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bielefeld existiert nicht

Bielefeld, wo Deutschland innen Spiegel kuckt

Bielefeld –  langweilige Provinz? Jeder weiß, dass die Stadt am Teuto zu Unrecht unterschätzt wird. Hier kommt keiner mehr wech.

Fraagste so’n Proff vonner Uni: Hömma, warum biste nicht gegangen, wo du noch konntest: nach Amerika, nach England, in die weite, schöne Welt. Aber nee, der Willi Heitmeyer ist immer wieder zurückgekommen. „Nachn paar Tagen woanders reichtet mir immer, dann will wieder zurück“, sacht er. Zurück nach sein Bielefeld. „Es iss wien Leben in offenen Vollzuch. So sieht das aus“ sacht er.

Weltstättler belügen sich doch bloss sowas von: So ein Berliner glaubt, der könnte heute dies und das tun, was er will. Aber der will gar nicht. Der lücht sich was vor, sagt der Willi und da isser geblieben in Bielefeld, wo er alles hat, was er braucht. Ne Kneipe, noch ne Kneipe, dat Stücksken Natur inn Teutobuargawalt und eben seine Uni. So isser, der Herr Proffessor.

Und heute hat die Arminia im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VFL Wolfsburg verloren. Da kennen viele wieda nua die Bielefeldverschwörung, was daran liecht, dass die Leutchen hier die Klappe eben nicht so weit aufreißen wie in Wolfsbuag oder München.

Doof findet der Willi den Jahnplatz. Mit seine Freunde cheet er da nich hin, weil der stammt noch ausse späten 50er-Jahren und die Fußgänger mussten zum Pättken in den Untergrund auffe Rolltreppe. Da sind die Ostwestfalen-Idioten dann immer hoch und runter gefahren, wie auffe Kirmes. Das war so peinlich, dass er das nie einen von seinen schlauen Proffessorkollegen zeigen will.

Komischerweise hat Bielefeld nur bei denen einen schlechten Ruf, die nach Berlin oder in eine andere Großstadt ziehen, weil die Ballerköppe glauben, dass so ne Metropole mehr aus ihnen macht als sie sind. Hat aber nix genützt. War ja klar. Bekloppt sowas. Bleib in Bielefeld. Haste mehr von!

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Dabei steht das Wichtigste links oben

Herrlich, wie die größte Gazette der Metropole heute noch mal wie „Und ewig grüßt das Murmeltier“ nachlegt. Dabei steht das Wichtigste im Kästchen auf Seite 1 links oben:

Lokales: Ein Tag als Artistin beim Zirkus Eigenart

Jaaaaaaaa. Wir wollen Redakteurin Ariane Mönikes am Trapez schweben sehen. Wir wollen, daß sie unter einem Elefantenfuß liegt. Wir wollen….. Qualitätsjournalismus. Wir hätten aber auch Judith Roderfeld vom bald nach Münster (Westfälische Nachrichten) verkauften Westfalen-Blatt beim Geworfenwerden zugucken können. Yup, Qualitätsjournalisten von heute sind flexibel einsetzbar. Für die Sportredakteure bliebe da ja „Ein Tag als Arminia-Torwart. So griff ich hinter mich“ oder „am Paderborner Strafraum ins Abseits gedribbelt“.

So, wie ihn gestern Abend in ARD und ZDF Ulli Deppendorf (der Name ist Programm) und Bettina Schausten in der Inquisitionssitzung mit dem blassen Provinzler im Sessel den Bundespräsidenten liefert. Höhepunkt Schausten: „Ich bezahle für meine Übernachtungen bei Freunden. 150 € mit Quittung!“. Hanebüchen. Donna Lüttchen würde sagen: „Jedes Land, jede Zeitung, jeder Sender hat die Politiker und Jounalisten, die es verdient. Eine Bananenrepublik hat eben den passenden Provinz-Präsidenten, die passende Provinz-Kanzlerin, die passenden Parteien“.

So und nun wenden wir uns wieder Dingen zu, die wirklich wichtig sind. Und dazu gehören weder Ölprinz Diekmanns Lügen- und Schmierjounaille, Wulffens selbst angerührte Scheisse und das hysterische Gekreische in und aus Berlin dazu. Aber Ariane Mönikes würden wir doch gerne am Hochseil sehen 🙂 Sicher fängt sie der beste Chefedaktor seidenweich auf, den das rote Blatt jemals hatte.

Übrigens: Wir hatten glatt vergessem zu erwähnen, BILD-Cheflaberer Diekmann soll in einem Stripnachtlokal gesehen worden sein, als er seine Angetraute abholte 🙂 Haben aber leider keine Zeugen. Kann aber auch sein, es war der frühere Guttenberg oder der aktuelle Lothar. Die öligen Glatzsträhnen der großen „Sympathen“ passen ja da wie dort.

Der Gipfel der Heuchelei

Unser ehemaliger „Nachbar“ jenseits der Höhen des Teutoburger Waldes, Christian Wulff, überdeckt natürlich auch die Nachrichten aus der wundervollen Metropole an der reißenden Lutter. Wer ihn lange kennt, weiß, daß er ein wenig hölzern daherkommt, einen unzähmbaren Wunsch nach Nähe zur „Elite“ a la Maschmeyer & Co. hat (haben Gasgerd und andere Größen auch. Vergessen wir nicht jenes köstliche NW-endlich-haben-wir-mal-Prominenz-in-der-Stadt-Bild eines rudernden IHK-Präses Goldbeck auf dem Weg in die Werkskantine zu einem Spargelessen mit Konzernerlediger Thomas Middelhoff). Erich Honeckers geistige Ziehtochter Angela M., die dem WDR sogar die Veröffentlichung eines Bildes, auf der sie mußmasslich bei der Bespitzelung des Regimegegnerhauses Havemann durch die Stasi mitgemacht haben soll, wußte sicher von Wulffchens Schwächen. Man wird nicht „einfach so“ Bundespräsident. Auch Frauchen Bettina wird ganz sicher auf dem Leuchtkasten der „Dienste“ gelegen haben.

Wenn aber des schmierigen Ölprinzen Diekmanns Blatt und der unsägliche Verlag, in dem unter anderen dieses käsige Lügenblatt BILD erscheint, sich zum Moralwächter der Nation aufschwingt und vn „Pressefreiheit“ und „journalistischer Freiheit“ faselt, dem sich in einer Art geistigem Tiefflug die „Süddeutsche“ und die „FAZ am Sonntag“ heuchlerisch zum veröffentlichenden Schreibaffen machen, dann ist allergrößte Vorsicht geboten. Dann geht es nicht mehr um Wulffs mehr oder weniger dämlichen Umgang mit diesen schreibenden Typen, dann geht es um etwas Anderes.

