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Bunter Tisch

Am Sonntag, den 21. Februar, gibt es wieder einen bunten Tisch auf dem Bielefelder Kesselbrink.
Es wird ein Zeichen gesetzt gegen Armut und für Solidarität.

[…] Alle Bielefelder sind aufgerufen, gut erhaltene Gebrauchsgegenstände mitzubringen und auf dem Kesselbrink zu verschenken. […] Für Pavilliondächer, Bänke und Tische ist auf dem Kesselbrink gesorgt. Wärmende Heißgetränke spendet Wolfram Halfar von Emilio Catering. Damit es noch ein bisschen gemütlicher wird, sind alle Besucher eingeladen, einen selbst gebackenen Kuchen mitzubringen.
Quelle: nw.de

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bielefeld existiert nicht

Bielefeld, wo Deutschland innen Spiegel kuckt

Bielefeld –  langweilige Provinz? Jeder weiß, dass die Stadt am Teuto zu Unrecht unterschätzt wird. Hier kommt keiner mehr wech.

Fraagste so’n Proff vonner Uni: Hömma, warum biste nicht gegangen, wo du noch konntest: nach Amerika, nach England, in die weite, schöne Welt. Aber nee, der Willi Heitmeyer ist immer wieder zurückgekommen. „Nachn paar Tagen woanders reichtet mir immer, dann will wieder zurück“, sacht er. Zurück nach sein Bielefeld. „Es iss wien Leben in offenen Vollzuch. So sieht das aus“ sacht er.

Weltstättler belügen sich doch bloss sowas von: So ein Berliner glaubt, der könnte heute dies und das tun, was er will. Aber der will gar nicht. Der lücht sich was vor, sagt der Willi und da isser geblieben in Bielefeld, wo er alles hat, was er braucht. Ne Kneipe, noch ne Kneipe, dat Stücksken Natur inn Teutobuargawalt und eben seine Uni. So isser, der Herr Proffessor.

Und heute hat die Arminia im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VFL Wolfsburg verloren. Da kennen viele wieda nua die Bielefeldverschwörung, was daran liecht, dass die Leutchen hier die Klappe eben nicht so weit aufreißen wie in Wolfsbuag oder München.

Doof findet der Willi den Jahnplatz. Mit seine Freunde cheet er da nich hin, weil der stammt noch ausse späten 50er-Jahren und die Fußgänger mussten zum Pättken in den Untergrund auffe Rolltreppe. Da sind die Ostwestfalen-Idioten dann immer hoch und runter gefahren, wie auffe Kirmes. Das war so peinlich, dass er das nie einen von seinen schlauen Proffessorkollegen zeigen will.

Komischerweise hat Bielefeld nur bei denen einen schlechten Ruf, die nach Berlin oder in eine andere Großstadt ziehen, weil die Ballerköppe glauben, dass so ne Metropole mehr aus ihnen macht als sie sind. Hat aber nix genützt. War ja klar. Bekloppt sowas. Bleib in Bielefeld. Haste mehr von!

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Samstagseinkauf in neuer Sachlichkeit

Angemessen zurückhaltend passt sich der Bielefelder Wochenmarkt in das Ambiente des neu gestalteten Kesselbrink ein.

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Weiträumig gestaltet sich hier das besondere Einkaufserlebnis und es sind nicht zuletzt die fröhlich farbigen Akzente, die das Auge der Besucher erfreuen.

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Glaskugel? Brauchen wir nicht

Gutes Neues! Haben Sie etwa noch mal in ihre olle Glaskugel geschaut? Oder sind zu jemand gepilgert, die/der darin die Zukunft 2012 gelesen hat? Hätten Sie sich sparen können. Hat unsere größe Altpapiergazette getan und neben ihrer eigenen – immer schmaler werdenden Leserzukunft (die Fans der Schützenverein-News sterben weg) – mangels aufregender Qualität darin gelesen, was uns erwartet. Kesselbrink, Pit-Ideen, Amerikahaus, vielleicht noch mehr Blitzer, A33-Anbindung, viele Hände, die sich waschen, in Unschuld baden oder gegenseitig, usw.

Es wird wie all die Jahre wieder nicht wesentlich überraschen, was der Boulevard an BILDern produziert. Wie gehabt.

