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Lisbeth aus Gütersloh schenkt uns einen Kommentar

Da war die Lisbeth aus Gütersloh, das ehemalige Hascherl vom alten Reinhard Mohn, aber ganz schön angepisst. Ihre Freundin und Sachwalterin Bertelsmannscher Interessen in Berlin und Brüssel, Angela Merkel, war mit dem Ausspruch zum Tode Osama Bin Ladens: „Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten,“ in die öffentliche Kritik geraten. Selbst die Katholische Kirche, sonst dem Angela aus der Uckermark eher wohlwollend zugetan, äußerte harsch ihr Missfallen.

„Da muss man doch was tun!“ Und weil die Lisbeth mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift bekanntermaßen ein wenig fremdelt, musste die Leiterin der Bertelsmannstiftung in Washington DC sich einen Text aus den Rippen leiern. So nach dem Motto: „Amerikanische Entschlossenheit und emotionale Spontanität versus deutsches Gutmenschentum und linkisches kritisieren von Allem und Jedem,“ lautete die Anweisung aus der Zentrale.

Naja, wer bei der Bertelsmannstiftung arbeitet, der weiß wie man Fakten ignoriert, sie ein wenig in die richtige Richtung biegt oder einfach ein paar neue erfindet. So war es auch für Anette Heuser nicht schwer aus der „Ermordung“ (da scheint sich ein kleiner freudscher Versprecher eingeschlichen zu haben, die schreibt wirklich „Ermordung“) eines alten Mannes in Pakistan ein großes historisches Ereignis zu konstruieren. Die merkelsche Straftat der Verherrlichung eines Verbrechens wird dann auch 1,2,3, zu einer lediglich, „linguistischen Fehlleistung“.

Und weil die NW grad mal ein paar Milliönchen investiert hat, um uns „die Welt, so wie sie ist“, nämlich in Farbe zu präsentieren, spart man jetzt halt wo man kann im redaktionellen Bereich. Da kommt so ein kostenloser Gastkommentar gerade recht. Seiten gefüllt und der mächtigen Lisbeth aus der Nachbarstadt einen Gefallen getan. Man kann nie wissen wofür’s mal gut ist.