Claus Heinrich vom SWR hat für die „ARD Tagesschau“ einen Kommentar geschrieben, der aufhorchen läßt und den Kern des vom aufgebauschten Provinzler, wunderbar von Springer- und BUNTE-Fotografen nebst der zweitklassigen Aktrice Ferres und ihrem Drückerkönig aufgebauschten Schwiegermutterliebling Wulff dank Diekmannschen Befehlerfüllung gefallenen „Hassperson Nr. 1“:

Die noblen Retter der Pressefreiheit

Die Geschichte vom Aufstieg und Abstieg des Christian Wulff ist noch nicht zu Ende erzählt, aber sie ist aufs engste mit dem Boulevard verbunden. Bild Dir einen Wulff – das gilt im Guten wie im Bösen. Mehr noch als die – man muss es so deutlich sagen – selten dämliche Besprechung der Diekmannschen Mailbox muss uns aber befremden, wie kühl dessen Vorgesetzte Matthias Döpfner und Friede Springer den Präsidenten haben abblitzen lassen. „Wir mischen uns in die Entscheidungen unseres Chefredakteurs nicht ein“, soll es unisono beim Verlagschef und der Mehrheitseignerin geheißen haben. Das klingt nobel. Das Haus Springer als Retter der inneren und äußeren Pressefreiheit.“

Die Nase, an die sich Friede Springer, Matthias Döpfner und vor allem der Ex-Bielefelder Ölprinz Diekmann fassen müßten, kann gar nicht so lang sein, wie sie sein müßte. Das Affentheater bis zum letzten Tintentropfen nebst gefakter Facebook-Sympathien um Betrüger und Politnull Guttenberg sei an dieser Stelle erinnert.

BILD ist der Gipfel der Heuchelei.

Der „talentierte“ Dr. c. p. * Karl-Theodor

Diese EU ist einfach grandios. Ein Tollhaus ausgebrannter Politiker und entsorgter Politpfeifen. Die nach wie vor unter einem gewissen Tatverdacht des gedeckten Waffenschmuggels stehende Kommissarin Nelli Kroes sucht ja „Leute mit Talent“. Nun, in Verwahrung sitzende Diebe und anderweitig Verurteilte haben oft gewaltig Talent. Einseitig zwar, aber immerhin. Und „copy & paste“ beherrschen sie meist besser als der Baron aus dem Fränkischen, der jetzt die EU-Kommission in Sachen Internet berät. Tja, was sagen da wohl die Koryphäen unserer hiesigen Software- und IT-Schmieden dazu?

*Dr. c.p. = Dr. copy and paste

KiK mal an. Auch die Guttenbergen

Nachdem der Textildiscounter KiK nach einer Online-Befragung zum „Händler des Jahres“ in den Kategorien Damen – und Herrenmode ausgezeichnet worden war, operierte der Mutterkonzern Tengelmann in der Öffentlichkeit mit weit überhöhten Teilnehmerzahlen. So verkündete Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub auf einer Pressekonferenz im Juli des Jahres: „Man höre und staune: Dieser doch manchmal gescholtene Textildiscounter KiK wurde von 48.000 Verbrauchern – da kann man kaum mehr was beeinflussen, selbst wenn man das wollte – … ausgezeichnet zum Händler des Jahres.“ Tatsächlich wurden für KiK im Bereich Damenmode für die Auszeichnung nur 1416 Stimmen abgegeben, im Bereich Herrenmode sogar lediglich 416 Stimmen. Diese erhebliche Differenz förderten jetzt Recherchen der „Panorama“-Redaktion zu Tage.

Der Marketing-Experte Prof. Michael Zerr von der Karlshochschule Karlsruhe erklärte gegenüber „Panorama“: Der Satz vom Tengelmann-Chef Haub sei „eindeutig falsch“. Zerr weiter: „Tatsächlich haben nicht 48.000 Leute sich für KiK entschieden und noch krasser: Nicht mal 48.000 Leute wurden zu KiK befragt.“ In Wahrheit seien überhaupt nur 416 Konsumenten bei den Herrenmoden und 1416 Käufer bei den Damenmoden zu KiK befragt worden. Das seien dann auch noch „überwiegend Leute“ gewesen, „die von KiK oder über die Kanäle von KiK geworben wurden“. Der Wissenschaftler bezeichnete die Haub-Aussage als eine „bewusste Täuschung der Verbraucher“.

Von „Panorama“ darauf angesprochen, räumten Tengelmann und KiK lediglich ein, der Konzernchef habe sich „missverständlich“
ausgedrückt.

Soweit eine Pressemeldung der Panoramisten. Mache sich jeder seinen Reim auf die roten Verschönerer der Innenstädte.

Was sind wir für eine Gesellschaft?

Es werden Menschen zu unwürdigen und unterbezahlten Arbeiten gezwungen! Europa steht kurz vor dem Zusammenbruch! Aber wir haben nichts besseres zu tun, als über einen Guttenberg zu diskutieren! Sind wir so blöd, oder wollen wir es einfach nicht wahrhaben? Warum haben so viele Menschen keine Zivilcourage und verbergen ihre wirkliche Meinung? Haben wir Angst das bisschen, was uns die anderen zugestehen zu verlieren? Wenn wir uns nicht wehren, werden wir eh alles verlieren. Auch die Freiheit, die ja eh schon viele nicht mehr haben. Wie Ronald Blaschke sagt: „Hartz IV ist offener Strafvollzug!“ Und die noch Erwerbsarbeit haben lassen sich alles gefallen um nicht dahin zu kommen. Ist das Freiheit?

Kann man breiter grinsen?

Bräsig grinst er auf dem Aufmacher von Spiegel-online. Kann er ja auch. Wo Otto-Normaldoktorarbeitsabpinseler so einen staatsanwaltschaftlichen Tritt in den Hintern bekommt und nie mehr aufsteht, greift Theo Gutti mal grad in die freiherrliche Portokasse und sein Verfahren wird gegen 20.000 Ocken eingestellt.Alle die, die glauben, der jetzt unbebrille und sturmfrisierte beeehre uns ganz bestimmt nicht mehr werden sich täuschen. Der Einmarsch mit Narhallamarsch in die Münchner Feldherrnhalle wird schon strategisch vorbereitet. Seine vorlaute Gattin kann sowas und Papa Enoch wird mit der „Götterdämmerung“ und der Verlegung der letzten steuerpflichtigen Latifundien nach Austria gedroht haben.

„Honorable“?

Der Herr von und G., dem samt Familie der Abgang aus Deutschland gelang, bevor akademische Eier und Tomaten flogen, wird in den USA und Kanada bei der Ankündigung seiner Vorträge über die „Weisheiten über die Wirtschaft des alten Europa“ als „Honorable Statesman“ angekündigt. Als ob wir es im Gegegensatz zu den Chefnaiven nicht ein wenig besser wüssten?

