrophal und von einem politischen Geist überweht, der die Fäuste ballen läßt. Das alles macht kein Opfer mehr lebendig, beschafft keinem Japaner ein neues Heim, verhindert nicht eine einzige Kernschmelze. Aber es befriedigt auf der nach offenen Richterskala der Betroffenheit. Da geht noch viel. Ranga J. besorgt grad neue Gläser als Druckbehälterersatz für seine TV-Demonstrationen.

Ich plädiere für eine neue App für Smartphones: KAT-Supergau (Katastrophe Supergau). Für 80 Cent (3 davon für Apple-Soforthilfen in japanischen Montagewerken).

So liest man, Indien sei stolz das „demnächst größte Kernkraftwerk“ mit französischer Hilfe (Sakotzy sieht keinerlei Grund, auf Atom zu verzichten) ausgerechnet wo hin zu bauen? Richtig geraten. Mitten in ein Erdbebengebiet.

Was tut unsere Murkel-Regierung? Schaltet einfach die bis vor 6 Tagen „sichersten“ AKWs ab und hat schon einen Plan in der Schublade, wie man den vier Atommafiosi den Ausfall durch die Hintertür ersetzt.

Es macht Spaß. Ich geb Gas…….

Gaddafi bedankt sich bei Merkelregierung

„Die Deutschen haben uns gegenüber eine sehr gute Position eingenommen, ganz anders als viele wichtige Länder im Westen“, sagte Gaddafi in einem vom TV-Sender RTL am Dienstag verbreiteten Interview. Er traue dem Westen nicht mehr. Als Konsequenz gingen Ölaufträge künftig an Russland, Indien und China: „Der Westen ist zu vergessen.“

Was für eine wunderbare „Ehre“. Gelesen auf „fefes blog„.

Sie hat die DDR-Lektionen gelernt


Wieder so aktuell wie damals: TAZ-Titel

Eines muß man der ehemals besten Schülerin von Ex-FDJ-Führer und späterem DDR-Kurzzeitstaatschef Egon Krenz lassen: sie hat ihre Lektionen in Agitprop und Unterwanderung des Statsfeindes nicht nur in der Sauna, wo sie die von ihr nicht einmal ansatzweise erdemonstrierte Wende verschwitzte, gelernt. Demnächst wird sie für den neu geschaffenen Nobelpreis „Schnellster Wendehals der Welt“ nominiert. Außer einem gewissen dicklichen Ex-Pforzheimer Provinzoberbürgermeister „Wasserwerfer gegen Argumente“-Mappus und einem scheinheiligen Umweltmini Röttgen gab es keinen Konkurrenten mehr. Innerhalb von Stunden von der glühenden Lobbyistin der Atommafia zur „grünen Ikone“. Und das alles nur, weil Wahlen anstehen. Wer hat diese Karikatur eines Regierungschefs eigentlich da hingesetzt und hält sie da?

Aber sie hat ja ihre Stiefellecker schon in Stellung gebracht: „Atom-Wahlkampf? Nein, danke!“, titelt heute Müller-Vogg, genannt das „Kanzler-Zäpfchen“, in seinem Leitkommentar in der BILD-Zeitung: Atom-Wahlkampf? Nein, danke! “Es ist unanständig, diese Katastrophe zu Wahlkampfzwecken zu missbrauchen”, so will der CDU-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, seine davon schwimmenden Felle retten. Quelle: Nachdenkseiten.

BILD an vorderster Atomfront im Schulterschluß und mit den untergehakten Armen armer Irrer. Mit Titelseiten so groß wie ehemals „Völkischer Beobachter“ und „Der Stürmer“. Einsame Klasse. Kaiserin Angela verfügt „Gesetze“ ohne den Bundestag. Kaiserin Angela tritt selbstherrlich wie damals das Politbüro der DDR vor die Presse und „verkündet“. In Japan hätte sie übrigens schon längst „das Gesicht verloren“. Hoffen wir, daß die Wahlurnen ihr in Kürze zeigen, wo sie hingehört: Ins politische Abseits. Wie der ehemals größte Politstar der westlichen Welt, der jämmerliche Plagiator KTzG.

