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Trauerfeier in Detmold und antidemokratische Methoden gegen KritikerInnen

Am letzten Freitag fand eine Trauerfeier für einen in Afghanistan getöteten Soldaten aus Bielefeld in Detmold statt. Anwesend waren auch der Verteidigungsminister Thomas de Maiziere und der Außenminister Guido Westerwelle. Laut NW hat de Maiziere betont, dass der Soldat für unser Recht und unsere Freiheit gestorben sei. Dabei war der Sarg neben einer Deutschlandfahne auch mit einem Stahlhelm geschmückt.
Protest gab es nur aus Richtung der alten Pauline, welche sich nicht weit entfernt von der Kirche befindet, wo die Trauerfeier stattfand. Dabei handelte es sich um Transparente mit der Aufschrift „Soldaten sind Mörder“ und dann lief in der alten Pauline laute Musik. Es lässt sich streiten, ob dieses eine angemessene Reaktion auf die staatliche Vereinnahmung des Toten für Propaganda ist.
Tatsache ist aber das es Grundsatz der Demokratie ist die Kritik an solchen Veranstaltungen zu äußern. Dieses wurde nach ABerichten aus dem Umfeld der Pauline grob missachtet, indem nur wegen der Musik un der Transparente die Tür der Pauline eingetreten wurde und die Anwesenden in Gewahrsam nach Bad Salzuflen gebracht wurden.
In der Lippischen Landeszeitung steht nur, dass die Polizei eingriff. Darunter versteht der gemeine Leser, dass die Musik ausgeschaltet wurde, wie bei Lärmbelästigungen üblich.