Was hat er geleistet? Nichts
Was hat er gearbeitet? Kann man vergessen

Also Strich unter den Typ. Aber das gelingt nicht. Denn er hat das Gen, was „richtige“ Politiker und Staubsaugervertreter („Der kleine Heinzelmann“) gemeinsam haben: An der Vordertür per Arschtritt rausgeflogen, klopft er mit einem verlängerten Körperteil schon wieder an der Hintertür.

Lieber „Change? Vergesst es“-Obama: Behalt ihn noch eine ganze Weile. Oder bürger ihn gleich ein.

Geile Guttenberg-Show geht weiter

Eine Pressemeldung sagt: Stephanie zu Guttenberg wagt einen erneuten Anlauf: Nach der umstrittenen Sendung „Tatort Internet“ tritt die Ehefrau des ehemaligem Bundesverteidigungsministers erneut bei RTL2 auf. Sie werde in dem neuen Kriminalmagazin „Tatort Deutschland“ am 12. Dezember zu sehen sein, sagte eine Sprecherin des Senders am Freitag in Grünwald bei München und bestätigte damit einen Bericht des Branchendienstes Kress-Report.

Na, freuen wir uns nicht da ganz schrecklich? Die RTL-Group unter Anke S. lässt eben nichts aus, was nicht noch ein Stückchen beknackter wäre. Zwegat war gesterm. Jetzt gruseln wir uns mit Stefanie:-( (Wenn wir den medialen Mist einschalten würden).

Mephistogrinsen

Karl-Theodor von und zu Schreibab hat es immer noch drauf. Dieses dämliche, selbstgefällige, leicht degenerierte Mephistogrinsen, wie es auch ein Thomas M. mit sich rumträgt. Die Amerikaner lieben es in ihrer grandiosen Einfachheit. „Angesehener Staatsmann“ ist er da jetzt und „Vordenker“ eines Think tank. Applaus. Donna Lüttchen hat sich heute Morgen transatlantische Kotztüten besorgt. Für Thomas M. gleich mit. Den haben sie nämlich jetzt auch in einem Konzern die Treppe raufgeschoben.

Merke: Das Netzwerk der Gauner funktioniert. Immer. Eine bestimmmte „Elite“ lebt von und mit dieser Einstellung und ihrer Charakterlosigkeit.

Die Guttis drohen schon mit Rückkehr

Auf t-online (powered by BILD) drohen die Guttis schon:

Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zieht in den nächsten Wochen mit seiner Familie in die USA. Das bestätigte seine Frau Stephanie zu Guttenberg der „Bild“-Zeitung (Dienstag). „Wir verlegen unsere Basis für einen begrenzten Zeitraum. Wir wandern nicht aus. Wir bleiben Deutsche, mit ganzem Herzen. Und wir kommen zurück. Das ist schon mal klar“, sagte sie.

Vielleicht macht sie ja jetzt in den USA den „Doctor“ 🙂

„Andauernde Hetzkampanie“ von Merkels „Scherpen“

Uwe1 schrieb: am 28. Juli 2011 um 12:22:47
auf nach Amerika
Ich wünsche jedenfalls den zu Guttenbergs viel Glück in den USA. Nach der andauernden Hetzkampanie, auch von Merkels Scherpen ist das das einzig richtige. Schon aus Sich von Angela musste ein Konkurrent abgesägt werden. So sind sie eben, unsere Politiker nur auf den eigenen Status bedacht, das Volk ist denen sch… egal. Er wird sicher in den USA erfolgreich sein!!

Oha. Da schrieb einer im Forum von T-online einen Kommentar zu Guttenbergs Abgang in die USA. Hätte der Junge im Deutschunterricht mal nicht so viel falsch beim Nachbarn abgeschrieben, sein Beitrag hätte keine Fähler 🙂 Aber das macht ja nichts. Daran sind sicher nur die Anderen schuld. Wie bei seinem glühend verehrten Vorbild.

Hohe Zeit für Gurus

Die Mail des „Verlags der Deutschen Wirtschaft“ war knallig aufgemacht. Garniert mit den gezeichneten Konterfeis der Betrüger, Gauner, Auffälligen, Gestörten der letzten Zeit. Die ganze einschlägige Palette. Guttenberg, Koch-Mehrin usw. Also all das, was unsere Medien auch so den lieben langen Tag in die Welt posaunen und sich daran aufgeigen.

Dann kommt ein Angebot. Jemand bietet eine Art Fortsetzungsroman an. Über 300 „Enthüllungen“. Lügen, Lügen, Lügen!

Nö. Danke. Letztlich passt das Ding irgendwie auch in diese Parade des Absurden. Und dafür sollen wir noch bezahlen?

Wo war grad noch der „löschen“-Button?

Schweigt der Staatsanwalt zur amtlichen Gutti-Watsche?

„Die Kommission vermag nicht nachzuvollziehen, dass jemand, der über Jahre Quellen für seine Dissertation bearbeitet, derart in einen Zustand der Dauervergesslichkeit gerät, dass ihm die allerorten in seiner Arbeit nachweisbaren Falschangaben vollständig aus dem Bewusstsein geraten.“ Rauscht es momentan durch die Pressedienste, die über den Abschlußbericht der Uni Bayreuth zur Plagiatsaffäre Guttenberg berichten.

Da gehen Koch-Mehrin und die bereits aberkannte Dottora den Stoiber sein Tochter ja fast wieder unter. Schön, wenn „die Elite“ gereinigt wird. Ich hätte da noch ein ganzes dickes Verzeichnis mit einschlägigen Namen anzubieten. Um keinen täte es mir leid. Unterbezhalten Kassiererinnen werden nämlich in diesem schönen Land mit den vielerorts in höcjhst interessanten Kreisen enorm versauten Sitten („Mein Name ist Raffke. Von und zu Raffke. Mir alles. Die Deppen bitte mal zur Abkassierung antreten“) schon bei Mitnahme eines alten Brötchens oder einen lächerlichen Pfandbons fristlos gefeuert. Es soll sogar hafrtknöcherne Richter geben, die da einen Schuldspruch „aus Gründer der Moral und des Anstandes“ für überaus Klasse finden.

Wann werden Schuldturm und Pranger für derlei Individuen wieder eingeführt? Da könnte Münsters St. Lamberti helfen, wo die Käfige der Wiedertäufer noch gut erhalten hängen. Irgendwie hätten die Pumpernickelbäcker ja ohnehin ob der ständigen Verunglimpfung des schönen Puddingsfelds in ihren Krimis was gut zu machen.

