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Mappus schafft nach 58 Jahren CDU-Abwahl

Die erste Progonose und die ersten Hochrechnungen zeigen:

Mappus-CDU und FDP nach 58 Jahren in Baden-Württemberg abgewählt. Die Gelben müssen sogar um den Landtagseinzug zittern. Wählen können sie also doch im Land der Spätzle 🙂

Beck und SPD zwar schwer abgestraft, aber die CDU-Weinkönigin Klöckner wird nicht regieren können. FDP nicht im Landtag. Was bei den Linken für beide Landtage gilt.

Tja, da bleibt ja nur die Frage an Angela Merkel und Guido Westerwelle: Was nun?

Das Grinsen der Atommafiosi

Es war schon eine gewaltige Menge Mensch, die da heute gegen die Freunde der Atommafia auf die Straßen der Republik gingen. Hoffentlich wählen sie morgen in Ba-Wü und Rheinland-Pfalz aber auch so, daß sich das unsympathische Team Merkel-Mappus ohne „Wurfzitronenschutz“ nicht mehr vor die Mikrofone und Kameras traut.

Ach Mappus …

Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) gibt dem Atomreaktor Philippsburg I Chancen, nach der dreimonatigen Auszeit wieder ans Netz zu gehen. „Ich schätze Philippsburg I rentabler ein als Neckarwestheim I“, sagte der Politiker der „Financial Times Deutschland“. Beurteilen müsse dies jedoch am Ende der Betreiber EnBW. Sagt der ehemalige Pforzheimer Provinzbürgermeister und Noch-Ministerpräsident Baden-Württembergs, der fülllige Herr Mappus in der Financial Times Deutschland heute.

„Noch rentabler“? Aha. Das ist also die einzige Richtgrösse des Herren aus Stuttgart? Na dann dürfte ja hierzulande keiner vom Netz. Dann sie alle alles überstrahlend „hochrentabel“. Wie doch Brüderles „Entgleisung“ immer mehr im LIchte der Wahrheit der Atomparteien gesehen werden muß. Dagegen hilft ja nur eines: Mappus und seine schwarze Front abwählen und FDP gar nicht erst in die Landtage Ba-Wü und Rheinland-Pfalz wählen.

Ex-Kanzler Kohl (der mit dem „Bimbes“, den „blühenden Landschaften“ und dem „Ehrenwort“) setzt noch eins drauf: Man dürfe angesichts der japanischen Situation nicht „eine Rolle rückwärts“ machen. Sprich: Birne meint, nichts sei sicherer als AKWs.

Morgenröte

Der tagelange Kampf gegen die drohende Kernschmelze im japanischen Atomkraftwerk Fukushima erleidet einen Rückschlag. Aus mehreren Reaktoren steigt Rauch auf. Offenbar wurden Geräte vor der Katastrophe nicht ordnungsgemäß geprüft. Spinat ist noch 100 Kilometer entfernt bis zu 540 Mal höher belastet als empfohlen. Die Auto-Produktion Japans wird vermutlich um 65 Prozent einbrechen. Quelle: n-tv.

Das Stakkato der negativen Nachrichten aus Japan schwillt auch an diesem Morgen nicht ab. Das Meer ist radioaktiv versucht. Den Spinat soll niemand mehr essen. Usw. Das klingt irgendwie alles nach bereits stattgefunden habendem Super-Gau. Letzte Woche um diese Zeit sagten die Kanzlerin und der dickliche Ba-Wü-Präses Mappus „Die AKWs sind sicher“. Das Sakotzy- und Obama- und Cameron-Libyen-Geballer ohne erkennbaren Sinn. Ach ja. Weit über 20 Milliarden stellt Deutschland für einen „Euro-Rettungsfond“ bereit. Verständlich, wenn es da bei uns Kürzungen für Bedürftige und weniger Kitas geben wird. Der dämliche Euro ist eben wichtiger. Wie schnell das immer geht. Ist ja auch „alternativlos“.

Da ist doch tröstlich, daß die Spasskassen-Fililale an der Herforder jetzt nach gegenüber in die Alte Hauptpost zieht, weil sie ihre Butze neben Galeria Kaufhof umbaut. Wenn die da reinziehen können, warum kann man aus dem markanten Gebäude eigentlich nicht mal was Vernünftiges machen?

Strahlende Morgenröte wo man hinguckt. Kommenden Montag nach den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird dann wohl die letzte Runde für Angela Merkel eingeläutet. Mitleid haben wir nicht.

Mutti Merkel und die Atomlaufzeiten

Aha. Es stehen Wahlen vor der Tür. Besonders beim dicken Mappus im Ländle brennt es lichterloh seit S21 und einiger anderer Schweinereien. Angesichts der Katastrophe in Japan soll nun „die Laufzeitverlängerung ausgesetzt werden“. Erinnert verflucht an die Lügenorgie eines gewissen Herrn Guttenberg, der „vorübergehend seinen Doktortitel ruhen “ lassen wollte. Bis der Druck so stark war, daß ein Rücktritt nicht mehr abzuwenden war.

Politiker sein heißt, so lange die Verarsche-Nummer abziehen, bis die lange Nase den stolpernden Gang völlig lahmlegt.

