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S21, Grüne und die Bahn

Wärend offenkundig die Bauplatzbesetzung gegen “Stuttgart 21″ am 20. Juni weiterhin kriminalisiert wird, mehren sich die Hinweise auf den Einsatz von mindestens einem “Agent Provocateur” der Polizei.

Dazu die Presseerklärung der “Parkschützer” vom 21. Juni: “Der gestern enttarnte Zivilpolizist wurde beobachtet, wie er sich an Rohren vergriff und Demonstranten aufforderte, es ihm nachzutun. Dafür gibt es mehrere uns persönlich bekannte und zuverlässige Zeugen.”

Den “Parkschützern” liegt dazu eine eidesstattliche Erklärung vor, die wie die gesamte Presseerklärung unter http://www.bei-abriss-aufstand.de zu finden ist.

Eine weitere negative Geschichte: Die Befürworter von S 21, insbesondere die Energiekonzerne, werben für das Projekt mit der Behauptung, es sei “ökologisch sinnvoll”. Die Deutsche Bahn, größter Stromverbraucher in Old Germany bezieht ihren Energiebedarf zu einem Viertel aus Atomstrom und 45 Prozent Strom aus Kohlekraftwerken. Die vielen Rolltreppen, Aufzüge und die kontinuierliche Beleuchtung des neuen Tiefbahnhofes in Stuttgart verbrauchen 250 Prozent mehr Strommenge als der bestehende Kopfbahnhof. Und die Grünen lassen dies zu. Anstelle von Oberrealo sollte man Herrn Kretzschmann, obzwar sicher noch einigermaßen ehrlich, als getarnten Bürgerlichen bezeichnen. Am Bürgertum ist zwar nichts verkehrt, doch erkennt da einer den Unterschied? ;-)

Kein Wunder, dass die Energiemonopole hinter dem Konzept stehen, zumal der Bahn 20 Prozent des AKW Neckarwestheim gehört. Bahnchef Grube ist auch einer der Befürworter einer Laufzeitverlängerung für AKWs. Die Bahn baut auf dem Gemmrigheimer Feld beim AKW Neckarwestheim eine drei Hektar große Anlage zur Umwandlung von AKW-Strom in Bahn-Drehstrom. Heuchlerisch wirbt die Bahn damit, dass die 300 neuen, bei Siemens bestellten ICx-Züge bis zu 30 Prozent weniger Strom verbrauchen würden.

Aber durch die 66 Kilometer langen, engen Tunnelröhren des Projekts “S21″ wird durch den dadurch viel größeren Luftwiderstand der Stromverbrauch der Züge massiv in die Höhe getrieben. Die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm wird gegenüber der Bestandsstrecke den doppelten Höhenunterschied überwinden, und das bei extremen und unverhältnismäßig langen Steigungen von teilweise über 3 Prozent. Wenn “S21″ in Betrieb gehen sollte, spült das Milliarden in die Taschen der Energiemonopole und AKW-Betreiber.

Das Grüne „Rhombe“-Problem

Ob die Kanzlerin nun mit Elisabeth M. vor Kameras herumsteht, verzweifelt versucht, den Euro zu „retten“ oder sonst etwas verzapft, was sie spätestens ein halbes Jahr danach ganz anders sieht: Die Grünen haben irgendwie ein Problem mit der grandiosen Wendehalsigkeit der gelernten Freiheitskämpferin Angela Dorothea M. „Igel“ Angela ist mal wieder da, wenn „Hase“ Roth noch hoppelt.

Atomausstieg? „Mit mir nicht“, meinte jüngst die Rhombenzeigerin (Jenes Sektenzeichen, das sie stets beim Sprechen mit den Fingern formt).
Atomausstieg? „Klar. Ich bin vorne dran“. Meinte vor wenigen Tagen die Rhombenzeigerin ( Jenes Sektenzeichen, das sie stets beim Sprechen mit den Fingern formt).

Schön, wie schnell eine gelernte Physikern lernt, was Atom heißen kann. Dafür brauchten Grüne, die SPD und Linke Jahre über Jahre. Die Rhombenzeigerin kann so etwas über Nacht. Sie konnte auch von saunieren auf „Mit dem Klassenfeind gehen“ umschalten und sogar vornedran stehen.

