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Ist ja jetzt auch egal

Was für ein Glück: Diese in jeder Hinsicht so „würdevolle“ Zweitligasaison ist für ARMinia und einen Großteil der Almsöldner nebst Starübungsleiter Ewald „Zettel“ Lienen ja bald vorbei. Dann rocken sie Liga 3. Jedenfalls hat Benno Möhlmann – ehemaliger ARMinia-Trainer – mit „Audi“ Ingolstadt gezeigt, wie man in der Liga bleibt. Was natürlich auch für den SC Paderborn aus dem Blechkästchen an der A33 gilt. Glückwunsch in die Paderstadt. Aber zum Dank muß Finke ja nicht unbedingt einen Möbelgiganten in die Metropole an der reißenden Lutter klatschen….

Gutti geht. Für immer?

Er ziehe sich von seinen politischen Ämtern zurück, erklärte der 39-Jährige. Er wolle damit „politischen Schaden“ abwenden. „Es ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens.“ So rauscht es über die Pressedienste.

Nun, ein wirkliches Wunder ist es nach dem sehr doof angesetzten Versuch, eine Hängepartie „auszusitzen“ und der phantastischen „Unterstützung“ durch Kanzlerin Merkel ja nun wirklich nicht. Aber keine Angst. Jetzt wird sein Chef, der BILD-Redaktor K. Diekmann als Dank für gesteigerte Auflagen seine „Einnerungen eines Lügenbarons“ promoten, was das Zeug hält. Im garstigen Ingolstadt hört Seehofer, Horst auf den Kasematten stehend gar nicht mehr auf, sich die Schenkel zu klopfen und Gutti-Weibchen „Barbie“ Stefferl kann nun endlich durchstarten.

Aber jede Wette. In zwei Jahren steht der wieder auf und lässt sich zum boarischen Minipräses wählen. Bis dahin ist das ganze zu einer Marginale politischen Marginale verkommen und das Gedächtnis der Menschen kurz. In Bierzelten oder fränkischen Äbbelwoikneipen hohle Reden zu schwingen kann er fürwahr.

Auch auf den „Nachdenkseiten“ beschäftigt sich Jörg Berger mit dem Rücktritt und bezeichnet ihn als „unaufrichtig“. Ach was, er instrumentalisiert in seiner unnachahmlich verschwurbelten Sprechweise (Wie verstehen das BILD-Leser übehaupt?) die Soldaten in Afghanistan für sein Fehlverhalten:

„Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht“, so zu Guttenberg in seiner Rücktrittsrede. Guttenberg setzte alles auf die Karte „Aussitzen“ und verlor. Da er aber nur noch alleine mit der BILD-Zeitung im Bunker saß und die kritischen Einschläge immer näher kamen, blieb ihm nur noch die Kapitulation. Wer so wenig Einsicht in sein persönliches Fehlverhalten zeigt, hat sich auch eine „zweite Chance“ verbaut.

Fahren die Almdudler mit vier Ringen heim?

Am morgigen Sonntag, wenn die Bayern grad die letzte Weißwurst ausgezutzelt haben, muss der Schüco-Werksclub beim Audi-Werksclub FC Ingolstadt unter Ex-Arminiatrainer Benno Möhlmann antreten. Not gegen Elend sozusagen. Die in der Heimat der Audibauer nur „Schanzer“ genannten Ingolstädter könnten den Almdudler mit einem Sieg so ziemlich endgültig davonfahren. Damit das gelingt, sind wir jetzt hinter einen absolut geheime Wette gekommen: Gewinnt Ingolstadt, kriegt jeder ARMine einen Audi geschenkt und darf davonfahren wohin er will. Nur nicht nach Bielepudding. Das spart dem Schücowerksclub dann enorm Monatsgehälter und Dienstautos.

Wir werden sehen. So ganz abwegig ist das ja nicht. Vielleicht fahren sie aber auch nur mit vier Ringen unter den Augen heim.

Ob er bald selbst spielt?

Kämpferisch sieht er ja auf diesem NW-Bild aus, der Chefübungsleiter der ARMNinia. Und begehrt bei wechselwilligen Fußballern. Ewald holt sie alle. Bald braucht ARMinia bei den letzten Spielen in Liga 2 eine zweite Bank, um alle Kandidaten am Spielfeldrand zu plazieren. Die NW titelt ja schon ätzend: „Nur Quantität, keine Qualität“. Was durchaus verständlich ist. Welche fußballerische Qualität möchte denn bitteschön für die Almdudler kicken? Wundern wir uns also nicht, wenn Ewald demnächst selbst auf dem Spielbogen erscheint. Jetzt geht es am Sonntag nach Ingolstadt, wo Ex-Arminentrainer Benno Möhlmann wirkt.