Unser Thommi will kein Gauner sein

Der frühere Vorstandschef des insolventen Arcandor-Konzerns Thomas Middelhoff hat unmittelbar vor Beginn des Schadenersatzprozesses gegen ihn alle Vorwürfe zurückgewiesen. „Diese Klage ist ohne Substanz und damit verbunden auch die Kampagne, die ich zwei Jahre über mich ergehen lassen musste“, sagte Middelhoff der ZEIT. Der Insolvenzverwalter des Handelskonzerns Arcandor Klaus Hubert Görg hatte Middelhoff vor dem Landgericht Essen auf 175 Millionen Euro Schadenersatz verklagt. Der Prozess beginnt am Mittwoch, den 13. April 2011.

„Herr Görg hat eine Theorie, die jeden Wirklichkeitsbezug vermissen lässt“, sagte Middelhoff über die Vorwürfe. Die Theorie „besteht darin, dass ich mit dem Bauunternehmer und Vermögensverwalter Josef Esch sowie mit der Bank Sal. Oppenheim zum Nachteil von Karstadt zusammengearbeitet haben soll – und zwar aus Eigennutz.“ Der Prozess gehört zu den Folgen der Insolvenz von Arcandor im Sommer 2009. In deren Zuge wurde der Konzern aufgeteilt, das Versandhaus Quelle abgewickelt, und das Kaufhaus Karstadt ging an den Investor Nicolas Berggruen. In dem Prozess wird es auch um die Beziehung von Middelhoff zu seinem früheren Vermögensverwalter Esch gehen. Unter anderem hatte Middelhoff, bevor er zu Arcandor ging, in geschlossene Immobilienfonds investiert, die fünf Karstadt-Warenhäuser übernommen hatten. Das Engagement in den geschlossenen Oppenheim-Esch-Fonds erschien Middelhoff risikolos, sagte er, „weil immer die Bank Sal. Oppenheim mit investiert hat. Außerdem waren die Eigentümer der Bank mit privatem Vermögen dabei … Ich habe hier gesessen und gesagt, wo ist das Problem, ich bin ja wie Hans im Glück.“ Esch habe ihm, wie Middelhoff sagt, in der „Gesamtvermögensverwaltung“ alles abgenommen. „Da werden Sie ja fast schon lebensuntüchtig.“ Quelle: Die Zeit

Da ist sie wieder die aalglatte gegeelte „sympathische“ Labertasche, die selbst seine führenden und zeitweise ob der denglischen Wortschwalle paralysierten Bertelsmann-Jünger im Städtchen nebenan grad noch eben so vorm Verspeisen des Mohnkuchens aus dem Hause jagten. Der dann KarstadtQuelle allerliebst vor die besagte Wand fuhr, sich selber aber anscheinend als „Opfer“ sieht. Ob die an der Bahnhofstraße angesichts des beginnenden Prozesses sicher sehr interessiert das auch so sehen?

Ist übrigens wieder Zeit, Spargel mit dem hiesigen IHK-Cheffe in dessen Ummelner Kasino zu essen. Da ist sicher noch große Sympathie da. Da mochte man auch Fast-Parteikumpel und enttarnten Plagiator KTzuG.

Für Ihn wirds rote Rosen regnen…. Wo schreibt er ab?


Flötentöne vom Plagiatorl, frisch vergoldet

Mit einem Großen Zapfenstreich verabschiedet die Bundeswehr den Polit-Star und Ex-Minister Guttenberg. Parlamentspräsident Lammert und Bildungsministerin Schavan kommen nicht zu dem Zeremoniell. Guttenberg will sich nun der Reue und Buße widmen. Und ein Buch schreiben. Den naheliegenden Witz dazu macht er gleich selbst. Quelle: n-tv

Da brauchen wir aber jetzt nicht lange rumraten, wo der Plagiator das Buch abschreiben läßt. Er bräuchte ja nur „Felix Krull“ durch Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg ersetzen. Beispiel aus dieser Rezension des Mannschen Romans:

Titelheld Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg ist ein junger, gegeelter, fast androgyner Schönling von einigem Talent, der in seiner Kindheit dem schwelge- und verschwenderischen Leben seiner luxusgewöhnten und leicht lebensfremden Eltern beiwohnen darf, einer Sippschaft, die leicht zu täuschen ist und sich der verblendeten Oberflächlichkeit mit Haut und Haar hingibt. Schon früh lernt KT, seine fast schon chamäleonhaften schauspielerischen und figurwandlerischen Fähigkeiten zu vervollkommnen, täuscht perfekt Krankheiten vor, um sich vor der Schule zu drücken und später, nach dem konsequenten Zusammenbruch des väterlichen Schaumweingutes, epileptische Anfälle, um der Wehrpflicht zu entgehen – berühmt geworden durch Horst Buchholz‘ Darstellung in der ersten Verfilmung der satirischen Biographie.

Nun sollten wir die ehrenwerten künftigen Leser dieses Werkes, das Thilo Sarrazins Machwerk in die hinteren Ränge der Hitlisten („Deutschland Sucht Den Schreibstar“ verfilmt von RTL, in der Produktion von Elisabeth Mohn unter der Regie von Dieter Wedel) drücken wird, nicht länger auf die Schulter spannen. KTzG´s Buch basiert auf wahren Aussagen des Tagebuches von Stephanie zu Guttenberg, die auch das Script – wohl parallel zur angeblichen Verfassung der Doktorarbeit des Plagiators – lieferte. „Felix Krull“ hatte sie heimlich als 15 jähriges jungfräuliches Maderl unter der Fürst-zu-Bismarckschen Bettdecke im Lichte einer 3 Watt-Funzel mit hochroten Ohren gelesen. Von da an verließ sie der heimliche Wunsch, etwas ziemlich hoch zu stapeln, nie mehr. Erst waren es Fürstliche Sprudelkästen, auf denen sie heimlich balancierte, bis sie auf der damaligen Berliner Love-Parade die gegeelte Hochglanzausgabe des Felix Krull umschwänzelte: Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg.

Ob das mit der Loveparade-Romance bei Beats von 140 Dezibel und Berliner Weiße mit Waldmeister-Schuß wirklich stimmt, wissen wir nicht. Aber Gatten wurden sie schon.

Macht Gutti den Gotti?

Jetzt am 1. April hauen die Aprilisten die Dinger serienweise raus. So nimmt sich das Portal „turi2 den havarierten Plagiator nebst Ehegespons Stefferl zur Brust und präsentiert eine Schote zum 1. April. (Möge ein gütiger Gott das verhindern). Das Tandem Gottschalk-Hunziker war ja schon schlimm, Gutti-Stefferl wäre – bitte verzeihen Sie mir den Fauxpas – sozusagen der „mediale Supergau“. Wird aber nicht passieren. Denn: Wie aus dem Vatikan verlautet, hat Papa Benedetto – Vorzeigebayer – seinen fränkisch-bayerischen Landsmann nebst Ehefrau eingeladen, mit Johannes Baptist Kerner in der Peterskirche eine „Heilige Weihrauch-Show“ an Ostern zu zelebrieren. Die Schweizergarde habe extra neue Tutus bekommen (superkurz mit weißem Schweizer Kreuz auf rotem Hintern) für die Tanzeinlage „Großer Gott, wir loben Dich“. Aus Deutschlands südlichstem Grenzort, Hindukusch, wird der ehemaligen Kriegsminister Peter Struick seine Kunststück auf der olive-lackierten Harley vorführen. und Ex-Aussenminister Fischer wird trotz Leibesfülle umfangreichem Körper zeigen, wie Grüne heutzutage mit der Heckler & Koch Brunnen bohren.

