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Kuchen versüßt in der Metropole alles

Jetzt, wo die SALE-Ströme durch die wundersame Metropole zwischen den Teutohügeln ziehen und die grandiose Architektur der Bahnhofstraße die Kulisse bildet zur Jagd auf Billiges, ist es an der Zeit, die Metropole zu loben. Wo sonst wurden so viele Randzeichen der Weltgeschichte gesetzt. Wo sonst entstanden so viele nicht gesetzte Kommata der Großen, Mächtigen dieser Welt auf ihrer rasenden Fahrt den Bielefelder Berg hoch. Wo sonst kann man sich rühmen die Blitzerkönige der Nation zu sein? Hermann hatte damals bei seinem Schlag gegen die Römer eher Detmold oder das Niedersächsische im Blick. Das Gemeinwesen an der reißenden Lutter hatte auf seiner Agenda der germanischen Hauptstädte noch keinen Platz. Zumal die Herren von der Borgholzhausener Ravensburg eher von oberhalb der B 68 dieses Städtchen regierten. Heute pilgern Heerscharen von Architekten aus aller Welt hier her, um das letzte gut erhaltene Denkmal flachen Baues mit Reminiszenzen an den Baustil der vergangenen DDR zu bewundern.

Wäre der Zauber dieser einmaligen Stadt nicht schon gebaut, man müßte es als Uneso-Weltkulturerbe in Disneyland neu erstehen lassen. Mit Kuchen vom Kraume.

Ein Sonntag mit Montagsattitüden

Der Anzeigen- und Beilagenträger des Westfalen-Blattes trägt wieder reichlich Papierfracht („Kauft Leute, kauft!). Schalke-Übungsleiter und Billigstkotelettfan Rangnick hüpft wie immer, wenn er einen neuen Job mit Sieg beginnt (über Magaths Volkswagentruppe), die Atomkonzerne stoppen die Zahlung in den Öko-Fonds (grandios, was diese Regierung für Geheimverträge macht), aus dem fernen Franken hört man von der Klage, die eine gewisse „verarmte“ Frau Quelle-Schickedanz gegen ihren Ex-Berater anstrengen will, obwohl sie den Schalmeienklängen von Managergauner Thommy gefolgt ist und hinter dem Haus beginnt die Blüte der mittlerweile schon mächtigen Camellia japonica. 2010 hatte sie sich wegen des starken Frostes geweigert, zu blühen. Hatte ich schon erzählt, daß die Brötchen der Bürenkempers, Kraumes, Kriemelmanns, Pollmeiers, Welpinghusens und anderer seit dem 1. April mächtig teurer wurden? Ach ja, und der politische Geisterfahrer mit dem Plagiatsgen wehrt sich immer noch gegen die Offenlegung des Ergenisses der Untersuchung seiner „Tat“ durch die Uni. Da war er bei den diversen Feuerungen seiner schutzbefohlenen Militärs aber ganz abstrus anders drauf, der kleine Gauner 🙂 Bei Würsterl-Bayerns van Gaal-Club geht der Besagte auch auf Grundeis. Nun haben sie wohl noch schnell kurz vor Toresschluß das holländische Feierbiest vergefeuert. Wozu? ARMinia entläßt doch auch nicht Starttrainer Chef-Übungsleiter Ewald Lienen. Vielleicht weil die Lichter schon aus sind?

Na das passt ja dann zu den ekstatischen Jubelschreien aus Berlin ob des „Aufschwungs“, der sich eher im ziemlich flotten Anstieg der Inflationsrate äußert. Schönen Sonntag noch!