Schlagwort-Archiv: Lüge

Täterschutz über alles, aber nur wenn es kein Mann ist?

So da hat also die Lehrerin H. Rünzel (Name verändert) des Gymnasiums am Waldhof, den Horst Arnold, absichtlich mit einer Falschaussage über eine angebliche Vergewaltigung, 5 Jahre hinter Gitter gebracht.

Die beste lokale Tageszeitung Deutschlands aus Bielefeld, nein nicht die mit dem grünen Balken vorm Kopp, findet nichts dabei in zwei Artikeln den Horst, der ja eigentlich schon längst vom „Täter“ zum Opfer wurde, vollumfänglich abzubilden (natürlich ungepixelt) und nebenbei noch auf dessen gewalttätige Vergangenheit und Alkoholproblem hinzuweisen und gleichzeitig Krokodilstränen, ob so eines ungeheurlichen Justizirrtums, zu vergießen…

Nun ja, da ist es nur logisch, daß in dem Artikel, über die nun der Freiheitsberaubung und hoffentlich eidlicher Falschaussage angeklagten Lehrerin H. Rünzel (Name verändert), die Tageszeitung  nun barmt, daß die armen Kinder diese aber eine beliebte Lehrerin finden. Hat schon mal jemand an die armen Kollegen gedacht, die jetzt Panik schieben und ihre Tagebücher durchforsten, ob sie jemals auch nur für Sekunden alleine mit der Lehrerin vom Gymnasium am Waldhof gewesen sind und was das bezüglich ihres Status, als potentielle Vergewaltiger bedeuten mag…

Aber wahrscheinlich dient der Täterschutz durch die Medien, nur der fürsorglichen Verhinderung einer Traumatisierung der Lehrerin, in der Hoffnung ihre durch unser Rechtssystem angestrebte Re-Sozialisierung einer guten Prognose zu zuführen…

Hanoi, wir könnet eben nix

Ein grüner Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg lobt Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen ihres Atomkurses. Wer das vor einem Jahr vorausgesagt hätte, wäre wohl für verrückt erklärt worden. Da staunt die SPD, und die FDP wundert sich. Angela Merkel hat es mit ihrer Rolle rückwärts in der Atomfrage tatsächlich geschafft, die Grünen oder zumindest Teile davon auf ihre Seite zu bringen. Die schwarz-grünen Gedankenspiele sind mehr als nur ein Flirt. Denn immerhin ist d i e größte und wesentlichste Hürde für ein mögliches schwarz-grünes Bündnis auf Bundesebene gefallen. Mit Spannung wird jetzt auf den 25. Juni geblickt. Sollte sich auch die Basis der Grünen mit dem Ausstieg bis 2022 anfreunden und nicht wie zuletzt auf 2017 beharren, wäre die Tür für Schwarz-Grün aufgestoßen. Man glaubt es kaum: Merkel und die CDU haben in Baden-Württemberg eine der schmerzlichsten Niederlagen überhaupt erlitten. Und ausgerechnet Winfried Kretschmann, der erste grüne Ministerpräsident, ist nun Merkels neuer »Verbündeter«. Was dazu wohl die Merkel-Kritiker aus CSU und FDP sagen werden?

Liebes Westfalen-Blatt, die gelbsten Erben, die jemals in schrillem Grün auftraten, sind schon auf dem Marsch. Und der grüne Minipräses von Ba-Wü „isch halt a Lehrer“. Noch Fragen? Ach, wir hatte vor der Wahl was versproche. S 21, und so? Da isch ebbe was passiert. Da könnet mir nix dafür. Das war das Narreseil. Schlielich habe mir der Anschela den Weg gewiese. Des isch gewiß.

Was sagen wohl Leipzigs Kerzenträger dazu?



„…für ihren in der DDR gelebten “Traum von Freiheit” und ihren Weg bis zur Kanzlerschaft als erste Ostdeutsche und erste Frau in der Bundesrepublik.” (Sagt Herr Obama, dessen politische Leistung bisher äußerst bescheiden ist).

