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11 Jahre

11 Jahre wurden für die Energielobby herausgeschlagen. 11 Jahre Zeit, um sich auf die neuen Energiegewinnungsmethoden einzustellen. Man wird sehen ob es reicht.

Daß der Umweltminister dahergeradelt kommt wie ein Grüner und Peter Ramsauer Streit im Kanzleramt verneint und dies in einen “Witz” packt ist nicht weiter verwunderlich. Daß die Kanzlerin keine Fehler zu gibt tut man als Politiker erst dann, wenn ein Skandal da ist, leider.

Die Umfragezeichen stehen auf Sturm. Man hat noch 2 Jahre und 3 Monate Zeit ins plus zu gelangen. Der Kanzlerin geht es wie Kohl `98 und Schröder 2005. Kohl war zu blind um entsprechend zu handeln, vielleicht auch zu bequem und über Schröder braucht man nicht weiter zu reden.

Es stellt sich die Frage, ob die Kabinettsparteien sich beim Volke noch beliebt machen können, oder ob man bis 2013 alles aussitzt. Durch die noch vorhandene bequeme Parlamentsmehrheit kann man noch ohne weiteres manches durchbringen, was nicht zustimmungspflichtig ist (Bundesrat). Zu wessen Gunsten bloß…?

Ach Mappus …

Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) gibt dem Atomreaktor Philippsburg I Chancen, nach der dreimonatigen Auszeit wieder ans Netz zu gehen. „Ich schätze Philippsburg I rentabler ein als Neckarwestheim I“, sagte der Politiker der „Financial Times Deutschland“. Beurteilen müsse dies jedoch am Ende der Betreiber EnBW. Sagt der ehemalige Pforzheimer Provinzbürgermeister und Noch-Ministerpräsident Baden-Württembergs, der fülllige Herr Mappus in der Financial Times Deutschland heute.

„Noch rentabler“? Aha. Das ist also die einzige Richtgrösse des Herren aus Stuttgart? Na dann dürfte ja hierzulande keiner vom Netz. Dann sie alle alles überstrahlend „hochrentabel“. Wie doch Brüderles „Entgleisung“ immer mehr im LIchte der Wahrheit der Atomparteien gesehen werden muß. Dagegen hilft ja nur eines: Mappus und seine schwarze Front abwählen und FDP gar nicht erst in die Landtage Ba-Wü und Rheinland-Pfalz wählen.

Ex-Kanzler Kohl (der mit dem „Bimbes“, den „blühenden Landschaften“ und dem „Ehrenwort“) setzt noch eins drauf: Man dürfe angesichts der japanischen Situation nicht „eine Rolle rückwärts“ machen. Sprich: Birne meint, nichts sei sicherer als AKWs.