„Kernschmelze“ der Union

Manchmal erkennt sogar Angela Merkel, dass man nicht jedes Problem aussitzen kann. In den nächsten zwei Wochen werden drei Landtage neu gewählt und durch die schweren Unfälle in mehreren japanischen Kernkraftwerken ist plötzlich das Thema Atomausstieg wieder da. Anlässlich der außergewöhnlichen Dramatik der Ereignisse ist es auch wenig wahrscheinlich, dass die Union in den nächsten Tagen mit einer Scheindiskussion über Scheinthemen die Atomfrage überlagern kann. Quelle: Nachdenkseiten

Unter dem Titel „Kernschmelze für die Union“ gehen die „Nachdenkseiten“ vor dem Hintergrund der dramatischen Ereignisse in Japans Atomindustrie hart mit der Atomlobbypartei der Kanzlerin ins Gericht und analysieren die Situation der hiesigen – angeblich so sicheren – AKWs. Ausser der dürren Meldung des gestrigen Moratoriums zur Verlängerung der Laufzeiten der alten deutschen Meiler findet sich auf der Homepage der hiesigen CDU – wie so oft – nichts. Hat die Noch-Regierungspartei in den Tiefen des Teutoburger Waldes vollends die Stimme verloren?

Grinsend sieht man sie auf Spiegel.online, die „Master of desaster“. Merkel, Röttgen, der dickliche Mappus, Harry, „der Schrecken Schleswig-Holsteins“ und der Wulff-Nachfolger aus Hannover. Jetzt sollen also die ältesten Reaktoren Deutschlands erstmal vom Netz. Aha. Plagiator Guttenberg machte ja grad bis zum Streichen des Zapfens vor, wohin eine solche verlogene Art, Politik zu machen, führt.

Außerdem hätten bereits 2007 „bis zu 6 Reaktoren stillgestanden“, sagt der Bundesverband Erneuerbarer Energien in einer Pressemelduing:

Bis zum Jahr 2020 können die Erneuerbaren Energien bereits 47 Prozent der deutschen Stromversorgung sichern. Damit würden sie einen Atomausstieg wie er bis vor kurzem gesetzlich verankert war nicht nur vollständig kompensieren, sondern auch darüber hinaus bezahlbaren und umweltverträglichen Strom liefern. Die Versorgungssicherheit ist dabei auch mit hohen Anteilen Erneuerbarer Energien zu keinem Zeitpunkt gefährdet. „Deutschland kann die Nutzung der Atomenergie schnell beenden, ohne dadurch von Stromimporten aus den Nachbarländern abhängig zu werden. Im Gegenteil: Im Jahr 2007 standen beispielsweise bis zu sechs Reaktoren still. Trotzdem hatte Deutschland in dieser Zeit die höchsten Strom-Exportüberschüsse in der Geschichte des Landes“, erläutert BEE-Präsident Dietmar Schütz. „Deshalb könnten mindestens die sieben ältesten Meiler sofort vom Netz gehen, ohne dass es zu Versorgungs-engpässen kommt.“ Auch frühere Monitoringberichte des Bundeswirtschaftsministeriums sowie die regelmäßigen Prognosen und Berichte der system- verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber haben bestätigt: Deutschland wäre auch nach einem Atomausstieg immer noch Stromexporteur. „Wenn die Bundesregierung es wirklich ernst meint mit einem beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien, muss sie die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke dauerhaft zurücknehmen und nicht nur für drei Monate“, fordert Schütz. „Sie sind keine Brücke, sondern ein ernsthaftes Hindernis für den notwendigen Umbau unseres Energiesystems.“ Erst kürzlich habe das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut gezeigt, dass Laufzeitverlängerungen die Wettbewerbsfähigkeit der Erneuerbaren gegenüber den fossilen Energien um rund 16 Jahre verzögern.