Eher der Wahrheit – und um Einiges schlimmer – dürfte dann wohl diese Meldung auf den Nachdenkseiten entsprechen:

Interne Dokumente, die den NachDenkSeiten vorliegen, bestätigen, was die Spatzen bereits seit längerem von den Dächern pfiffen: Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wird in den Vorstand der Axel Springer AG wechseln. Er wird dort Nachfolger von Andreas Wiele, der seinerseits in den Vorstand der RTL-Group wechselt. Zum Verantwortungsbereich Guttenbergs wird dabei neben der BILD-Gruppe auch das neugeschaffene Ressort Social-Media-Relations gehören. Der Axel Springer Verlag sieht hier vor allem auf Facebook ein großes PR-Potential, das bislang noch weitestgehend brachliegt.

Es fügt sich eben meist zusammen, was charakterlich zusammenpasst 🙂

„Abstrus“, ich betone „abstrus“


Leserbriefe zum Thema „Guttenberg“ in der NW

Teflon ist in der Politik der beliebteste Werkstoff. Mit ihm rutscht man galant und locker durch Dämlichkeiten, Dummheiten, kompensiert fehlende Intelligenz durch Naßforschheit und lügt selbst eine kopierte Doktorarbeit in ein „kleines, abstruses Versehen“ um, das die liksgerichtete Presse von FAZ bis Süddeutsche Zeitung „untergeschoben“ hat. Teflon ist auch hilfreich, wenn man in einer Sitzung beim BDI als Politiker genau den Blödsinn erzählt, den man von seiner Person gewohnt ist. Nur entsprach es wohl diesmal der Wahrheit über Angela M. Immer noch geistert der fränkische Freiherr Guttenberg mit dem überaus plapperfreudigen Barbiepüppchen an der Seite durch die Leserbriefe nicht nur hiesiger Gazetten. Der abstrusen Zustimmung wird es weniger, aber es gibt noch „Fans“.

Da ist der wunderbare Bundeswirtschaftsminister aus Noch-Mappusland, Rainer Brüderle, doch aus ganz anderem Teflon geschnitzt. Ihm springt sogar der aus bayerischen Landen in die weite Welt gesandte Geschäftsführer des BDI, Dr. Werner Schnappauf bei, indem er andere Dinge verbreiten läßt als sie wohl gesagt wurden:

Teilnehmer an der fraglichen Sitzung berichten jedoch, Brüderle habe sich genauso geäußert wie es berichtet worden war. „Die Sätze sind so gefallen, sie sind im Protokoll zwar verkürzt, aber richtig wiedergegeben“, zitiert die „Süddeutsche Zeitung“ ein Präsidiumsmitglied des BDI. Quelle: Die Welt.

Shit happens, Rainerle. So erfährt dann die Wählerschaft so ganz nebenbei mal wieder etwas über das großartige „Kaliber“ jener Menschen, die sich „Volksvertreter“ nennen. Würden sie endlich zugeben, sie verkauften eigentlich „Den kleinen politischen Kobold“ von Vorwerk an bundesdeutschen Haustüren, es wäre ehrlicher.

Dann um 13:14 Uhr die BDI-Pressemitteilung:

Werner Schnappauf stellt sein Amt als Hauptgeschäftsführer des BDI auf eigenen Wunsch zum 31. März 2011 zur Verfügung. Werner Schnappauf: „Ich übernehme die politische Verantwortung für die Folgen einer Indiskretion, an der ich persönlich nicht beteiligt war, um möglichen Schaden für das
Verhältnis von Wirtschaft und Politik abzuwenden.“ BDI-Präsident Hans-Peter Keitel: „Ich zolle Werner Schnappauf hohen Respekt für seine Entscheidung und danke ihm ausdrücklich für die seit November 2007 geleistete vertrauensvolle und erfolgreiche Arbeit.“ Werner Schnappauf wird für den BDI auch künftig Gremienmandate wahrnehmen und dem Verband beratend zur Verfügung stehen. Die Aufgaben von Werner Schnappauf werden bis auf weiteres auf die Mitglieder der Hauptgeschäftsführung des BDI, Dieter Schweer und Stefan Mair, aufgeteilt.

Wie geht eigentlich „Schnappatmung“? Warum geht jetzt nicht Schwätzer Bürderle? Und streichen sie jetzt dem ehemaligen bayerischen „Problembärbruno-Abknallenlasser“ auch den Zapfen für seinen Märtyrerehaften Abgang?

Stell Dir vor, „Beton“ gäbe es noch

So hätte er Politik gemacht. Schneidig, mutig, verantwortungsvollst. Vor seinem Volk und vor der Geschichte. Nichts hätte ihn dann noch aufhalten können. Und viel cooler als das Generve in Afghanistan und der Bundeswehrreform wäre es auch gewesen. Übrigens, dafür hätte er nach dem Krieg sicher noch mehr Geld bekommen. Er, oder sein Nachfolger. Denn nach der Schlacht um Tripolis wäre der Handstreich in Berlin dran gekommen.

„Don Alphons“ sinniert hier allerliebst über die Situation, die wäre, wenn „Beton“ noch wäre….. Also „Beton“ ist Karl-Theoor zuG, ehemaliger Wirtschaftsminister, ehemaliger Verteidigungsminister, anerkannter Plagiator. Der Autor hat recht und irrt zugleich: Die Bilder aus dem vom bayerisch-fränkischen Feldmarschall im UffZderReserve-Rang würden nicht nur IHN im eroberten Tripolis zeigen sondern am Arm hinge „La Innocence“, Stefferl zuG. Was BUNTE, BILD und anderen einschlägigen Schmierblättern da verloren geht….. Aber sie haben ja noch die ehemaligen Kachelmann-„Geliebten“, die für 50.000 Euro (bar? Scheck?) Geschichten aus dem Märchenland erzählen und ein überaus dümmliches Mannheimer Gericht nebst Staatswaltschaft hört begierig zu. So ist das, wenn Spiessbürger sich BILDen oder Gericht halten. Schade nur, dass sie ihren Helden Karl-Theodor zuG so früh verloren haben.