Bei alldem steht ihr Elisabeth M., die Herrin des TV-Stusses von RTL und Co. und seinen Printbegleitern, bei. Wer solche Freunde hat bekommt eines gar nicht mehr so fernen Tages den Nobelpreis. Welcher das sein wird, tüftelt grad die Nobel-Akademie in Stockholm aus. Vielleicht wird es der Nobelpreis für „Die beste Pirouetten-Laienschauspielerei mit fingerfertiger Rhombenhaltung“.

Hoffentlich ist dann Carl-Gustav noch im Amt, damit Silvia von Schweden den Preis an die Landfrau überreichen und Elisabeth M. vom Gütersloher Lande in der ersten Reihe sitzen kann.

Hanoi, wir könnet eben nix

Ein grüner Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg lobt Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen ihres Atomkurses. Wer das vor einem Jahr vorausgesagt hätte, wäre wohl für verrückt erklärt worden. Da staunt die SPD, und die FDP wundert sich. Angela Merkel hat es mit ihrer Rolle rückwärts in der Atomfrage tatsächlich geschafft, die Grünen oder zumindest Teile davon auf ihre Seite zu bringen. Die schwarz-grünen Gedankenspiele sind mehr als nur ein Flirt. Denn immerhin ist d i e größte und wesentlichste Hürde für ein mögliches schwarz-grünes Bündnis auf Bundesebene gefallen. Mit Spannung wird jetzt auf den 25. Juni geblickt. Sollte sich auch die Basis der Grünen mit dem Ausstieg bis 2022 anfreunden und nicht wie zuletzt auf 2017 beharren, wäre die Tür für Schwarz-Grün aufgestoßen. Man glaubt es kaum: Merkel und die CDU haben in Baden-Württemberg eine der schmerzlichsten Niederlagen überhaupt erlitten. Und ausgerechnet Winfried Kretschmann, der erste grüne Ministerpräsident, ist nun Merkels neuer »Verbündeter«. Was dazu wohl die Merkel-Kritiker aus CSU und FDP sagen werden?

Liebes Westfalen-Blatt, die gelbsten Erben, die jemals in schrillem Grün auftraten, sind schon auf dem Marsch. Und der grüne Minipräses von Ba-Wü „isch halt a Lehrer“. Noch Fragen? Ach, wir hatte vor der Wahl was versproche. S 21, und so? Da isch ebbe was passiert. Da könnet mir nix dafür. Das war das Narreseil. Schlielich habe mir der Anschela den Weg gewiese. Des isch gewiß.

Was kommt als Nächstes?

Inge „Lutterturbine“ Schulze hat sich mit ihren Grünen gestern im Rat der Stimme enthalten. Was hätten sie auch tun sollen. Schließlich hat der marode Pleiteclub seine Hiobsbotschaft wegen eines zu verlängernden Darlehens so spät belegt, daß kaum noch Zeit zur Diskussion blieb. Bürger wurden natürlich sowieso nicht gefragt. Die selbst am Narrenseil der Bezirksregierung hängende Kapitale der Baustellen (Wer stimmt die eigentlich aufeinander ab? Oder heißt es im zuständigen Dezernat einfach „Nun schaufelt mal los?“) hat also mal wieder zugestimmt, ein im August fälliges Volksbankdarlehen aus 1999 zu verlängern, weil sonst „das wackelige Sanierungskonzept gekippt wäre“.

Tststststs. Einmal unterstellt, der DSC ARMinia kackt in der kommenden 3. Liga so dermassen dahin wie in der abgelaufenen Liga 2. Was passiert dann wohl? Genau. „Schnitzl“ wird 5 Minuten vor Toresschluß wieder einen Brandbrief schreiben:

„ARMinia braucht frisches Geld“

Dann doch lieber auf Aufsteiger Dornberg bauen 🙂

Ob das funktioniert?

Nun hat sich ja nichts verändert, im kleinsten Bundeslande an der Weser. Eigentlich unnötig darüber zu schreiben. Wäre da nicht eine Nachricht, welche man von da oben so hört.

Die Neuverschuldung wollen SPD und Grüne bis zum Jahr 2020 auf Null senken, während der Schuldenberg von 18 Milliarden Euro bleibt.

