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Nehmt Jibi die Klarsichtfolie weg

Irgendwann in grauer Vorzeit hatte jemand beim Ex-Kultnahversorger die grandiose Idee, Käseecken in Klarsichtfolie einzuwickeln und mit dem Etikett zu versehen. Anfangs machte man das so sorgfältig, daß der Käse leicht ausgepackt und wieder verschlossen werden konnte. Dann, mit Beginn der übergroßen Liebe zu seinem Personal, muß der Eine oder Andere beim Verpacken wohl Rachegelüste gehabt haben. Seitdem ist Jibi-selbstverpackter Käse eine Wissenschaft für sich geworden …. Abhilfe schafft da nur die sofortige Wegnahme der Klarsichtfolie.

„Geschmack macht einsam“

Einsam stand dieser Chevrolet auf dem vollen Parkplatz eines Jibi-Getränkemarktes. Niemand wagte sich näher als 2 Parkboxen an das Gefährt mit den schwarzen Sargtransporterscheiben heran. Der Mann öffnete die hintere Lucke. Die Schrift „Geschmack macht einsam“ verschwand. Dann lud er Kästen von Carolinen und Mixgetränke mit Apfelbirnengeschmack ein.

Als er davonfuhr, hatten wir die Schrift hinter der Klappe entdeckt:
„Geschmack macht einsam“

Apfelbirnenmixgetränke aber anscheinend auch.

Von Ananasmann und Backfrau

Weit holte der Ananasmann im Foyer des ehemaligen Kultnahversorgers mit dem Hang zu galoppierendem Combera (Spätentwicklung der einfachen Niedriglohn-Salsa mit Ausfallschritt bei Minderleistung) aus und erzählte vom Werden, Wachsen, Reifen und Schnitt der Ananas und wohl Mango. Atemlos hörten die Kurzen dem schwarzen Mann zu, wusste er doch bei Jibi und neben ARMinia-Brötchenlieferant Bürenkemper selbst beim Vorbeigehen und Handy nur so draufhalten wohl zu fesseln.

Auch Bürenkemper, der Backfilialist mit der Jibi-Nähe, nutzte die Gunst der Vormittagsstunde und ließ die Kleinen herzlich-matschig im Teig wühlen. Ob Ananas, Mango und kindliches Backwerk in den regulären Verkauf gerieten, ist nicht überliefert. Der Chronist wollte auch nicht probieren. Anzunehmen ist aber, daß es sich hier um eine Teutowaldversion kidalen Marketings handelt, daß schon 5 jährige ganz früh an die Marken heranessen lassen soll.

Jibi vs. Combera HS

Eieiei, was seh ich da? Ein verliebtes Ehepaar, noch ein Kuss, dann ist… ja was denn nur?

Man weiß es noch nicht so genau. ROW, PB, BI und L Kennzeichen auf dem Jibi-Parkplatz (der 64,10€ pro Nacht kostet).

Warten wir es ab. Lohnerhöhung für alle?
Der Paderborner sitzt übrigens immer noch in seinem Auto und hört laut die aktuellen Charts. Kommt jetzt nach teilweisen Jibi-Umbauten und Homepage-Neudesign auch die Verjüngungskur für das POS-Radio? Um den Umbau in der Filiale da kann es sich wohl kaum handeln, dann wäre ML oder SML und Substitut ja anwesend.

Wieso die Stasi im Auto und die anderen im Laden hinter verschlossenen Türen nach Ladenschluss? Es darf gemunkelt werden!

Pulloversäcke für China

Gebannt beobachtete die vielleicht Viereinhalbjährige den Jibi-Getränkemann mit dem großen Hubwagen. Immer neue Säcke mit geschreddertem Plastikmüll beförderte er ans Tageslicht.

„Du Mama? Was macht der Mann da?“
„Der legt die Säcke mit Plastikflaschen nebeneinander, Sarahschätzchen“
„Was passiert damit?“
„Die gehen nach China“
„Und dann?“
„Werden daraus Pullover“
„Häh? Trag ich auch sowas?“
„Klar Sarahschätzchen, deshalb KiKen wir ja immer, damit wir was Feines aus Plastik für dich kriegen“
„Aha. Das will ich nicht mehr“
„Warum?“
„Das riecht nach Cola“

Ex-Kultnahversorger entdeckt neue Verkaufsförderungsmethode

Manchmal kommen die wirklich ganzganz großen Ideen ja nicht aus – wir dürfen das ja jetzt nicht mehr schreiben – der ehemaligen „Glitzermetropole“ (neues Wort: „Stadt wo niemals die Lichter ausgehen. Formerly Glitzermetropole“, gilt auch für „Almdudler“. Stattdessen: „Leute, die auf schlechtem Rasen in dünner Almluft Fußball spielen“) sondern aus dem Outback Richtung Gütersloh. Der Ex-Kultnahversorger Jibi testet grade eine neue Verkaufsförderungsmethode:

Mehr Absatz durch „Deep Frozing“. Und wer hats erfunden? Die „orange Partei“. Guckst Du hier.

Der erste Test lief jetzt im Samstag im Schnapsdorf Steinhagen, Heimat so manchen ARMinen-Fußballers. Im dortigen Jibi-Markt standen 25 Leute auf Kommando aus der Lautsprecher-Anlage des Marktes für 2 Minuten wie eingefroren still. Zack. „Frozen Flashmob“ nennt das Initiator Sebastian Noak, der das in enger Zusammenarbeit mit den Strategen des Marktes ausgedacht, angeleiert, Web-mäßig und per 200 ausgelegter Flyer beworben hat und ein wenig unzufrieden ist. 25 eingefrorene Leute um 11 Uhr seien ja nicht grade viel.

Wie man hört, willl Jibi aber nicht aufgeben und die Strategie ändern. So sollen alle Millisekunden vor dem Kommando „einfrieren“, etwas möglichst Hochpreisiges aus dem Regal vor sich nehmen und nach Ende der Aktion verpflichtet sein, es an der Kasse zu bezahlen. Vielleicht ist das der tiefere, wirkliche Sinn der Aktion? Verhaltensforscher der Uni Bielefeld sollen schon in einem überaus breiten matschigen Feldversuch (man munkelt., bei Deppendorf) den ganzen Versuchsaufbau nachgestellt und untersucht haben.

3,2,1…………….Flashmob, jetzt!

Ex-Kultnahversorger sieht rot

Wer jetzt die Regale des Ex-Kultnahversorgers Jibi auf der Suche nach dem ultmativen Billigstkick durchforstet, wird bei „rot“ fündig. „Garantiert nirgendwo billiger“ verspricht die Marktkette aus der Glitzermetropole. Spannende Frage: Was passiert, wenn es doch „irgendwo billiger“ ist? Genügt ein Beweisfoto des dortigen Marktleiters mit Produkt und digitalem Daumenabdruck? Z.B. bei „Wiener Schnitzel von Schwein tiefgefroren“ für 3,99 pro 750 g-Beutel?