FAZIT

Christian Wulff hat es getan. Tun wir es auch. Ein Resümee des Jahres dieser herrlichen Metropole an der Autobahn A2. Diesem Rothenburg ob dem Teuto. Diesem städtebaulichen Kleinod mit seinen Zeugnissen großer Vergangenheit und Kessellbrinkschem Zuschnitt. Das Amerikahaus kriegt dank der Großzügigkeit der Stadt endlich wieder Vorteile für den Inhaber. Der Kesselbrink wird zum Panzerübungsplatz für Marktbeschicker umgebaut. Die Haltestelle bei Dürkopp ist immer noch in der Diskussion. Ulli aus Deppendorf hat noch seinen Job und es tost sich so dahin am grünen Saum von Hermanns Wald. Sonst noch was? Ach ja. Die reißende Lutter fließt wie eh und je. Hans-Rudi haut immer noch die Events raus und die NW macht jetzt in unbesuchten Messen.

Was der Denker so denkt

Der Rodische Denker vor der Bielefelder Kunsthalle kommt nicht mehr aus dem Denken heraus. Jetzt haben die Insassen des schildaesken Rathauses am Niederwall getagt und „sperren sich nicht gegen ein neues Shoppingzentrum“ als Passage von der Stresemannstraße zum Kesselbrink. Die City-Passage wollen sie nicht erweitert wissen. Die wäre „zu dominant für den Ortskern“.

Der Denker denkt so vor sich hin und murmelte der vorbeihastenden Donna Lüttchen zu: „Würden se doch erstmal den Mist aufräumen, der da so an Passagen in der Stadt hockt“. Ach, wo kommen wir denn da hin. Dann wäre der Ortskern ja noch „dominanter“.

Hasch mich. Der Jahnplatz kriegt nen Orangenhain.

Diskussionen, Diskussionen und Erfreuliches

Im Rat der ehrenwerten Stadt, immerhin die größte zwischen Hannover und Hamm, wird wild diskutiert. Hat in den 12,4 – Umbaumillionen für den Kesselbrink ein Café-Pavillon drin zu sein? Oder darf das die Stadt – wie Oberbaumeister Gregor the Moss sagt, gar nicht bauen und als Investor auftreten? Irgendwie hat das wohl was mit Informationspolitik zu tun. Oder haben die Gazetten nicht genügend nachgefasst?

Das könnten sie ja jetzt bei Hans-Rudi H. tun, der uns bis 2014 erhalten bleibt. Freuen wir uns auf weitere „Leineweber“, „Carnivale“, „Nachtansichten“, „Geniale“ und „La Stradas“. Alles bewährt. Alles bekannt. In die Kiste greifen, etwas frischen Eigenrauch drüber und die Stadtbelustigung ist fertig. Gut, daß jetzt wenigstens der Herr Meschede die Kunsthalle leitet und zu Beginn seiner Tätigkeit mal schnell die alten Schätze aus dem Depot geholt hat und sie den Staunenden zeigt. Wie stehts eigentlich um das Café Schäfer? Läßt der neue Chef noch Wasser abstellen wie einst Kellein?

Eine 100 Jahre alte Platanenallee soll an der Ravensberger Straße nahe der Hammer Mühle weg. Der Kanalsanierungswahnsinn – Private Hausbesitzer können über das Schwachsinnsthema aus Brüssel und die besonders grün angehauchte Willfährigkeit in NRW davon ein Liedchen trällern – läßt grüßen.

Der Herr Kentsch, dem die Alm eine unterbesetzt-überdimensionierte neue Haupttribüne und das R.S.-Memorial – am Mittelkreis ausfahrbar – verdanken, hat nun endgültig vor Gericht verloren. Statt geforderter 16.000 gibts noch knapp über 2000. Der windschnittige Bursche hatte nämlich bereits beim MSV Duisburg als Zahlenverweser angeheuert.

Was sonst noch los ist in der kleinen großen Hauptstadt der Barmherzigkeit? Pffffffffffffffffft. Lest doch NW und Westfalen-Blatt. Die bringen das ausführlichst in allen Schattierungen. Ein paar umgekippte oder eingedellte Auto sind natürlich auch dabei. Und gibt es sonst nichts mehr auf der Welt. Es bleibt der Pudding Bielefeld.

Skandal: Stadt zieht Straßen ein

Am Dienstag, 14. Juni, beginnen die Abbrucharbeiten für die Umgestaltung des Kesselbrinks. Gehweg, Radweg sowie rechter Teil der rechten stadteinwärtsführenden Fahrspur der Friedrich-Verleger-Straße werden eingezogen. Ein Teil der linken Seite der rechten Fahrspur wird als Radfahrstreifen freigehalten und als solcher provisorisch markiert. Die zum Baufeld führenden Fußgängerüberwege der Friedrich-Verleger-Straße und der Straße Kesselbrink werden gesperrt, Fußgänger auf die gegenüberliegende Seite verwiesen. Die Straße Kesselbrink ist nur noch aus Richtung Turnerstraße durchgängig befahrbar, der Verkehr wird über die Gegenfahrbahn geführt. Gehweg, Busspur und rechter Fahrstreifen werden eingezogen. Aus Richtung Kavalleriestraße ist die Einfahrt nur bis zur Wilhelmstraße möglich. Die Ausfahrt aus der Tiefgarage bleibt erhalten. Die Haltestelle Kesselbrink wird vor das Telekom-Hochaus verlegt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 29. Juli.