Nehmen wir einmal an, die Neuverschuldung würde bis auf weiteres ausgesetzt, so stellt sich die Frage, ob ein Land, auch von der “Kleine” Bremens überhaupt regierbar und finanzierbar ist. Will man sämtliche Ausgaben so kürzen oder streichen, daß wirklich nur noch das rein lebendsnotwendige unterhalten wird und den Rest läßt man vor sich hindümpeln? Auch Rot-Grün muß klar sein, daß dann bei der nächsten Bürgerschaftswahl die Gefahr besteht, daß sich das Baden-Württembergische Ergebnis in Bremen ins Gegenteil umwandelt. Die Ziele kann man nicht hoch stecken, außer beim Schuldenabbau, doch zu welchem konkreten Preis?

Die Liberalen können von Glück sagen, daß sich der ein- oder andere Ortsverband vom Stadt-/Landesverband nicht abspaltet oder gar auflöst. Deren Ergebnis war zu erwarten, doch Herr Linder hat Recht: Es ist keine Folge der gerade begonnenen Reformierung der Partei sondern ein Signal, daß noch viel Arbeit auf die neue gelbe Führungsriege zukommt.

Die Linken erledigen sich nicht von selbst, sondern sind nur gescheitert, aufgrund der (noch) zu hohen Symphatie, welcher der SPD gilt und wegen des Höhenfluges der Grünen. Schwamm drüber.

Die Union wird sich den Grünen öffnen müßen. Doch wollen diese mit dem alten “Feind” wirklich kooperieren? Staatsmännische Verantwortung und Notwendigkeit gegen ideologische Differenzen eintauschen und einen neuen Versuch starten? Hm, gelungen ist es schon im Saarland, nur gescheitert wegen der FDP hauptsächlich. Wir werden sehen.

Nun ja, bis zum nächsten Superwahlmonat im September haben wir ja noch lange Zeit. Wer weiß, wie die Welt bis dahin aussieht.

Pit pack mal an!

Die herrliche Metropole, größte Stadt zwischen Hannover und Hamm, hat ja in vielen ihrer Schlaglochübersäten neu gestalteten Straßen so grüne Quadrate, wahrscheinlich dem immer FDP-ähnlicheren Grünen der bunten Koalitionsjunta Bielefelds geschuldet. Anlegen ist ja lustig. Aber danach pflegen: Fehlanzeige. Also Pit, neulich haste ja zum demonstrativen Spargelstechen (1 Stange von 23 cm) extra blaue Handkondome übergestreift. Laß sie gleich an und pack mal an. Unkraut und verdorrter Löwenzahn machen sich nicht gut. Oder sollen das die Bürger auch noch selbst machen?

Nur 30% glauben an Rösler

Während Finanzmeister Wolferl Schäuble in seinem Haus einen „Mailwurf“ sucht, der die geheimbündlerischen Treffen der Herren über das Staatsminus verraten haben soll, fragt Infratest Dimap (nein, nicht die heimische TNS Emnid) regelmäßig um, was die Deutschen umtreibt. Daraus ergibt sich die Pressemeldung über den „Deutschland-Trend im ARD Morgenmagazin“.

86% der Deutschen glauben dass die Partei sich mehr mit sich selbst beschäftigt anstatt mit den Problemen Deutschlands. 61% sind der Meinung, dass mit der FDP verlässliche Politik nicht mehr möglich ist. 30% denken, dass die FDP mit dem neuen Vorsitzenden Philipp Rösler auf dem richtigen Weg ist. Ein Drittel der Bürger glaubt nicht das Schwarz-Gelb bis 2013 hält. 34% der Bundesbürger glaubt nicht daran, dass die Regierungskoalition bis zu den nächsten Bundestagswahlen in 2013 hält. 62% hingegen glauben, dass die Koalition bis 2013 bestehen bleibt. Sonntagsfrage: Die FDP gewinnt trotz Kritik leicht hinzu Auf die Frage, wem die Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme geben würden, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, antworteten 33% der Befragten, sie würden die CDU/CSU wählen. 5% würden sich für die FDP entscheiden, 26% für die SPD, 22% für die Grünen, 8% für die Linke und 6% für die sonstigen Parteien. Im Vergleich zum Deutschlandtrend vom 5. Mai 2011 hat die Union zwei Prozentpunkte verloren. Die Grünen verlieren 1% und die Prozentpunkte der SPD bleiben unverändert. Die
FDP, Linke und sonstige Parteien gewinnen jeweils einen Prozentpunkt dazu. Rot-Grün kommt somit auf 48%. Die Regierungskoalition hat insgesamt 38% der Bürger hinter sich.

Der Deutschlandtrend ist eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins. Befragt wurden am 9. und 10. Mai 1000
Bundesbürger. Die Fehlertoleranz liegt bei 1,4 (bei einem Anteilswert von 5%) bis 3,1 (bei einem Anteilswert von 50%) Prozentpunkten.