Wie Deutschland ohne Atomkraft die Versorgungssicherheit gewährleisten kann, haben zuletzt die aktuelle Leitstudie des Bundesumweltministeriums und zuvor das Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen gezeigt. Dabei verlief der Ausbau der Erneuerbaren Energien in der Vergangenheit sogar schnellerals beide Studien annehmen. „Statt Atomkraftwerken brauchen wir regenerative Kombikraftwerke. Dies haben wir der Bundeskanzlerin bereits vor fünf Jahren angeboten“, so Schütz. Mit dem Zusammenschalten verschiedener Erneuerbarer Energien Anlagen zu einem Regenerativen Kombikraftwerk hatte die Branche der Erneuerbaren Energien demonstriert, dass eine vollständige Stromversorgung Deutschlands mit Erneuerbaren Energien ohne die Risikotechnologie Atomkraft möglich ist. „Bislang gibt es leider kein Instrument zum Ausbau solcher Kombikraftwerke – obwohl dies im Koalitionsvertrag und im Energiekonzept der Bundesregierung angekündigt wurde“, sagte Schütz.

Jens Borchers vom ARD-Hauptstadtstudio zum politischen Hammelsprung der Kanzlerin: Ich fürchte, es ist einfach die Unfähigkeit einzugestehen, dass die Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke vollkommen überflüssig war. Es ist der hilflose Versuch, vor wichtigen Landtagswahlen politische Schadensbegrenzung zu betreiben. Die müsste allerdings anders aussehen: Merkel müsste die Laufzeitverlängerung endgültig kippen um zu zeigen, dass sie wenigstens aus echten Katastrophen lernt.

Mutti Merkel und die Atomlaufzeiten

Aha. Es stehen Wahlen vor der Tür. Besonders beim dicken Mappus im Ländle brennt es lichterloh seit S21 und einiger anderer Schweinereien. Angesichts der Katastrophe in Japan soll nun „die Laufzeitverlängerung ausgesetzt werden“. Erinnert verflucht an die Lügenorgie eines gewissen Herrn Guttenberg, der „vorübergehend seinen Doktortitel ruhen “ lassen wollte. Bis der Druck so stark war, daß ein Rücktritt nicht mehr abzuwenden war.

Politiker sein heißt, so lange die Verarsche-Nummer abziehen, bis die lange Nase den stolpernden Gang völlig lahmlegt.

Neckarwestheim und Biblis vom Netz? Mein Gott, Frau Merkel, für wie naiv halten Sie das Wahlvolk eigentlich? Muß Ihnen über den „Umweg Japan“ erst drastisch vor Augen geführt werden, was Sie da wegen Millionenschwerer Parteispenden anrichten? Wer soll Ihnen denn noch ein Stückchen trocken Brot abkaufen?

