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Abgefressen? Noch lange nicht

Bettina, das blonde Ehegespons und „erste Lady des Staates“ soll also laut Kolportagen im Web Herren erfreut haben. In Hannover. Wo nach Messeende heimlich die Bären mit den Herren abgehen. Wenn wir uns was nicht vorstellen können, dann das. Wie sollte eine Pressereferentin des Continental-Konzerns in Hannover unter so vielen geilenlustigen Herren so lange unerkannt bleiben? Wo sie doch dann mit dem Begünstigten Christian W. liiert war und die abgediente aus dem Weg geliebte Ehefrau aus Osnabrück „ersetzte“. Oder können wir uns das Undenkbare im geheimnisvollen Großburgwedel nordöstlich von Hanni nur nicht vorstellen? Immerhin beherbergt Niedersachsens Hauptstadtklüngel auch sowas wie Ferressens Maschi. Und wenn wir dann mal zurückdenken an die kleine Stadt mit G. nebenan. Was da so alles lief…..

Andersrum: so stille, blasse Staatsmänner aus der provinziellen Stadt des westfälischen Friedens….. na ja…

Wulff verliert die letzten Geißlein

Man muß sich angesichts der immer neuen Enthüllungen über die Machenschaften des ehemals kleinen Osnabrücker Staranwaltes und jetzigen Inhabers eines offensichtlich den Herrn von jenseits des Teuroburger Waldes überfordernden Gatten einer in Hannover als „geltungssüchtig“ verschrienen blonden Ricke nicht mal mehr wundern. Gasgerd hatte ja schon die Nähe von schmierigen Typen a la Maschi gesucht. Warum sollte Christian der Farblose da nachstehen? Und die Antwort auf die alte Frage, „Warum gehen nur im realen Leben ziemlich Unfähige in die Politik?“ wird jeden Tag neu beantwortet. Weils da reichlich Schmiermittel gibt und Ämter für kleine Geister. Meinetwegen. Aber als blasser Wichtigtuer und von seltsamen „Freunden“ Umgebener der Masse der Bevölkerung den Spiegel vorhalten zu wollen, das sprengt jeden Rahmen.

Spar Dir die verlogene TV-Weihnachtsandacht Christian! Angela „IM Erika“ reicht schon.

Diese abgefressene Maisstange aus dem präsidialen Haushalt soll auf einer Verbindungsstraße zwischen der Glitzermetropole und Osnabrück gefunden worden sein. Bettina W. habe sie beim Empfang eines hiesigen altes Freundes des Bundespräses bei der Übernahme eines kleinen finanziellen Schmankerls mitgehen lassen. „So sparen wir Haushaltsgeld“ meinte die beste Freundin von Stefanie zu G., die das allerdings meist eleganter per copy & paste und reichen Wissen um die Einbringung fremden geistigen Eigentums in angeblich eigene Werke habe.

Warum werden erst jetzt Schnitzels Allüren ausgepackt?

Wer mit einem Ohr immer ein wenig nach Hannover in die Bundesligastadt horchte und insbesondere dort zum Stadion guckte, wußte es eigentlich schon lange. Finanziell dubiose Dinge um die Fankneipe „Nordkurve“ taten sich. Immer war ARMinia-Geschäftsführer Schnitzmeier irgendwie negativ involviert. Auch der ehemalige Arminen-Kapität Rüdiger Kauf, Jörg Böhme und Jörg Weber wollten mit den Hauptsponsoren Weber und Hinrichs ein Gespräch. Was Schnitzmeier rüde abgebügelt haben soll. Er muß sich wie weiland Nero aufgeführt haben. Geschichte wiederholt sich nicht? Der Roland-Kentsch-Klon machts offenbar noch „besser“. Von ehemals 11000 Arminia-Mitgliedern gibt es jetzt nur noch 9800. Die Frage an die Medien sei gestattet: Warum wird das erst jetzt aufgedeckt?

Das Fußball-Ligaspiel bei Darmstadt 98 ist offenbar Nebensache.

Schafe Versammlung

Erwischt! Die Stammesältesten des Bielefelder Stadtrates sind auf dem Grün zusammengekommen, um mal ein paar Gräser zu rauchen und in aller Ruhe zu besprechen, wie es denn nun weitergehen soll mit der so hoch verschuldeten größten Stadt zwischen Hannover und Hamm. Ein paar besonders Grüne Freunde haben sich das Kauzeugs aus Südamerika besorgt und träumen sich in herrliche Zeiten. Leise malmen die Zähne. Ab und zu spuckt einer. Mancher verträgt auch den schafen Alpecin-Geruch nicht. Den schicken sie dann ins Abseits.

Trippeln, trappeln und „oranje“: Its OWL

Stell Dir vor, Du guckst in Vorbereitung Deines Hannovermesse-Besuches auch auf die Webseite der Bielefelder Druckluftspezialisten Boge unter „News und aktuell“. Und da ist der Oktober noch der aktuelleste Monat. Nun gut, auf der Messe gestern sah man dann schon den bevölkerten Stand, den ein Rennvehikel aus Zuffenhausen zierte.