„Guttenberg hätte alle überstrahlt“

Aus Bayern sind wiederum kritische Stimmen zu vernehmen, die behaupten, mit zu Guttenberg als Atomminister wäre ein Moratorium nicht nötig gewesen. Denn der Baron überstrahle nämlich alle und alles. Hardliner freunden sich bereits mit der Idee an, in Zukunft Atomkraftwerke nur noch in Schurkenstaaten zu bauen, weil im Falle eines Unglücks es keine Unschuldigen treffen würde. Letzten Endes sollte vielleicht auch der Verbraucher umdenken. Statt Strom aus Kernenergie sollte lieber nur der langweilige Strom aus der guten, alten Steckdose benutzt werden.

Kabarettist Django Asül im „stern“ zum „eingesprungenen dreifachen Wendehals ohne Anlauf“ der deutschen Bundeskanzlerin in Sachen Atom. Fürwahr, der Plagiator hätte erst den Kommandanten der Tokioter Feuerwehr wegen „zu zaghaftem Spritzen“ suspendiert und mit Johannes B. Kerner und Frau Stefferl dann vor den qualmenden und strahlenden Reaktoren von Fukushima vor den Kameras der Weltmedien im chicen Gesgtern-für-heute-gegen-Atom-Outfit von Bogner mal gezeigt, wie man so was macht. Schießlich hat er ja auch mal einen Zweieinhalb-Mann-„Konzern“ für die Verwaltung eigenen Familienvermögens geleitet.

Aber vielleicht übernimmt er ja auch den FC Bayern von Luis van Gaal, dem „Feierbiest“.

Mutti Merkel und die Atomlaufzeiten

Aha. Es stehen Wahlen vor der Tür. Besonders beim dicken Mappus im Ländle brennt es lichterloh seit S21 und einiger anderer Schweinereien. Angesichts der Katastrophe in Japan soll nun „die Laufzeitverlängerung ausgesetzt werden“. Erinnert verflucht an die Lügenorgie eines gewissen Herrn Guttenberg, der „vorübergehend seinen Doktortitel ruhen “ lassen wollte. Bis der Druck so stark war, daß ein Rücktritt nicht mehr abzuwenden war.

Politiker sein heißt, so lange die Verarsche-Nummer abziehen, bis die lange Nase den stolpernden Gang völlig lahmlegt.

Neckarwestheim und Biblis vom Netz? Mein Gott, Frau Merkel, für wie naiv halten Sie das Wahlvolk eigentlich? Muß Ihnen über den „Umweg Japan“ erst drastisch vor Augen geführt werden, was Sie da wegen Millionenschwerer Parteispenden anrichten? Wer soll Ihnen denn noch ein Stückchen trocken Brot abkaufen?

Nur mal so zur Strahlenbelastung

Satire an…..Unglaublich, diese „linke Presse“ aus FAZ, Spiegel, Süddeutsche. Jetzt beeinflussen sie sogar die Meßdaten der radioktiven Strahlenbelastung des „Bayerischen Umweltamtes“. Erst haben sie Super-Gutti wegen ein paar lächerlicher Lappalien weggeschrieben, jetzt behaupten sie durch die bayerische Hintertür, „Atomkraft sei nicht wirklich sicher“. Was für Lügner ….. Dabei hat doch Mutti mit Rötti zusammen die Garantien für die Sicherheit übernommen und gesagt, der Staat „hafte mit den Spareinlagen aller Bürger“ bei evnetuellen Schäden. Siehste! Dabei steht der größte GAU für die schwarzgelbe Truppe bei den kommenden Wahlen noch bevor. Was den rot-röter-grünen Parteien aber auch so einfällt…..Satire aus. (Solche Spitzen gibt es immer. Auch wenn AKW´s in die Luft fliegen).

Zapfenstreich für einen Spitzbuben

Smoke on the Water; Keine Spur von Scham, Guttenberg feixt.

Gespenstige Bilder hat uns die ARD geliefert. Im Hof des Bendler Blocks in Berlin. Männer in Uniformen sind angetreten in Reih und Glied. Sie tragen Fackeln, die die Szenerie in ein gespenstiges, unstet flackerndes Licht tauchen. Am 7. Mai werden es 66 Jahre, dass das dritte Reich, mit der bedingungslosen Kapitulation gegenüber den Alliierten, zusammenbrach. Gute neun Monate zuvor wurden an gleicher Stelle die Widerständler des 20. Juli hingerichtet. Sicher war das Szenarium nicht das gleiche, aber in meiner Vorstellung vermischt sich beides. Ich weiß nicht, ob es an diesem Tag schon dunkel war. Ich weiß nicht, ob Fackeln brannten, wahrscheinlich eher nicht. Aber diese dunklen, düsteren Bilder von Soldaten mit versteinerten Mienen produzieren in meinem Hirn Assoziationen zu jenem Tag im Juli 1944. Für mich könnte es so ausgesehen haben.

Im Geiste höre ich Stiefel auf dem Pflaster, Trommelwirbel, ich sehe in ein Gesicht unter einem Helm, sehe wie der Soldat den Mund öffnet: „Feuer!“ Eine Gewehrsalve, – Stille.

„Helm ab zum Gebet!“ Das absurde Treiben, dieses archaische Ritual von Ehre Blut und Tod , erreicht seinen Höhepunkt. Die Soldaten nehmen ihre Helme ab und halten sie vor der Brust.

Guttenberg der eitle Geck in seinem albernen, kurzen Mäntelchen faltet locker die Hände, aber irgendwie sieht das nicht nach Gebet, nach Demut aus. Auch diese letzte große Geste misslingt dem Ministerdarsteller. Eher erinnert mich die Haltung seiner Hände an das alte Kinderspiel, das wir immer spielten, wenn uns langweilig war. Wobei man bei verschränkten Fingern die Daumen umeinander dreht und dazu reimt: „Lieber Gott, ich bin nicht dumm, ich kann es auch noch anders ‚rum!“ Darauf dreht man die Daumen entgegengesetzt umeinander.

Zum Abschluss die Nationalhymne, mir liegt nichts an diesen Ritualen, Hymne, Fahne, ausschliesslich dazu gedacht, den Menschen nationalistischen Sand in die Augen zu streuen. Hier aber? Die Nationalhymne für einen Spitzbuben? Ein Hohn für alle Menschen, denen diese Hymne etwas bedeutet.

Die Soldaten marschieren ab. Es beginnt die Zeit der Hofschranzen. Das Ehepaar Guttenberg hält Hof. Soldaten mit hohen Dienstgraden beugen das Haupt  und machen den Kratzfuß vor einem Lügner und Betrüger und seiner aufgekratzt wirkenden Frau Steffanie, die das alles zutiefst zu geniessen scheint. Selbst die Kanzlerin wirkt nicht wie eine Vorgesetzte die einem unfähigen Mitarbeiter entlässt. Eher macht es den Anschein, als empfehle sie sich für einen späteren Zeitpunkt. Mir ist, als würde hier eine alte venezianische Komödie gegeben. Alle Darsteller versteckt hinter Masken mit hässlichen, verzerrten Gesichtszügen. Oder, Alemannische Fastnacht vielleicht.