Die Mitschuld von SchwarzGelb

Die Bilder aus Japan lehren die Welt das Fürchten. Die Not der Menschen ist so unermesslich, dass es einem die Sprache verschlägt. Zum tausendfachen Tod in Trümmern, zu Leid und verheerender Verwüstung kommt die ganz reale Angst vor dem Super-GAU. Ein apokalyptisches Szenario. Niemand vermag zu sagen, was in den Reaktorblöcken in Fukushima genau passiert. Die Angaben sind widersprüchlich, die Informationspolitik der japanischen Regierung ist verstörend. 25 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl sieht sich die Menschheit erneut auf fürchterliche Weise mit der Tatsache konfrontiert, dass sie die Kernenergie offenkundig nicht komplett beherrschen kann. Weder im Betrieb noch im Umgang mit dem Atommüll. Nach wie vor ist die Endlagerfrage weltweit weitgehend ungelöst. »Was wäre, wenn so etwas bei uns passiert…?« Diese bange Frage stellt sich jetzt überall dort, wo die Atomkraft eine Rolle spielt. In Deutschland wird das Drama von Fukushima das Ende der Kernenergie beschleunigen. Kanzlerin Angela Merkel und ihr Umweltminister Norbert Röttgen wissen das. Beide haben keinen Zweifel daran gelassen, dass Japan eine Zäsur darstellt. Röttgen nennt die Kernenergie unverblümt ein »Auslaufmodell«. Für bloße Beschwichtigungspolitik ist das ziemlich starker Tobak. Die schwarz-gelbe Regierung, die gerade erst den Ausstieg aus dem rot-grünen Atomausstieg beschlossen und der längeren Laufzeit der Atomkraftwerke zugestimmt hat, wird sich fortan an diesen Aussagen messen lassen müssen. Und zwar auch noch nach den anstehenden Wahlen. Für das Land allerdings geht es nicht um parteipolitische Spitzfindigkeit, sondern um eine Werteentscheidung. Vordergründig lautet die Frage: Wie viel darf der Strom kosten? Tatsächlich allerdings müssen wir entscheiden, was uns eine Abkehr von der Kernkraft mit Blick auf unser Wohlstandsniveau und unsere alltäglichen Lebensgewohnheiten wert ist. Davon zuerst hängt ab, wie lange wir die Atomenergie als Brückentechnologie tatsächlich einsetzen müssen. Deutschland täte gut daran, den Ausbau regenerativer Energien noch sehr viel schneller voranzubringen. Das jedoch kostet Geld, viel Geld. Und es zieht weitere Unannehmlichkeiten nach sich. Von der Verspargelung der Landschaft und des offenen Meeres bis zu jahrelangen Bauarbeiten an einem deutlich leistungsfähigeren Stromnetz und neuen, großen Pumpspeicherkraftwerken. Das alles wird ohne massive Eingriffe in die Natur – ja, möglicherweise auch vor der eigenen Haustür – nicht möglich sein. Auch auf noch höhere Energiekosten müssten wir uns wohl zumindest zeitweilig einstellen. Und schließlich könnte es sein, dass andere Länder am billigen Strom aus der Kernkraft festhalten, so dass unserer Industrie ein relevanter Wettbewerbsnachteil entsteht. Doch wenn wir wegwollen von der Hochrisikotechnologie Atomkraft, müssen wir bereit sein, diesen Preis zu zahlen.

Gewiß, liebes Westfalen-Blatt, es fällt schwer angesichts der furchbaren Ereignisse und Bilder aus Japan einigermaßen seinen Grips zusammenzuhalten und das Tagesgeschäft zu erledigen. Nur eine Bemerkung dazu. Eine klitzekleine. Schließlich war es die von Ihrem Blatt präferierte Regierung in Hornissen-schwarz-gelb, die vor den Energiemonopolisten den Kniefall machte und Atomkraft niedlich verharrmlosend als „Brückentechnologie“ bezeichnete und damit verlängerte Laufzeiten alter Meiler zugestand, die ziemlich klar Fortschritte bei regenerativen Energien ausbremste. Jetzt heißt es, „wir brauchen Zeit für stärkere Stromleitungen“, usw. Ach, für den Atomstrom reichten die Leitungen bisher aus?

In der NW liest sich der Kommentar schon schärfer: Schon sind sie zu hören, die Schönredner der Störfälle, die uns weismachen wollen, deutsche Reaktoren hätten bessere Sicherheitssysteme, stabilere Kühlsysteme, eine weniger anfällige Notstromversorgung. Für die Trauer um die Opfer der japanischen Katastrophe bleibt keine Zeit, auch wenn SPD-Chef Sigmar Gabriel zunächst anmahnte, es sei noch Gelegenheit, über die Konsequenzen aus der Katastrophe nachzudenken.

