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Die seltsamen Ansichten des Dorfgranden Volker Kauder

Irgendwann muß er auf seiner eigenen Schleimspur Richtung Kanzlerin ausgerutscht sein, der Herr Kauder. Fraktionsvorsitzender der grandiosen Unionsfraktion im Deutschen Bundestag. Nur noch übertroffen von einem gewissen Herrn Po falla, den der WDR regelmäßig durch den politischen Kakao zieht. Der nette Herr Kauder, dessen Wahlkreis bezeichnend Rottweil und Tuttlingen heißt, Rottweil und Tuttlingen, also die ganz große Welt, hat sich empört über die, die bei dem Euroscheiss eine eigene – abweichende – Meinung gewagt haben, vor dem Plenum zzu argumentieren. Das hätte es früher in der DDR-Volkskammer eben nicht gegeben und Zarin Angela fand es immer Klasse. Hatte sie doch ihre kleine Lücke gefunen. Wo es warm war und kuschelig und wo man die von doofen Demonstranten mit Gorbatschows Hilfe letztlich erdemonstrierte Maueröffnung getrost in der Sauna verschwitzen konnte. Hier in der Noch-Demokratie aber anders abstimmen als die restliche Staatspartei mit dem gelben Anhängsel? Niemals. Empörend. Und der Lammert von der eigenen Partei läßt das sogar noch zu.

Ein neues Guantanamo ähnlich dem bis heute vom Großmaul Obama gehegten und gepflegten muß her. Da kommen alle Abgeordneten rein, die noch ein Gewissen haben. Viele sind es ja nicht. Das Rathaus der Metropole würde schon völlig ausreichen. Und weil die Fenster da nach innen schauen, würde es keiner mitkriegen. Nur Bünde würde Schäffler vermissen.

Völlig egal, ob die „Abweichler“ Recht haben oder die, die Merkel nachkriechen. Demokratie funktioniert nur, wenn die Abgeordneten den Auftrag des Grundgesetzes erfüllen. Und da steht nicht drin:

Kadavergehorsam. Chefin befiel, wir folgen (blind)