Lügt die NW uns an?

Ich weiß nicht, aber manchmal glaube ich, die NW lügt einfach. Berichtete sie doch in ihrer Samstagausgabe von der Landtagsabgeordneten der Grünen aus Gütersloh, Wibke Brems.  Der alte Brems, also Wibkes Vater wird im August 60 Jahre alt und will mit seiner ganzen Familie an diesem, seinem Ehrentag in Südafrika feiern.

Also, liebe NW, wen willst du hier verscheißern? Grüne Landtagsabgeordnete jettet zum Geburtstag feiern mit der ganzen Familie nach Südafrika? Wer soll das glauben? Als Energieexpertin in der Fraktion der Grünen im Landtag weiß Wibke doch genau wieviel Kerosin so ein Touristenbomber auf einem Flug nach Südafrika verbraucht. Sie weiß natürlich auch aufs Gramm genau wieviel CO2 der Flieger auf Hin- und Rückflug in die Atmosphäre bläst. Nein Grüne tun so etwas nicht. Sind sie doch gegen jegliche Fortbewegung mit Hilfe von Verbrennungsmotoren. Energie verschwenden für den eigenen Luxus, dass kommt überhaupt nicht in die Tüte. Einige sollen sich sogar ihren Kaffee im Brennpunkt eines Hohlspiegels kochen.

Anders herum: Sollte die NW doch nicht gelogen haben, so würde dass ja bedeuten, dass die Grünen z. B. mit ihrer Forderung nach einem Spritpreis von 5 DM vor ein paar Jahren, nur dem gemeinen Volk das Autofahren austreiben wollten. Die besser Betuchten, wie der alte Brems und sein grünes Töchterlein Wibke könnten dann natürlich weiterhin im SUV durch die Gegend brausen oder zum Feiern nach Südafrika fliegen.
Nein, das ist völlig undenkbar. Für mich ist klar, die NW lügt.

Schafe Versammlung

Erwischt! Die Stammesältesten des Bielefelder Stadtrates sind auf dem Grün zusammengekommen, um mal ein paar Gräser zu rauchen und in aller Ruhe zu besprechen, wie es denn nun weitergehen soll mit der so hoch verschuldeten größten Stadt zwischen Hannover und Hamm. Ein paar besonders Grüne Freunde haben sich das Kauzeugs aus Südamerika besorgt und träumen sich in herrliche Zeiten. Leise malmen die Zähne. Ab und zu spuckt einer. Mancher verträgt auch den schafen Alpecin-Geruch nicht. Den schicken sie dann ins Abseits.

Inge Schulze Bundeskanzlerin?

Erstmals zeigen Umfragen eine Mehrheit für einen grünen Bundeskanzler – und schon sorgt die K-Frage für Unruhe: Realos und Fundis streiten über die Ausrichtung der Ökopartei, während sich die Führungskräfte in der Doppelspitze gegenseitig in Schach halten. Der Frühling lässt nicht nur die Natur ergrünen, sondern auch die aktuellsten Wahlumfragen. Nach dem Sieg bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg erfreuen sich die Grünen einer beispiellosen Wählergunst. Eine Emnid-Umfrage im Auftrag der „Bild am Sonntag“ sieht die Ökopartei nun sogar erstmals vor der SPD. Demnach käme Rot-Grün gemeinsam auf 47 Prozent und hätte damit die Mehrheit im Bundestag. Die Union käme auf 32 Prozent, die FDP auf knapp fünf. Die Grünen erreichen mit 24 Prozent einen historischen Höchstwert, während die SPD auf 23 Prozent sinkt, den niedrigsten Stand seit Januar 2010. Spiegel.online hat da was aus diversen Pressediensten und eigener Recherche zusammengeklöppelt.