Es fällt sehr schwer, dieser Regieruingskonstallation auch nur ein einziges Wort noch zu glauben. Dabei ist der ominöse Euro-Rettungsschirm, zu dem Deutschland allein 200 Milliarden beitragen soll, angesichts der japanischen Tragödie weitgehend „under cover“ durchgewinkt worden. Aber auch das, verehrte Frau Bundeskanzlerin, wird Ihnen in Kürze ebenso auf die Füße fallen wie das Thema „Atomkraft“. Sie haben einen Amtseid geleistet, „Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden“. Und ihn wiederholt und aktuell gebrochen. Es sei auf die zynisch erhobenen Champagnergläser von Frau Merkel und den Chefs des Atom/Energiemonopols erinnert, als die Lizenz zum Gelddrucken in „trockenen Tüchern“ war.

Nur mal so zur Strahlenbelastung

Satire an…..Unglaublich, diese „linke Presse“ aus FAZ, Spiegel, Süddeutsche. Jetzt beeinflussen sie sogar die Meßdaten der radioktiven Strahlenbelastung des „Bayerischen Umweltamtes“. Erst haben sie Super-Gutti wegen ein paar lächerlicher Lappalien weggeschrieben, jetzt behaupten sie durch die bayerische Hintertür, „Atomkraft sei nicht wirklich sicher“. Was für Lügner ….. Dabei hat doch Mutti mit Rötti zusammen die Garantien für die Sicherheit übernommen und gesagt, der Staat „hafte mit den Spareinlagen aller Bürger“ bei evnetuellen Schäden. Siehste! Dabei steht der größte GAU für die schwarzgelbe Truppe bei den kommenden Wahlen noch bevor. Was den rot-röter-grünen Parteien aber auch so einfällt…..Satire aus. (Solche Spitzen gibt es immer. Auch wenn AKW´s in die Luft fliegen).

Zapfenstreich für einen Spitzbuben

Smoke on the Water; Keine Spur von Scham, Guttenberg feixt.

Gespenstige Bilder hat uns die ARD geliefert. Im Hof des Bendler Blocks in Berlin. Männer in Uniformen sind angetreten in Reih und Glied. Sie tragen Fackeln, die die Szenerie in ein gespenstiges, unstet flackerndes Licht tauchen. Am 7. Mai werden es 66 Jahre, dass das dritte Reich, mit der bedingungslosen Kapitulation gegenüber den Alliierten, zusammenbrach. Gute neun Monate zuvor wurden an gleicher Stelle die Widerständler des 20. Juli hingerichtet. Sicher war das Szenarium nicht das gleiche, aber in meiner Vorstellung vermischt sich beides. Ich weiß nicht, ob es an diesem Tag schon dunkel war. Ich weiß nicht, ob Fackeln brannten, wahrscheinlich eher nicht. Aber diese dunklen, düsteren Bilder von Soldaten mit versteinerten Mienen produzieren in meinem Hirn Assoziationen zu jenem Tag im Juli 1944. Für mich könnte es so ausgesehen haben.

Im Geiste höre ich Stiefel auf dem Pflaster, Trommelwirbel, ich sehe in ein Gesicht unter einem Helm, sehe wie der Soldat den Mund öffnet: „Feuer!“ Eine Gewehrsalve, – Stille.

„Helm ab zum Gebet!“ Das absurde Treiben, dieses archaische Ritual von Ehre Blut und Tod , erreicht seinen Höhepunkt. Die Soldaten nehmen ihre Helme ab und halten sie vor der Brust.

Guttenberg der eitle Geck in seinem albernen, kurzen Mäntelchen faltet locker die Hände, aber irgendwie sieht das nicht nach Gebet, nach Demut aus. Auch diese letzte große Geste misslingt dem Ministerdarsteller. Eher erinnert mich die Haltung seiner Hände an das alte Kinderspiel, das wir immer spielten, wenn uns langweilig war. Wobei man bei verschränkten Fingern die Daumen umeinander dreht und dazu reimt: „Lieber Gott, ich bin nicht dumm, ich kann es auch noch anders ‚rum!“ Darauf dreht man die Daumen entgegengesetzt umeinander.

