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Vergesslich „Ver“Applet

Donnerwetter sind Appleleute doch vergesslich. Knapp vor Erscheinen des neuesten Superdupiwunderwahn-Handys iPhone 5 „vergißt“ ein Mitarbeiter den Prototyp (Made in China by Foxconn) in einer Bar. Manchmal hat man das Gefühl, dioe Sekte aus Cupertino habe nicht nur 1 Rad ab sondern mehrere. Der Prototyp iPhone 4 wurde ja auch schon „vergessen“. Und dann begann der „Run“. Jeder/jede Angesagte, Lifestylische musste es haben…. Klappt nach wie vor. Sein Samsung Galaxy läßt man da verschämt im Jackerl, wenn man durch die Karstadt mäandert. Irgendwie doof, der Marketing“gag“.

Ein Quantum irre

Da steht er nun, der junge Mann und Apfelverkäufer Erdal Batu „gratuliert“ ihm im Aufmacher der Lokal-NW. „Gratuliert“? Da hat der Mann als Kopf einer Schlange von Apple-Sektenmitgliedern das erste iPad2 auf der Herforder kaufen „dürfen“. Was für eine Freude. Früher standen sie in der DDR nach Bananen an, jetzt nach angebissenen Äpfeln aus chinesischer Fertigung. Jünger der Sekte aus Cupertino werden jetzt sagen „Was schreibt der da, hat der überhaupt Ahnung von Apple“? Jo. Hat er. Hier stehen schon ewig solche Kisten neben Windows-Rechnern und die schönere und bessere Hälfte hat neben iPhone auch so ein Ding.

Hätte ich mich allerdings für die kostenpflichtige Erhaschung des Tabletts mit dem faulig angebissenen Apfel auf der Herforder oder vor dem Wellehaus 7 Stunden (!) angestellt, man hätte mich kaum daheim mit dem Spezialfahrzeug der Johanniter nach Gilead bringen lassen. Die Ärmel auf den Rücken gebunden.

Na dann Paded mal schön und freut Euch, weil der Vorgänger schlagartig 120 Euro „billiger“ angeboten wird. Aber der ist ja nicht sooooooooooooo flaaaaaaaaachhh. Sonstige Sorgen haben die nicht.

Tatschscreen. Wörtlich

Wichtigstes Utensil dieses Haushaltes ist seit kurzer Zeit ein Microfaserlappen, ca. 15 x 15 Zentimeter. Der ist auch dringend notwendig. Das Bedürfnis der schöneren und besseren Hälfte, ihren grossen iMac und das iPhone von der Sekte mit dem angebissenen Apfel aus Cupertino zu ergänzen hätte sich nämlich nicht mehr kanalisieren lassen. So wird nun auf einem Tablett, Verzeihung „Pad“, rumgetatscht, was das Zeug hält. Was macht es schon, dass Adobes „Flash“ weder auf iPhone noch iPad läuft. Nichts. Oder doch? Ich werde nicht verraten, dass man an „Frash“ bastelt und damit iPhone und das Tatschbrett doch zum Flashen bringen kann. Ein bisschen Geheimnis muss sein.

Muss grad mal die Tatschspuren vom Brett wegmoppen. Sekunde…..

„Millionärs-App“

Bevor gleich die Fahrt ins gelobte Mappus-Land führt (Ja, der mit dem „S21“-Syndrom) noch eine Pressemeldung dekadenten Ausmasses:

Die Weltwirtschaft mag am Kämpfen sein, doch iVIP, die iPhone-App für Millionäre, wird immer stärker. iVIP hat die Einführung der Version 2.0 von iVIP bekanntgegeben, nachdem sich mehr als 20.000 Mitglieder weltweit für die Version 1.0 registriert haben. Die Version iVIP 2.0 wurde mit einem iVIP-Treatment ergänzt, das es iVIP-Mitgliedern ermöglicht, iVIP-Partner-Venues zu geolokalisieren und Vorzugsbehandlungen wie kostenfreie Upgrades zu höheren Zimmerkategorien, exklusive Preise, bevorzugten Einlass, Überraschungsgeschenke, Willkommenspakete und andere einzigartige Privilegien zu erhalten. Zu den neuen Funktionalitäten gehören ein iVIP-Tresor zum Speichern von Passwörtern und anderen vertraulichen Informationen und ein voll integrierter iVIP-Kalender. Die Anwendung zeichnet sich durch einen völlig neues Aussehen und eine neue Handhabung aus. iVIP Black 2.0, die exklusive Version für vermögende Kunden, bietet eine ganze Reihe neuer Partnerr inklusive Gordon Ramsay Restaurants, Firmdale Hotels und die Virgin Limited Edition Range (Necker Island, The Lodge Verbier und viele mehr) sowie viele andere Luxus-Lifestyle-Services und -Venues, die iVIP Black-Mitgliedern einzigartige Privilegien anbieten.

Die App ist auch als iVIP Blue, iVIP London und iVIP Red erhältlich. iVIP New York erscheint in Kürze. iVIP ist weltweit vertreten und setzt sich zurzeit verstärkt dafür ein, seine Präsenz, Partnerschaften und Mitgliedschaften in China, dem Nahen Osten, Australasien und Europa auszubauen. Marketingleiter Matthew Rowe erklärte: „Die neue Version ist ein grosser Schritt nach vorn in Bezug auf die Partner und die Funktionalität, von der unsere Mitglieder profitieren. Das iVIP-Treatment eröffnet völlig neue Welten von VIP-Privilegien und -Möglichkeiten. Wir hoffen, dass wir in den nächsten sechs Monaten
mehr als 100.000 neue Mitglieder registrieren werden.“

Na, Lust bekommen? Dann laden Sie jetzt mal ganz schnell die „Frische Nachtigallenzungen-App“ runter. Dann machts auch bei Ihnen und Ihrem eiPhone „Pieppiep“. Ich weiß, was ich schreibe. Umgibt mich doch eine ganze Armada „stylisher“ Mobilphones mit dem angebissenen Apfellogo. Sie schwören drauf. Appapp. And away.