Emnid, Grüne, Kanzler grün? Oha. Jetzt möchten wir nicht wissen, wie es unterm Sofa der Bielefelder Erfinderin der „Luttertiurbine“ aussieht. Die Ratsfrontfrau der Grünen in der Kanzlerpartei? Inge Schulze gar Bundeskanzlerin? Noch ist es nicht ganz so weit. Aber wenn Emnid weiter so gezielt umfragt, wird das schon. Den Stieghorster Umfrager mit der Unionsschlagseite ist aber durch zuzutrauen, so umzufragen, dass die „Angst vor grün“ ins Unermässliche wächst. Was dann wieder ihrer eigentlichen Favoritin, der Templiner Ausverkäuferin Deutschland, zugute käme. Sozusagen der „Birne-Effekt“. Da wußte man wie bei Angela, was man hat:; Strickjacke, Puschen und nun eben „Alternativlosigkeit“

Inge trommelt

Dr. Inge Schulze: „Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) – ein Zusammenschluss aller Stadtwerke – bewertet in seiner Stellungnahme vom 30. März 2011 einen schnelleren Atomausstieg sehr positiv. Durch eine neue Energiepolitik könnten sie ihren Marktanteil an der Stromproduktion in Deutschland (heute 10%) in den nächsten zehn Jahren von verdoppeln. Dabei wolle man vor allem in erneuerbare Energien investieren. Der Verband zitiert auch eine Studie des Ökoinstituts, die nach dem Atomunfall in Japan erstellt wurde. Die Studie belegt, dass alle 17 Atomkraftwerke in Deutschland mit einer Leistung von 20,5 Gigawatt noch in diesem Jahrzehnt vom Netz genommen werden können, ohne dass die Strompreise stärker als bisher schwanken. Der VKU erwartet im nächsten Jahrzehnt hauptsächlich zusätzliche Kosten für die Modernisierung der Verteilnetze (bis 2030 gut 25 Milliarden Euro). Die Kommunalvertreter sehen Chancen, durch Steigerung der Energieeffizienz Preiseffekten zu begegnen.“ Heißt es auf der Webseite der Grünen Bielefeld.

Nun, unsere kluige Inge hat ja auch schon den Keller ihres grün angestrichenen Hauses voll mit selbst gebastelten Lutterturbinen. Momentan spürt die Ökopartei Rückenwind in den Umfragen und sieht sich selbst schon als „Kanzlerpartei“. Renate Künast? Frau Roth? Herr Trittin? Ach ja. Wie war das noch vor gar nicht langer Zeit mit der FDP bei der Bundestagswahl? Über 14 Prozent!. So schnell das gehen. Dagegen hilft auch kein warmer Umschlag von Dr. Rösler.

So billig, wie Inge das anpreist, werden ihre Turbinchen sicher nicht. Kein Atommafiist lässt sich so schnell die Butter vom Brot in Grohnde nehmen.

Wie wird es wohl sein?

Die Grünen sind noch lange keine Volkspartei. Ihre Stammwählerschaft kommt überwiegend aus der Mittelschicht. Keine wirkliche Bindung zum einfachen Mann von der Straße, dem Besenschwinger auf dem Fabrikgelände, dem arbeitslosen Familienvater, der vor der Tafel in der Schlange steht, geschweige denn zu den oberen Zehntausend.

Regieren können sie, einfach deshalb, da Herr Kretzschmann selbst schon Erfahrungen im Ministerium gesammelt hat, wenn auch nicht als Minister, so aber doch als Staatssekretär. Er wird sein Kabinett schon in den Griff bekommen. Es muß mehr die Frage sein, ob die SPD-Minister und deren Hintermänner nicht versuchen werden, sich zu den heimlichen Leitern und Lenkern der Grünen aufzuschwingen, mit dem Gedanken, daß man doch der „Ziehvater“ ist. Als Ministerpräsident hat man auch entsprechende Kontakte zur Wirtschaft zu halten, manch einer sitzt in Aufsichtsräten mit drin, was die Grünen ja sicherlich ablehnen.

Herr Kretzschmann meinte, er wäre zuerst seinem Land verpflichtet und dann seiner Partei. Diese Aussage wirft jedoch die Frage auf, ob er sich auch so verhalten wird. Ein MP mit neuen, frischen Ideen und einer, wie ihn die dt. Politszene wahrlich noch nicht erlebt hat? Oder unterm Strich doch einer wie der andere?

Inge plant die Energiewende

Die Natur hat sozusagen die Nase voll von Kälte und Winter und haut so richtig in die Vollen. Selbst verschwiegenere Winkel der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm werden jetzt mit einem Grünschleier überzogen und Frühlingsfit gemacht. Die Gartencenter haben Hochkonjunktur und besonders begehrt sind die kleinen Grabeschaufeln, mit der das ganze wurzelige Zeugs eingebuddelt werden kann.