Überhaupt bleibt festzustellen: Japans und Fukushimas Atomtragödie haben den Ausstellern zum Thema „Erneuerbare Energien“ ungeahnte Besuchermassen zusätzlich beschert. Das lag natürlich nicht allein an den gezeigten Exponaten, die schon an Zeppeline aus grauer Vorzeit erinnnern, aber den Rotorkopf eines riesigen Windrades zeigen:


Propeller von 100 Meter Länge trägt dieser Rotorkopf eines Offshore-Windrades

Erstaunlich, wie technische Lösungen zum Thema „Energie/Elektrik“ gradezu aus dem Boden sprießen. Da möchte natürlich auch Ostwestfalen-Lippe mit seinen diversen Branchengrößen nicht zurückstehen. „Its OWL “ heißt der Claim, unter dem sich Anbieter „Intelligenter Technischer Systeme“, Hochschulen und Forschungsinstitute zu einem Gemeinschaftsstand zusammengeschlolssen haben. Natürlich findet man da Wago, Weidmüller, Wincor Nixdorf, Phoenix und viele andere bekannte Namen. Eine Art „Platzhirsch“, gemessen an der Größe der Bescuhermassen aber war wohl die dynamische „Beckhoff Automation“ aus Verl.

Ein ewiges Rätsel wird wohl bleiben, warum die Verantwortlichen von OWL-Marketing zwar „oranje“ als Leitfarbe des Standes wählten, im Begleitfolder mit dem Ausstellerverzeichnis aber ein tiefes „rot“ dominiert. „Corporate unidentity“?

So trippelte, schlenderte und hoppelte man dann durch die riesigen hannoverschen Hallen, um auf dem Freigelände schließlich zu sehen, was die meist jungen Messebesucher am meisten bewegt: Elektroautos rasten um einen Pylonenkurs und wurden im Minutentakt von neuen Fahrern okkupiert. Ergo: Wenn man es politisch will, geht Energiewandel- und Akzeptanz rasend schnell. Da braucht es keine „E10-Plörre“, wie es Reichsverkündungsblatt BILD heute in bester journalistischer Wendehalsmanier verkündete.

Vielleicht sollte die Stadtjunta mal zu einem Radikalmittel greifen. Hannover macht vor, wie Abbruch geht, aber die spielen ja demnächst auch Champions-League im Fußball. Während ARMinia drittklassig kickt:

Schöner wäre es, wenn das Thema „Detmolder Straße“ endlich einmal abgeschlossen wäre. Dauert doch die Abfahrt von der Autobahn A2 durch die elendigen Umleitungen länger als die Fahrt vom Messegelände bis zur heimischen Abfahrt. Aber die Metropole war ja immer schon „die freundliche Baustelle am Teutoburger Wald“.

Die verdummte Republik

Noch findet ja die wundersamste aller großen Städte zwischen Hamm und Hannover und umgekehrt relativ selten im öffentlich-rechtlich oder privat-werbebezahlten Fernsehen statt. Noch. Und zum Glück. Wer über das reflektiert, was da allabendlich auf der Mattscheibe geboten wird, kann sich eines gewissen Brechreizes nicht entziehen. Dennoch erwischt man sich dabei, nahezu „automatisch“ einzuschalten. Bis man sich dabei erwischt, nicht einmal hinzugucken, was da an Abstrusitäten ablaufen.

Auf „Nachdenkseiten“ hat Klaus Ulrich Spiegel dieses Kommerzmonster, seine Einflüsse und die Absurditäten des GEZ-zwangsfinanzierten Öffentlich-Rechtlichen seziert:

Beispiele: Die Selbstpreisgabe und Selbstauslieferung an den Kirch-Sender PRO7 im “Neukonzept” des (ohnehin sinnfreien) Song-Contest “Grand-Prix de la Chanson” mit der Schöpfung einer deutschen Tralala-Biene, vor allem aber der Integration des dümmlich-frechen Kommerz-Moderators und Privatsender-Machthabers Stefan Raab als Programm-Macher der ARD. Oder, noch skandalöser, das Engagement des Quizmasters Jauch als angeblicher “Doyen des deutschen TV-Politikjournalismus” ins Prime-Program der ARD. Dies für unverantwortlich schamlose Gebührenmillionen und dazu noch Produktionsverträge mit dessen privat-eigenen Sub-Unternehmen – und dies bei weiterdauernder Top-Position des (in seiner drögen Provinzialität m.E. ohnehin unerklärlich hochgejubelten) Moderators als Star-Quizer bei Bertelsmanns RTL. Und das bedeutet: Ein langfristig substanzzerstörendes Go-In des Bertelsmann-Konzerns übers “Erste” in den Verbund der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten.

Nur mal so zu Stefan Raab. Wer die letzten „Schlag-den-Raab“-Sendungen auf Pro 7 in ihrer unendlichen, langweiligen, von bescheuerten Werbespots unterbrochenen Monotonie zumindest quergesehen hat, der hat „die Zukunft“ gesehen. Aktuell wird so grade umgesetzt mit der Lenaschen Allpräsenz, mit der Stefan Raab und die ARD „Grand Prix Eurovision“ zu einem Megahampelevent in Düsseldorf aufputschen. Früher musste man noch Morphium, Schlaftabletten oder viel Alk schlucken, um sich „in Stimmung“ zu bringen. Heute schafft das Commerz-TV das auf ständig sinkendem Niveau.

Deshalb: Glitzermetropolen-TV jetzt! Der Konzern B. aus der langen langweiligen Nachbarstadt G. hat sicher schon was Fertiges in der Schublade.