Schlagwort-Archiv: Liz Mohn

Elisabeth und Anke erzwingen für Einschaltkohle primitive Küsse

Küsse auf Befehl und Tränenflüssigkeit für die Augen: Die RTL-Kuppelshow Bauer sucht Frau gerät mit fragwürdigen Methoden in die Schlagzeilen. Kandidatinnen werden an falsche Bauern verkuppelt und für die Quote das Flirten geübt. Immer mehr kommt ans Tageslicht, was die beiden Superwomen von B. aus Gütersloh für ihre Prekariatssendegruoppe und vor allem „Bauer sucht Frau“ ausgedacht haben. Hier z.B.

Anke und Liz perverses Denken vorzuwerfen, wäre sicher falsch. Vor allem wenn man bedenkt, was die Bertelsmänner für fromme, überlegene, hilfreiche Bücher drucken. Aber der Dollarwahn in den Augen scheint die Grenzen endgültig nieder zu reißen. Gell
Anke, gell Lisbeth? Jetzt werdet Ihr doch sicher der Sender sein, der die Lügenstory der Ex-Kachelmann-Geliebten samt „begleitendem Fachkommentar“ von A. Schwarzer verfilmen lässt. Oder?

Über Schäferkordt, die willige Ausführende, kann man hier lesen: http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,740742,00.html

Always look on the bright side of Life, Elmar

Das hat der arme Elmar Brok nun wirklich nicht verdient, auch wenn er in seinem Leben manche Schuld auf sich geladen hat.

Man stelle sich vor, man wird 65 Jahre alt und möchte diesen Tag in aller Ruhe, gemeinsam mit seinen Lieben verbringen. Es muß ja nicht, wie bei den Grünen üblich, in Südafrika sein.

Also, sie sitzen gemütlich an der Kaffeetafel, Kinder und Enkelkinder lassen sie hochleben, da klingelt es unvermittelt an der Tür. Wer mag das sein? Sind doch schon alle da und der Pastor nervt auch erst ab 75. Der kleine Enkel, neugierig wie er ist, rennt zur Haustür und öffnet. „Hier steht ne komische alte, grell geschminkte Frau und ein paar merkwürdige Männer in dunklen Anzügen, die wollen gratulieren!“

Mühsam und verärgert über die Störung der schönen Feier, stehen sie von ihrem Platz auf und gehen zur Tür. „Oh, mein Gott!“ Draußen stehen Lisbeth Mohn mit ihrem Schosshündchen Hartmut Ostrowski, der gefühlte Oberhäuptling aller Europäer, Jean Claude Junker, „Kinder statt Inder“-Rüttgers, der Fleisch gewordene gelbe Pulli, Genscher und Atom-Röttgen. Hinter allen versteckt sich noch, der vor seinem aufgebrachten Volk auf der Flucht befindende und schon mal nach Asyl Ausschau haltende, georgische Staatspräsident Saakaschwili.

Was würden sie machen? Sicher doch: Die aufdringliche Alte und ihr Gesindel zurückdrängen, die Tür zuknallen, die Fensterläden schliessen und die Familie in einem, zu einem Schutzraum umgebauten Keller in Sicherheit bringen. Dort würden sie ein paar Tage verbringen, bis sicher ist, dass die apokalyptischen Reiter ein anders Opfer gefunden haben.

Diese Chance, mit einem blauen Auge Lisbeth und ihrer Bande zu entkommen, hatte der arme Elmar leider nicht. Er wurde in die Berliner Dependance der Bertelsmänner zitiert, („Los Elmar, auf geht’s. Lisbeth ist nach einem Foto und etwas PR!“) und da er ja auf der Gehaltsliste der Gütersloher steht, blieb ihm nichts anderes übrig, – er musste da hin.

Unter diesen Umständen möchte ich auf eine Gratulation zum Geburtstag verzichten und mit Monty Python zu trösten versuchen: “ Allways look on the bright side of life…“, lieber Elmar.