Zum Abschluss die Nationalhymne, mir liegt nichts an diesen Ritualen, Hymne, Fahne, ausschliesslich dazu gedacht, den Menschen nationalistischen Sand in die Augen zu streuen. Hier aber? Die Nationalhymne für einen Spitzbuben? Ein Hohn für alle Menschen, denen diese Hymne etwas bedeutet.

Die Soldaten marschieren ab. Es beginnt die Zeit der Hofschranzen. Das Ehepaar Guttenberg hält Hof. Soldaten mit hohen Dienstgraden beugen das Haupt  und machen den Kratzfuß vor einem Lügner und Betrüger und seiner aufgekratzt wirkenden Frau Steffanie, die das alles zutiefst zu geniessen scheint. Selbst die Kanzlerin wirkt nicht wie eine Vorgesetzte die einem unfähigen Mitarbeiter entlässt. Eher macht es den Anschein, als empfehle sie sich für einen späteren Zeitpunkt. Mir ist, als würde hier eine alte venezianische Komödie gegeben. Alle Darsteller versteckt hinter Masken mit hässlichen, verzerrten Gesichtszügen. Oder, Alemannische Fastnacht vielleicht.

Endlich,- Guttenberg rauscht vom Hof, in gepanzerter Limousine mit großer Polizeieskorte. Auf dem Bildschirm erscheint Mietmaul Deppendorf (hier ist der Name aber so was von Programm).

Ich bin restlos bedient und  wechsele zu SAT 1: Fußball, Bayer Leverkusen gegen Villarreal. Der zweite Reinfall des Abends. Die Zeit für den großen, roten Knopf auf der Fernbedienung ist gekommen.

(Alle Bilder Screenshots aus der ARD-Sendung: Karl-Theodor zu Guttenberg geht – Großer Zapfenstreich für den Ex-Verteidigungsminister)

Verblendete Deutsche

Stell Dir vor, Du bist Hartz 4-Empfänger und wagst es, eine Lottoschein abzugeben. Die Betreiberin des Lottoladens guckt Dich von oben bis unten an, entdeckt das gelbe „H“ mit schrägem „4“ an Deinem Kik-Tshirt und verweigert Dir die Annahme. Dann stell Dir weiterhin vor, Du wärst Karl-Theodor zu Guttenberg. Angeblich immer noch der „mit Abstand beliebteste“ Politiker dieses ziemlich bescheuerten Landes und legst huldvoll mit Tränen in den Augen Deinen Lottoschein vor. Freudig begrüßt Dich die Annahmefrau, macht einen veritablen Hofknicks vor Dir und strahlt.

Kannst Du Dir nicht vorstellen? Dann lies mal hier, was so geschrieben wird über die „Lappalie“, den „kleinen Fehler“, „diesen Nonsens Doktorarbeit, den Titel braucht ein Genie nicht“:

Alfonsine schrieb: am 10. März 2011 um 19:16:19
Guttenberg
Meine Hochachtung an diesen Mann, der in jeder Situation Haltung bewies. Ich bedauere seinen SChritt und die vorangegange Demontage eines Weltmannes mit Stil und politischem Geschick. Alles Gute und viel Glück für die Zukunft und vielleicht eine erfolgreiche Wiederkehr.

Angeblich meint eine größere Mehrheit bei einer Umfrage des von BILD redaktionell befeuerten T-online: „In 3 Jahren ist ER wieder da“. Jawoll und dann wird durchregiert, daß die Schwarte knackt. Wer wissen möchte, wie die Politik dann aussieht braucht nur den wunderbaren Worten des bayerischen Minipräses aus dem garstigen Städtchen an der Donau oder dem neuen Bundesinnenminister mit dem leicht begrenzten, intellektuell am Main endenden Horizont zuzuhören.

