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Kellein schwebte extra ein

„Großer Bahnhof“ für eine Sammlung der Kunsthalle Bielefeld in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland zu Bonn. Wie im WDR-Radio zu hören war, sei Ex-Kunsthallen-Café-Zampano Kellein „extra aus Texas, wo er jetzt arbeitet, eingeschwebt“. Schon ein toller Hecht, der jetzt Beschriftungen grade richtet und noch mal den Lichteintritt in Bonn vor Eröffnung am 28. Januar checkt. Zur Ausstellung „Die unbekannte Sammlung aus Bielefeld“ heisst es auf der Webseite der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn:

Arp, Beckmann, Munch, Kirchner, Warhol … Klassiker in Bonn
Die unbekannte Sammlung aus Bielefeld
28. Januar bis 27. März 2011

In einem der schönsten Kunstmuseen Deutschlands, dem 1968 von Rudolf-August Oetker gestifteten Philip Johnson-Bau der Kunsthalle Bielefeld, befindet sich eine Sammlung, die wenig bekannt ist. Zu ihr gehören Meisterwerke der Klassischen Moderne von Max Beckmann, Alexej von Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Man Ray, Emil Nolde oder Pablo Picasso. 1950 durch eine Schenkung Oetkers und 1954 durch städtische Ankäufe begonnen, liegen die Schwerpunkte beim Expressionismus, bei der internationalen Skulptur und bei beispielhaften zeitgenössischen Positionen. Mit rund 120 Werken stellt sich die Kunsthalle Bielefeld als eine weitere wichtige Sammlung zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts vor. Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, in Kooperation mit der Kunsthalle Bielefeld.

Warum eigentlich „unbekannt“? Hatte Kellein die in seinen 14 Jahren Kunsthalle Bielefeld heimlich im Keller gelagert?