Schlagwort-Archiv: Gorch Fock

GfdGFe

GfdGFe? Neue Show von Heidi Klum mit hochbegabten Fastmodels aus einer abgeschirmten Ein-Kind-Familien? Nein. Viel, viel schöner:

G(utti)f(liegt)d(er)G(orch)F(ock) e(ntgegen)!

Der Gutste will nicht warte, bis das Segelschulschiff wieder in seinem Heimathafen ist. Angeblich hat sich SAT 1 mit Gallionslaberer Kerner schon die Erstvermarktungsrechte an der Show gesichert. Der Verteidmin soll aus einem der neuen – eigenhändig von ihm hoch rabattierten – Airbusmilitärtransporter im Kampftauchergewand (Stromlinienförmiger Helm mit bayerischer Schnorchelbrille – Merkmal verklebte Augen – und überdimensionalen Schwimmflossen ikn weissblau mit BMW-Propeller) abspringen, dann eine Weile mit dem befragenden Kerner um die Wette bis zur GR schnorcheln und dann an der Leiter in einer Eurovisionssonderschaltung zur Abendstunde das Deck betreten. Christian Rach hat derweil das Bordrestaurant getestet, Lafer ein Ministersüppchen a la Ozean gekocht und die Balletttruppe des Berliner Friedrichstadtpalastes eine Polonaise eingeübt.

Schrecklich, wenn einer ständig den Aktivisten und „Macher“ herauskehrt und nur heiße Luft hinterlässt.

Gutti unter Beschuß

Offener Brief der Stammbesatzung der Gorch Fock

Sehr geehrter Herr Minister,
mit diesem Brief möchten wir uns als Stammbesatzung zu den Behauptungen, die in der Presse kursieren, äußern. Des Weiteren soll dieser Brief Ausdruck und Zeichen sein, wie sehr die Stammbesatzung hinter ihrem Kommandanten steht. […

Das Feuer auf den so hochgejazzten „Politstar“ ist freigegeben. Ein hinter der Fassade doch ziemlich inhaltsleerer Politeleve wird enttarnt. Auf den TV-Kanälen: „Gutti“. In den Printmedien „Gutti“. Auf den „Nachdenkseiten„: Gutti. In einem Brief hat die Stammbesatzung jetzt dem Superforschen („Ich? Ich mache keine Fehler. Die machen nur die Anderen“) ihre Stellungnahme übermittelt. Was war er noch mal in der skandalumwitterten Mittenwalder Gebirgsjägerkaserne? Was war er da noch gleich?

So macht man „moderne“ Politik nach Herrenmenschenart

Wie sehr wir hier an der Blitzerschlagbaumbewachten A2 im geistigen und politischen Rückstand leben wird deutlich, wenn man auf „Nachdenkseiten“ liest, wie der Herr Kriegsminister seine „Politik für die Menschen da draußen gestaltet“. Bitteschön. Einfach lesenswert. Immerhin hat der Chefredakteur des Springerschen Kampfblattes mal diese wunderschöne Metropole unsicher gemacht, bevor er zu Höherem berufen wurde:

Denn nach Medienberichten war der Kapitän der „Gorch Fock”, Schatz, am späten Freitagabend während einer gemeinsamen Auto fahrt des Ministers mit einem Reporter der Zeitung „Bild am Sonntag” abberufen worden. Ein Bericht des Blattes erweckt den Eindruck, als habe der Minister während der Fahrt („der gepanzerte Audi A8 schießt mit knapp 200 Kilometer pro Stunde durch die Freitagnacht… als Guttenberg der Kragen platzt.”) seine Entscheidung getroffen, nachdem „immer neue Einzelheiten über seltsame Rituale und Quälereien” auf der „Gorch Fock” bekannt geworden waren.

Jetzt wünsche ich mir einen Kommentar von Urban Priol oder Volker Pispers.

Der Lack bröckelt

Klopsmeister Guttenberg

Noch ein Klops und der „im Universum beliebteste“ Politiker (Laut BILD-Werbekampagne und Kernerscher Kundus-Show) zuGuttenberg ist endgültig als politischer Schaumschläger erster Güte enttarnt. Wie hier die NW distanzieren sich nach der kläglichen Eigendarstellung in Sachen „Gorch Fock“ selbst dem Heiligen aus der fränkischen Provinz sonst kritiklos zu Füßen Liegende Journaillen von den einsamen unkontrollierten Entscheidungen des Herrenmenschen mit Betonfrisur. Da nützt alles wortreiche, gedrechselte Geschwafel nichts, da hilft auch kein billiges Kundusballett mit Truppen als Staffage. Da zeigt sich einfach: Der Bub kann es nicht. Und wer nimmt Kanzlerin Merkel wirklich noch ernst?

Und auch das geistert durch die Presse:

In der Bundesregierung droht ein neuer Konflikt um die Haushaltssanierung. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) verlangt von Finanzminister Schäuble (CDU) bis 2014 zusätzlich 1,2 Milliarden Euro für den Umbau der Bundeswehr. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Montagausgabe) aus Regierungskreisen. Das Geld sei für „attraktivitätssteigernde Maßnahmen“ wie etwa Prämien für Freiwillige vorgesehen sowie zur Abdeckung von Kosten der Verkleinerung der Bundeswehr wie beispielsweise Vorruhestandsregelungen. Guttenberg muss laut Sparkonzept der Bundesregierung eigentlich in den kommenden vier Jahren 8,3 Milliarden Euro bei der Bundeswehr einsparen.

Jaja, man muss erst mal ordentlich was ausgeben und danach dann ordentlich sparen. Oder so.

Mutti hinter Gutti

Der Verteidigungsminister geht zum Angriff über. Soso. Und Mutti stellt sich hinter Gutti. Versteckt sie sich? Oder bringt die Masse der Journaille in der Aufregung um den seit Jesus beliebtesten „öffentlichen Menschen“ nur etwas durcheinander? Sie macht ja auch mehrheitlich aus der „Suspendierung“ des Käptns der Gorch Fock schon ein „Gefeuert“. Macht ja nichts, wo man in der BILD-Zentrale ohnehin schon die Politik der Bundesrepublik bestimmt.

Nächster Kanzler Kai D. mit Katja statt Gutti mit Stephi?

Eine spitzzüngig „feynsinnige“ Betrachtung unter dem Titel „Der Boulevard regiert“ gibt es auch hier.