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Skalpell oder Zwegat-Edding?

Gleich mehrere weibliche Hände befingern einen lustvoll ausgestreckten Kerl und dazu dann dieser Pressetext:

Auch das starke Geschlecht hat seine Schwächen: 31 Prozent aller Männer ziehen eine Schönheitsoperation in Betracht, 27 Prozent gehen zur Kosmetikerin. Wie normal der männliche Schönheitswahn geworden ist, zeigt news.de.

Oh MannohMann. Wenn es des Messers bedarf, um überhaupt was zu reißen, genügt doch ein Blick auf Peter Zwegat. Dem reicht ein dicker Edding und der Dackelblick. Der braucht nicht unters Messer.

Bielefeld vertickt Männer mit Rabatt

Nichtsahnend schlägt Donna Lüttchen die Webseite vom Spiegel auf und was springt sie da an? „Bielefelder im Angebot“. Von Berlinern im heißen Fett wußte sie es ja. Aber Männer aus der Stadt der eifrigen Blitzer, der schlechtesten Fußballmannschaft im bezahlten Kickern müssen sie jetzt schon anbieten?

„Niemals lernt man aus“, sinniert Donna Lüttchen.

3 Monate sind in der Politik eine Ewigkeit.

Frauen sind im Leben i.d.R. doppelt belastet als Männer. Heutzutage müßen sie, sofern der Mann nicht genug verdient, selbst ihr Brot erwerben und, sofern vorhanden auch noch die Kinder betreuen und den Haushalt führen, bis die Kinder genügend selbstständig sind. Dazu kommt, daß sie, laut diverser Statistiken nicht gleich bezahlt werden und sowohl im Auswahlverfahren als auch bei zuzuweisenden (Führungs-)positionen benachteiligt werden. Frauen verfügen zudem wegen ihrer Rolle in der Familie zum Teil über eine geringere Qualifizierung und Berufserfahrung. Zusätzlich wird weibliche Erwerbstätigkeit in unserer Gesellschaft überwiegend immer noch nicht als Arbeit für einen selbständigen Lebensunterhalt bewertet, sondern als Hinzuverdienst zum Einkommen des Ehemanns, dem die hauptsächliche Aufgabe des Unterhalts der Familie zugeschrieben wird. Wie schon ein deutscher Kaiser sagte: “Kinder, Küche und Kirche.”

Wie paßt das nun auf die Politik? Es ist gewiß ungewöhnlich und erstmalig, daß eine dt. Ministerin während der Amtszeit schwanger wird und ausscheidet, doch ansonsten ist die Zeit des Mutterschutzes eine Angelegenheit wie jede andere auch. Ein wenig verwunderlich ist, daß sie gleich von drei Personen, von den Staatssekretären Josef Hecken, Hermann Kues und Bundesbildungsministerin Annette Schavan vertreten wird. Ein wenig Aufwand zuviel? Hm…

3 Monate sind in der Politik eine Ewigkeit. Nicht jedoch, wenn Frau Schröder sich auf dem Laufenden hält und bis auf kurze Zeitspannen um die Entbindung herum die Geschenisse aus dem Hintergrund lenken wird. Dies wird sie meines Erachtens tun. Daß bei Dr. Schäuble nach der Messerattacke über ihn hergezogen wurde, einen solchen könne man sich nicht leisten, waren reine Sticheleien aufgrund der langen Kohlära. Später fragten manche Idioten sogar, ob “ein Krüppel Kanzler sein könne.”. Wie die Geschichte gezeigt hat, sind zeitweilige Ausfälle in der Politik selten ein nachhaltiges Debakel.

Gleichwohl ich ein solches Frau Schröder wünschen würde, aufgrund ihrer negativ zu beurteilenden Familienpolitik. Immerhin, so weiß sie nun endlich wie man sich als Mutter fühlt und braucht sich nicht mehr auf Statistiken zu stützen.

Glückwunsch dazu und, besonderen herzlichen Glückwunsch an das kommende Familienglück.