Propaganda beherrscht sie immer noch. Wendehälse können nicht nur in Sekunden den Ausstieg vom Ausstieg des Ausstiegs zelebrieren, sie zeigen auch, wie man ohne Rückgrat durchs Leben kommt. Dafür aber Intrigen und Fallen stellen Aber wie schon geschrieben: Glauben kann man einer solchen Person nur sehr schwer.

Freispruch für Kachelmann

Da haben BILD, „Scheisserles“ BUNTE und die sonstige Medienmischpoke ähnlicher Couleur mitsamt ASchwa (Alice Schwarzer), dem häßlichsten, durchtriebensten, unsympathischsten „Journalistchen“ mit dem unsäglichen Drang, jeden Mann zu verfolgen, noch so sehr hetzen und Details, die lediglich Kachelmann und die Beteiligten etwas angehen, offenlegen können. Das Mannheimer Gericht hat doch grad die Kurve gekriegt und den Wettermann „aus Mangel an Beweisen“ freigesprochen.

Mal sehen, was jetzt mit der Frau wird, die diese anscheinend unsägliche Lüge in die Welt gesetzt hat. Geht diese völlig beknackte Staatsanwaltschaft, die ja „über 4 Jahre“ gefordert hatte, gegen sie los?

Wer den staatsanwaltlichen Verbalamoklauf bezahlt, beschreibt das Westfalen-Blattt in einem Kommentar:

Wenn der Freispruch im Fall Kachelmann rechtskräftig wird, muss der Staat den Wettermoderator für die mehr als vier Monate Untersuchungs- haft entschädigen. Das sagte Mirko Roßkamp, der Vorsitzender des Vereins „Deutsche Strafverteidiger“, dem WESTFALEN-BLATT (Online). Roßkamp erklärte, Kachelmann stehe nicht nur die gesetzliche Pauschale von 25 Euro pro Tag zu, sondern er könne auch seinen Verdienst- ausfall als Unternehmer geltend machen. Auch die Anwaltskosten, die für die Berechnung und das Geltendmachen dieses Verdienstausfalls anfielen, habe der Staat zu übernehmen. Das ergebe sich aus dem Gesetz über die Entschädigung für Strafver-folgungsmaßnahmen. „Herr Kachelmann hat sechs Monate Zeit, dieses Geld jetzt vom Staat zu fordern.“ Über den Antrag habe zunächst die Staatsanwaltschaft Mannheim zu entscheiden, die sich aber möglicherweise erst einmal querstellen werden: „Nachdem im Prozess zunehmend klar wurde, dass es keine Beweise gegen Herrn Kachelmann gibt, hat es von wenig Größe gezeugt, dass die Staatsanwaltschaft stur geblieben ist und eine Verurteilung gefordert hat“, sagte der Strafrechtsexperte. Deshalb sei zu erwarten, dass Kachelmanns Anwälte die Schadens-ersatzansprüche einklagen müssten.

Merkel „Revolutionärin“?

Die Kanzlerin kennt sich da aus. Sie hat ja auch schon eine Revolution hinter sich. „Wenn Sie in einem solchen Umbruchprozess sind, dann kann es Ihnen gar nicht schnell genug gehen“, sagt Angela Merkel. Sie denkt an ihre eigenen Erfahrungen während der Wende in der DDR. Und sie bringt das jetzt auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit Blick auf die Demonstranten in Ägypten in Erinnerung. Spiegel.online schwadroniert über Merkels Beratungsphantasien für Ägyptens Aufständische…..

Haben wir damals etwas nicht mitgekriegt? Angela Merkel war „Revolutionärin“? Wo denn? Auf dem Moskauer Roten Platz? In der Sauna am Alex? Nach allem, was heute über DDR-Revolution bekannt ist, stand Frau Merkel niemals auch nur in den ersten tausend Reihen derer, die gegen das DDR-Regime vorgingen und den Mund aufmachten. Sah man sie jemals mit einer Kerze „Wir sind das Volk“-rufend an der Nikolaikirche, in Leipzig, in Dresden?

Klares „Nein“. Dann wäre es wohl besser, sie würden schweigen. So ist ein nachträglicher Arschtritt für die, die damals auf die Straße gingen, während Madame in einer Ostberliner Sauna die Maueröffung verschwitzte. In der nächsten Version werden wir dann wohl erfahren, wie sie in der Maske von Gorbatschow rief:

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“.