Pressemeldungen der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm sind manchmal richtige Füllhörner. Da werden „Straßen eingezogen“ und vor das „Telekom-Hochaus“ gelegt.

Aber wie singt schon Roberto Blanco, der schwarze Tausendsassa? „Ein bisschen Spaß muß sein“…..

Was es dem Kessel brinkt

Noch schlief der Großteil der Glitzermetropole an der reißenden Lutter, da rührten sich an diesem 2. Mai die ersten Bauarbeiterhände. Hinter dem gewaltigen Bretterzaun soll der Umbau die Renovierung des vor Jahrzehnten in einmaliger, sogenannter „Niederwall-Romantik“ (Mischung aus Teutoburger Plattenbau und Einfallslospinsel) entstandener Platz menschenwürdig vorzeigbar gemacht werden.

Weithin leuchtet das Telekom-Hochhaus mit dem Magenta-T…

I’m walking down the street…

und bald auch den Platz dazu.

(Westfalen-Blatt Ausgabe Nr. 87 vom 13. April 2011)

Marthin Luther King Jr. sagte einst „I have a dream“ und dieses Lebensgefühl hat es nun in die Weltmetropole Bielefeld geschafft. Und zwar bis zu Gregor Moss, seines Zeichens Planungsdezernent der Stadt Bielefeld und der Revolutionär unter den Revolutionären.

Autofreier Jahnplatz – von der EU finanziert. Damit die Linie 5 nach Heepen oberirdisch laufen kann – mit modernster Niederflurtechnik. Super! Begründung u.a. „Der Kesselbrink muss eng an die City angeschlossen werden.“ Und weil Herr Moss bereits weiß, dass die Masse an Autos nicht mal eben umgeleitet werden kann, müssen auch nicht Alternativen gesucht werden, sondern viel mehr Überzeugungsarbeit geleistet werden.

Zum Glück gilt der Jahnplatz nicht als einer der Hauptverkehrsknotenpunkte. Die Busse fahren dann auch einfach woanders ab und der „zentrale Umstiegspunkt“ bleibt bitte wo erhalten? Da man unbedingt eine Linie 5 braucht und sie nicht unterirdisch führen kann, muss man also einfach mal spontan den Jahnplatz umbauen. Macht man am Besten jetzt schon, immerhin sind sich die Planer von Mobiel noch nicht einmal über den künftigen Streckenverlauf dieser Linie sicher.
Stehen wir also gemeinsam auf und machen einmal wieder den zweiten vor dem ersten Schritt. Immerhin ist Moss der Planungsdezernent für Bielefeld. Wenn er plant, dann richtig.

Bielefeld bei Jauch angekommen

Dieses zwischen den Ausläufern des grünen Teutoburger Waldes liegende, per Massenblitz zur Freude ganz Europas auf der A2 von „Rasern“ Obolus kassierende Stadtgebilde rund um das Unesco-Häßlichwelterbe Kesselbrink wird sein Image und die Sprüche rund um sein „Gibts-ja-garnicht“ nicht mehr los. Auch nicht bei RTL´s Jauchscher Dauerveranstaltung „Wer wird Millionär“. Gestern Abend gab es dazu mal wieder eine Gelegenheit, als die Antwort in Zusammenhang mit Baldabsteiger ARMinia B….. heissen mußte: „Ostwestfalen“. Das selbst zuerkannte Attribut „Idioten“ (Werbung des DSC ARMinia) liess man freundlich weg. Es blieb bei den üblichen Plattitüden und Allgemeinplätzchen.

Metropolenpolitik: Sinn- und Verstandlos

Da soll der Kesselbrink, jener ebenso hässliche wie prägende zentrale Platz der Metropole umgebaut werden. Na gut. Die Marktleute sollen dafür auf den Neumarkt ziehen. Da wird aber ebenfalls rumort, weil die Stadt für viel Geld dem Besitzer das heruntergekommene Amerikahaus umbaut und dann als „Tempel der Weisheit“ nutzt. Na gut.

Aber Martktstände zwischen Bauwagen? Kann man nicht einfach warten, bis Amerikahaus und Neumarkt fertig sind und dann den Kesselbrink aufhübschen?
Irgendwie hat Lokalpolitik in dieser größten Stadt zwischen Hannover und Hamm etwas von der kommenden Drittklassigkeit des ehemaligen „Vorzeigefußballclubs“ ARMinia: Sinn-und Verstandlos.