Neckarwestheim und Biblis vom Netz? Mein Gott, Frau Merkel, für wie naiv halten Sie das Wahlvolk eigentlich? Muß Ihnen über den „Umweg Japan“ erst drastisch vor Augen geführt werden, was Sie da wegen Millionenschwerer Parteispenden anrichten? Wer soll Ihnen denn noch ein Stückchen trocken Brot abkaufen?

„Du, Du, Du, dann wählen wir neu“ droht die SPD

Wie beende ich erfolgreich eine Regierung? Hannelore Kraft (SPD) und insbesondere Sylvia Löhrmann (Grüne) haben ihr Machtbewusstsein bereits bei der Bildung der NRW-Minderheitskoalition nachgewiesen. Nun ist ihnen nicht entgangen, dass ihre beiden Parteien die demoskopischen Höchstwerte des Jahres womöglich schon gesehen haben. Also herrscht etwa im Hinblick auf ein mögliches Comeback der CDU durch die Landtagswahl in Baden-Württemberg Ende März ein gewisser Zeitdruck. Dazu kommt die verfahrene Haushaltslage mit einem juristisch wohl unzulässigen Etat 2010 und einem nicht deutlich belastbareren Etat 2011. Da erscheint der letzte Ausweg Neuwahl attraktiv – und kaum ein Anlass zu weit hergeholt. Zwar hätte NRW auch nach Neuwahlen nicht weniger Schulden, aber Rot und Grün könnten sich wahrscheinlich über einen unangefochtenen Sieg freuen – und müssten sich nicht länger mit den Vertretern der Linkspartei herumärgern, auf deren Meinung sie derzeit noch Rücksicht nehmen müssen. Ohne diesen Hintergrund wäre der Streit um ein halbes Jahr länger Studiengebühren kaum solcher Rede wert.

Ach, Ihr süßen Westfalen-Blättrigen. Lasst die Halbroten doch drohen. Was haben sie denn sonst? Das ist genauso Pfeifen im Walde wie die Hoffnung der Mappus-Junta, in Baden-Württemberg wiedergewählt zu werden. Politiker können nicht anders als Wind machen. Am Ende bleiben meist nur laue Lüftchen in eiligst gepinselten Billigsttheaterkulissen.

Berät Mubarrak jetzt Merkel, Mappus und Clausen?

Der alte Typ, der sich noch an die Spitze der Regierung Ägyptens klammert, soll angeblich zum „Check up“ nach Deutschland ausgeflogen werden und „länger“ bleiben. Da wüßte ich in der Nähe schon gutes Quartier, Entertainment und nette Gesprächspartner. Er könnte ja adhoc „Member of the board“ der Deutschen Bank, von Roland Berger und McKinsey werden. Bis vor kurzem gute Geschäfte mit dem Westen und jetzt gehts eben z.B. in Bad Oeynhausen weiter. Abends eine Mubarrak-Gala im GOP mit Angela Merkel und Zampano Mappus als „Wahlkampfopener“, dann Güldnes Buch der Glitzermetropole, in der er sich sicher schnell heimisch fühlen würde. Der West tut schon was, um seinen Freund und Waffenkäufer „bis eben“ würdevoll abgehen zu lassen. Warum soll da die hiesige Region nichts davon abbekommen. Krönung wäre ein Besuch in der VIP-Loge der Alm beim mehrfachen Westfalenmeister DSC ARMinia. So Spitzen Fußball gibt es ja in Kairo nicht.

Von Dschungel über Kairo bis BVB-Sturmlauf

Krasse Mischung auf der Titelseite der Sonntagsedition des Westfalen-Blattes. Die Skala reicht von „Fasziniert das RTL-Camp im Dschungel“? über „In Kairo geht die Angst um“ bis „BVB-Jubellauf“. So wie das Leben eben momentan so ist. Außer man sitzt im Dschungel. Da ist das anders. So, wie die Herrn über die Prekariatssenderschiene in der langweiliglangen Stadt nebenan mit G. das eben bestimmen. Wir dürfen gespannt sein, was die Beantworter der Sonntagsfrage schreiben, wenn es um Manipulation von Votings geht, hinhalten von Zuschauern oder ablästern über die Insassen? Was die so überheblich tuenden Neokonservativen aus der BertelsmannMohnSpringer usw- – Schiene da tun dient doch letztlich nur einem Ziel:

„Panem et circensis“

Sedierte Massen lehnen sich nicht auf. Die fressen, was man ihnen zur Gaudi vorsetzt. Denken die Damen und Herren der Prekariatssender- und Zeilen- schmiererei. Klappt nur nicht mehr so ganz. In Stuttgart gehen die soeben von einem gewissen Heiner G. – CDU-Mitglied -im Sinne der noch herrschenden Mappusjunta scheinbar Geschlichteten schon wieder auf die Straße wegen des unnötigen Hauptbahnhofs. Sowas aber auch. Undankbar diese Leute. In den Villen, die dann auf den bisher oberirdisch durchaus ihren Dienst für die schwäbsche Oisebahne erfüllenden Schinenen gebaut werden, haben sie ohnehin nichts zu suchen. Das begreifen sie sehr gut. Da kann der halslose Mappus noch so sehr nach Mutti Merkel kreischen und Forsa-Güllner die Union hochumfragen. Und in Tunesien, Ägypten, Jordanien usw. klappt das auch nicht mehr. Dumm gelaufen.

Bald wird abgerechnet im Ländle.