Endlich,- Guttenberg rauscht vom Hof, in gepanzerter Limousine mit großer Polizeieskorte. Auf dem Bildschirm erscheint Mietmaul Deppendorf (hier ist der Name aber so was von Programm).

Ich bin restlos bedient und  wechsele zu SAT 1: Fußball, Bayer Leverkusen gegen Villarreal. Der zweite Reinfall des Abends. Die Zeit für den großen, roten Knopf auf der Fernbedienung ist gekommen.

(Alle Bilder Screenshots aus der ARD-Sendung: Karl-Theodor zu Guttenberg geht – Großer Zapfenstreich für den Ex-Verteidigungsminister)

Verblendete Deutsche

Stell Dir vor, Du bist Hartz 4-Empfänger und wagst es, eine Lottoschein abzugeben. Die Betreiberin des Lottoladens guckt Dich von oben bis unten an, entdeckt das gelbe „H“ mit schrägem „4“ an Deinem Kik-Tshirt und verweigert Dir die Annahme. Dann stell Dir weiterhin vor, Du wärst Karl-Theodor zu Guttenberg. Angeblich immer noch der „mit Abstand beliebteste“ Politiker dieses ziemlich bescheuerten Landes und legst huldvoll mit Tränen in den Augen Deinen Lottoschein vor. Freudig begrüßt Dich die Annahmefrau, macht einen veritablen Hofknicks vor Dir und strahlt.

Kannst Du Dir nicht vorstellen? Dann lies mal hier, was so geschrieben wird über die „Lappalie“, den „kleinen Fehler“, „diesen Nonsens Doktorarbeit, den Titel braucht ein Genie nicht“:

Alfonsine schrieb: am 10. März 2011 um 19:16:19
Guttenberg
Meine Hochachtung an diesen Mann, der in jeder Situation Haltung bewies. Ich bedauere seinen SChritt und die vorangegange Demontage eines Weltmannes mit Stil und politischem Geschick. Alles Gute und viel Glück für die Zukunft und vielleicht eine erfolgreiche Wiederkehr.

Angeblich meint eine größere Mehrheit bei einer Umfrage des von BILD redaktionell befeuerten T-online: „In 3 Jahren ist ER wieder da“. Jawoll und dann wird durchregiert, daß die Schwarte knackt. Wer wissen möchte, wie die Politik dann aussieht braucht nur den wunderbaren Worten des bayerischen Minipräses aus dem garstigen Städtchen an der Donau oder dem neuen Bundesinnenminister mit dem leicht begrenzten, intellektuell am Main endenden Horizont zuzuhören.

Schafftste nicht? Du hast doch auch den schrägen AC/DC-Tönen der Bundeswehrband zugehört, als Karl-Theodor, diesem aufrechten Plagiator, der Zapfen gestrichen wurde. Ist Dir nicht aufgefallen, daß die künftige Second Lady, Stefferl aus Froanken, Karl-Theodors Platzhalterin im Kanzleramt, die Bundeskanzleuse eher von oben herab verabschiedete? So machen das Majestäten, die „einen kleinen Fehler“ gemacht haben. Mein Gott, kann ja mal in sieben Jahren harter Abschreibarbeit vorkommen, gell Stefferl? Einem mit gelbem „H“ und schräger „4“ am Revers würde man das nicht eine Sekunde lang durchgehen lassen. Wo kämen wir sonst in Deutschland hin?

Aus gewöhnlich völlig uninformierten Kreisen hört man, Elisabeth von Mohn habe sich für Bertelsmann die Rechte an Karl-Theodors Memoiren gesichert. 400 in nächtlicher Fleißarbeit eng kopierte kleine Karos. Und Stefferl schrieb den Titel „KT. Innocence in Danger“. Wird es auch als eBook für iPhone, iPad und als Fortsetzungsroman in den einzigen ernst zu nehmenden „rechten“ Pressseorganen BILD, BUNTE, FOCUS geben. Wer einen Jörg Kachelmann falsch anschuldigt und öffentlich demontiert, der bereitet auch KTzuG eine triumphale Wiederkehr.

Karneval in CSUtopia

„Karl-Theodor hat an seinem politischen Talent, an seiner Leistungsfähigkeit für unser Vaterland nichts verloren, dadurch dass er sich für Fehler entschuldigt hat und zurückgetreten ist. In einer Demokratie hat ein solches Verhalten Respekt verdient“, sagt Seehofer. „Wir lassen uns aus der Partei der Steinewerfer, aus der Partei der Stasi-Kommunisten nicht Anstand und Moral vorhalten.“ Und dann spricht Seehofer seinen Parteifreund persönlich an: „Lieber Karl Theodor, bei deinem heißen Herzen für die Schwarzen wirst du am Fernsehschirm sitzen: Du bist einer von uns, du bleibst einer von uns und wir wollen, dass du wieder zurückkehrst in die deutsche Politik.“ Der Saal tobt.

So listet Spiegel-online heute den absonderlichen Aschermittwoch-Parteitag der absonderlichen schwarzen Partei mit dem absonderlichsten Parteichef aus der kleinen Stadt der vier Ringe an der Donau im tiefen alten Süden auf. Absonderliche Menschen sondern den größten politischen Stuss ab, der in der Forderung nach „Rückkehr von Karl-Theo zu Guttenberg“ gipfelt, während zeitgleich bekanntgegeben wird, daß der junge Spinner und Plagiator auch bei seinem Doktorvater abgeschrieben hat. Aber wo hatte der das her? Wer führte dem den Pinsel? Und überhaupt, wo war die Häuplingin der Schwesterpartei CDU, IM Erika, noch mal grade „Sekretärin für Agitprop und Propaganda“?

Was für ein unwählbarer Misthaufen.

„Unerkannt demonstriert“

Tschuldigung, wenn wir dann doch mal die abgelichtete größte Gazette der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm zeigen und die „Gutti-Demo“ aufwärmen. Die NW hat nämlich herausgefunden, dass am Samstag „unerkannt“ für den Plagiator aus der fränkischen Provinz und „Besten Politiker Deutschlands“ am Jahnplatz demonstriert wurde. Soso. Unerkannt. Eine neue Art Demo. Machen wir jetzt jeden Tag. „Unerkannt“ werden wir für alles demonstrieren, was politisch nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Danach gehen wir mit unseren unsichtbaren Plakaten und Spruchbändern mit „ca. 13 Teilnehmern“ in die Niedernstraße und zeigen der Redaktion mal, was eine richtige „unerkannte Demo“ ist. Da werden die sich aber wundern. Wär doch gelacht, wenn Lug und Betrug nicht doch noch als unverzichtbare Politikereigenschaft anerkannt würden. Eigentlich auch klar, wenn die NW das Barbara-Franke-Bild mit Pixelgesichtern zeigt. Wer zeigt schon sein Gesicht, wenn er für den Freiherrn mit dem Plagiatsfaktor ist öffentlich.