Auch um das liebliche Stück Wildnis hinter der Herforder Straße, dem ehemaligen Container-Bahnhof, entflammt wieder die Diskussion. Die IHK will ihn nicht wieder reaktivieren, die Stadt Bielefeld schon. So bleiben vorerst die Hasen, Kaninchen und der Verein „Westfälische Localbahn“ die Nutzer des 12 Hektar großen Geländes. Was könnte man da alles machen. „Karl-May-Festspiele“ mit der Besetzung des Indianerchores durch die Mitglieder des Rates der Stadt. OBPit als Winnetou, Die Grüne Ratsfrau Inge Schulze als „Ntschotschi“, die der Lutter mit Hilfe von Miniturbinen wieder Wasserkraft abringen will. Inge hat jetzt grade das Energie-Konzept 2017 für die Metropole präsentiert. Um aus dem AKW Grohnde aussteigen zu können, möchte man aus Biomüll Gas gewinnen, öffentliche Gebäude mit Solaranlagen bedecken und Windräder entlang der Bahntrassen aufstellen.

Stellt doch einfach Solarpanel auf die 12 Hektar des Containerbahnhofs. Schüco baut doch sowas. Aber Inge sagt: „Bielefeld ist eine Mühlenstadt“.

Wie spannend wird „Grün“?

CDU startet www.schlinger-partei.de So stand es noch am 18.03. unter „Aktuelles“ auf der Homepage der hiesigen CDU. Übernommen von den Berliner Parteistrategen lässt man sich über die „unzähligen Fehler dere SPD“ aus. Nun ja. Das hat ja nun Japan alles überstrahlt. Die Schlacht ist geschlagen, jetzt marschiert Deutschland entweder in grüner Förster- und Jägerklamotten. Wir werden es sehen. Erst einmal fasst es sich ungewohnt an. Neben den Niederlagen der CDU und FDP sollte aber auch nicht vergessen werden, daß ie SPD auch eine nicht grade sonderlich glückliche Figur macht. Die einstigen Kernthemen haben die Grünen besetzt und es darüber hinaus mit Japans trauriger „Hilfe“ geschafft, die Wähler zu mobilisieren und zu Wahlurne und Briefwahl zu bewegen.

Nun wird sich zeigen, wie die einzige Partei, die immer gegen Atomkraft war, mit dem ungeheuren Druck der Energielobby umgeht. Und ob zwangsläufig steigender Benzinpreis und Tempolimit eine „Gegenbewegung“ auslösen. „Immerhin“ 16,5% aller Wähler haben den kommenden neuen Ministerpräsidenten gewählt, rechnet man die 24% der Grünen in Relation zur Wahlbeteiligung um…..

Erdrutsch an der Elbe

Die Wahlen zur Hamburger Bürgerschaft sind gelaufen, die SPD hat mit Olaf Scholz die absolute Mehrheit erreicht. Die sich schon länger abzeichnende Niederlage der CDU fiel mit nur noch knapp über 21% noch krasser als erwartet aus. Was das für die nun kommenden weiteren Landtagswahlen in der Republik bedeutet, bleibt abzuwarten.

Bald Dschungelspiele in Senner Nationalpark?

2012 oder 2013 könne ein Nationalpark auf Lipper Gebiet ausgewiesen werden. Sagte der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) jetzt auf der OWL-Bezirkskonferenz. Es gebe „kaum noch Hindernisse“. Offensichtlich geht man in Düsseldorf davon aus, dass die privaten Waldbauern wie etwa Prinz Stephan zur Lippe letztlich mitziehen. Kreis und Landesverband Lippe hatten sich bereits mit großer Mehrheit für den Nationalpark ausgesprochen.

Auch in der Führungsriege der Prekariatssendergruppe RTL in der langen Stadt mit G. horcht man auf. Dann könnte man nämlich Fußnah das heute sein Finale „feiernde“ „Holt mich hier raus. Ich bin ein Star“ – Theater dorthin verlegen. Trotz mentalen Zusammenbruchs des trällenden Sangesbarden und F-Star Jay K. im Hotel haben neben Templins ganzem Stolz, Angela M. schon eine ganze Reihe von Politikern ihr Interesse bekundet, da mal 15 Tage mit zu machen und Kakerlaken statt Kaviar zu fressen.

Gerne. Vor allem, wenn besonders perverse lebensnahe Spielchen angeboten werden wie z.B. „15 Tage von Hartz 4 leben“ oder „Keine Wiederworte bei ARGE-Besuch“.