Schafftste nicht? Du hast doch auch den schrägen AC/DC-Tönen der Bundeswehrband zugehört, als Karl-Theodor, diesem aufrechten Plagiator, der Zapfen gestrichen wurde. Ist Dir nicht aufgefallen, daß die künftige Second Lady, Stefferl aus Froanken, Karl-Theodors Platzhalterin im Kanzleramt, die Bundeskanzleuse eher von oben herab verabschiedete? So machen das Majestäten, die „einen kleinen Fehler“ gemacht haben. Mein Gott, kann ja mal in sieben Jahren harter Abschreibarbeit vorkommen, gell Stefferl? Einem mit gelbem „H“ und schräger „4“ am Revers würde man das nicht eine Sekunde lang durchgehen lassen. Wo kämen wir sonst in Deutschland hin?

Aus gewöhnlich völlig uninformierten Kreisen hört man, Elisabeth von Mohn habe sich für Bertelsmann die Rechte an Karl-Theodors Memoiren gesichert. 400 in nächtlicher Fleißarbeit eng kopierte kleine Karos. Und Stefferl schrieb den Titel „KT. Innocence in Danger“. Wird es auch als eBook für iPhone, iPad und als Fortsetzungsroman in den einzigen ernst zu nehmenden „rechten“ Pressseorganen BILD, BUNTE, FOCUS geben. Wer einen Jörg Kachelmann falsch anschuldigt und öffentlich demontiert, der bereitet auch KTzuG eine triumphale Wiederkehr.

Irren ist männlich

Print, TV und Radio sind heute voll mit weiblichen Themen, Abbildungen von Engeln mit Höckern und männlichen Huldigungen an das stärkere Geschlecht. Die NW fährt heute sogar ihre blonden Redaktionsmitglieder als Kommentatorinnen auf. „100 Jahre Internationaler Frauentag“.

Da zeigen wir doch einmal eine Frau, die von Männern aufs Schild gehoben wurde: Angela Merkel. Als Beispiel für „Stärke, Charme, Können“. Muuuuuuaaaaaaaaaaaaaaaarggggg. Maggie Thatcher reloladed. In punkto Verschlagenheit und überzogenem Machtkalkül bei gleichzeitig ziemlich bescheidenem poilitischem Können steht sie den männlichen Misthaufenkrähern kaum etwas nach. Alternativen? Eher Mangelware. Seit sich die „Mutter der Nation“, Veronika Ferres, dem zutiefst unsympathischen besten Freund des ehemaligen Kanzlers und Unsozialdemokraten GAZgerd, Drückerkönig und Leutebescheisser Maschm….. an den Hals geworfen hat, kann man sie auch nicht mehr mit dieser Rolle besetzen.

Liebe Frauen. Es wird Zeit, das aus Eurer Mitte mal was Wählbares kommt und eine Alice Schwartzer mal die Klappe hält.

Diekmann, es reicht!

…und so leidet die Uni, den der saubere, ehrliche, verantwortungsvolle, anständige, großmäulige Plagiator mit in den Sumpf kleiner Gauner gerissen hat:

http://www.youtube.com/watch?v=6cDZuQBtpVA

Dank für den Link, madamef!

Übrigens, die „Belohnung“ für die massive PR-Arbeit für Gutti bekommt BLÖD ja dann: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,747581,00.html Das blaufingrige Kindermädchen und ihre Freundinnen Angela und Elisabeth rocken eben die Republik.

Wie in diesem unsäglichen Blatt die Meinung von Hein Durchschnittsdoof im Stile des „Der Stürmer“ oder ehemaliges „Neues Deutschland“ manipiuliert wird, zeigt diese Tabelle aus Spiegel.online.