Enttäuschtes Westfalen-Blatt

Ein wenig Wehmut klingt da schon im sonntäglichen Anzeigen-und Beilagenableger des Westfalen-Blattes mit, wenn sie die „gewaltigen“ Zahlen der Teilnehmer an der „Pro Guttenberg“-Demo auflisten. 150 in Hamburg, 80 in der Bankenhochburg Frankfurt (wunderts?), 50 in Köln. Null in Bremen, Hannover, Leipzig und selbstverständlich auch in Bielefeld. Offensichtlich ist ja der angebliche Wunsch, den so dynamischen Junggauner zurück zu bekommen, sehr gering. Facebook-Fakes, BILD-Hypes und Forsa/Emnids vorgeblich „repräsentative Umfragen“ sind eben doch nicht Volkes Meinung.

Schließen wir also dieses unappetitliche Thema erst einmal ab mit der dringenden Bitte an die Staatsanwaltschaften des Freistaates Bayern, auch die seltsame Rolle der Uni Bayreuth und der „summa-cum-laude-Kommission“ nebst Spendenempfang zu untersuchen und nicht unter den berühmten Teppich des Vergessens zu kehren.

Schönen Sonntag noch! Und nicht vergessen. ARMinia spielt zur besten Mittagszeit beim Kentschclub, dem Pokalfinalisten MSV Duisburg. Noch-Chefübungsleiter Ewald Lienens sehnlichster und wahrscheinlich einziger Wunsch ist, „nicht mit einer Packung heimkehren“. Ob die Duisburger da Rücksicht drauf nehmen? Tippen wir mal ein 4:1 für den MSV.

Geschlagenes Bayern

Wenn man grad eben wieder dem Freistaat im Süden entflohen ist, kommen einem doch Gedanken an das Völkchen da unten. Was mussten sie in der letzten Zeit doch alles ertragen:

Eine Lichtgestalt wie Gutti wird „von Linken“ demontiert und man schiebt ihm eine in „mühevollster Kleinarbeit“ plagiierte Doktorarbeit unter.

Ein Holländer jagt den FC Bayern von Niederlage zu Niederlage.

Die bayerische Staatspartei CSU erodiert wie weiland Eisen im gestreuten Wintersalz.

Von Regensburgs „Fürschtin“ mit dem Taxi hört man auch nimmer was.

Wer weiß, was da noch alles kommt. Vielleicht sollten sie die Weißwürschtln mal nach dem 12-Uhr-Läuten zuzeln…..

Auf der Suche nach der Demo

Eine wichtige Sendung war noch zur Hauptpost in der Nahary gegenüber Hans-Rudis Nissenhütte zu bringen. Parkplätze Mangelware. Ob sie sich im halbrunden Hüttchen gesammelt hatten, um „ihrem Gutti“ zu huldigen? Würde ja im Umfeld von „Narhallamarsch“ und anderem karnevalistischen Liedgut passen. War aber nicht. Na dann einfach mal eine Recherchetour durch die größte Stadt zwischen Hannover und Hamm („Glitzermetropole“ hatte ja dem Zensor missfallen).

Jahnplatz. Nichts.

Im „Quelle“ (Gott hab sie selig) – Parkhaus mit der an einen Pop-Schinkel angelehnten Fassade voller Taubendreck geheime Versammlung? Nichts.

Die Augen tasten die herrliche Fassade ab, hinter der die „Arcaden“ ihren Dornröschenschlaf fristen. Nichts.

Vor der Fassade des wunderbaren Hauptbahnhofes, der schon so viele Verspätungen der Bahn ertragen musste und muss: Nichts.

Auf der Bahnhofstraße dann sahen wir die Menschenmassen Richtung Innenstadt. Keine Transparente. Nichts. Nur betretene Mienen. Zu diesem Zeitpunkt lag der beste Zweitligist Ostwestfalens, der SC Paderborn, bereits im Blechkasten der A33 mit 0:3 hinten. Ob sie doch noch der ARMinia in den Abstieg folgen wollen? Am Ende gab es eine 0:5-Klatsche gegen Cottbus.

Auf Spiegel-online dann die Schilder von ein paar geistig „Versprengten“, die ihrem Gottgleichen (Was heißt gleich. Er hat ihn glatt übergoogelt) Idol in Berlin, Guttenberg und ein paar anderen Städten huldigten. Offensichtlich überwogen aber die Spötter. Es ist eben beileibe nicht alles wahr, was da so Facebookt. Es gibt noch Hoffnung für für das Nicht-Guttisierte Deutschland. Gutti-Vater Enoch bemängelte „die Häme und Selbstgerechtigkeit“, mit der über seinen Sohn hergezogen worden sei. Tja Guttster, hättest Du Deinem Buben mal beigebracht, das man Showauftritte dann nicht glaubhaft hinlegen kann, wenn man meint, man müsse damit „fehlende Selbstgerechtigkeit, mangelnde Leistung und einen ergaunerten Doktortitel kaschieren“. Aber es waren ohnehin die linken, kommunistischen Hetzblätter wie FAZ, SZ und Spiegel, die das anfachten. Guttenberg liegt schon extrem weit hinterm Berg, wo nicht mal Fuchs und Hase hingehen, um „Gute Nacht“ zu sagen.

In bayerischen Landen

Die gestrige geschäftlich bedingte Fahrt führte an jenem Brausehersteller in der Rhön vorbei, der diesen Markt revolutionierte und jetzt in Oetkers starken Armen ruht. So findet sich immer irgendwo selbst kurz vor der bayerischen Grenze ein Stücklein Bielefeld. Auch sonst war es ganz heimlig, deutete sich doch ein gewisses Teuto-Feeling an: Runde, höhere Bergkuppen, hier allerdings noch Schneebedeckt und Menschen, die wenig Worte brauchen, um eikne klatre Meinung zu äußern.

Der Weg führte zu einer Manufaktur, die Segelflugzeuge baut. Die wiederum Weltmeister aus Deutschland zu Höchstleistungen tragen. Kompliment. Kompliment auch, weil das Gespräch neben der fachlichen Komponente einen ganz kurzen, lapidaren Guttenberg enthielt: „Gehen Sie mir bloß fort mit dem Heuchler und Blender. Ich kann den nicht mehr sehen“. Sagte der Dipl.-Ing. und legte den Freiherrn ad acta.

Wunderschön dann am frühen Abend das momentane Ende der A33 unter glutroter Dämmerung, Kondensstreifen und dem Gefühl, wieder in der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm angekommen zu sein.