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facebook-Party abgesagt. Hier der wohl wirkliche Grund

Die besagte facebook-Party, um die es in der Metropole seit ein paar Tagen geht, ist abgesagt. Ganz böse Zungen- aber sowas von ganz bös – behaupten, es habe mit dem neuen Luxusbollerwagen von OBPit (wo ist er eigentlich? ) zu tun, weil man absichtlich vergessen habe, grüne Rallyestreifen am Verdeck aufzubringen. In der Pressemitteilung der Stadt steht das natürlich nicht:

In einem abschließenden Beratungsgespräch zwischen den Veranstaltern der Facebook-Party und verschiedenen Dienststellen der Stadtver-waltung Bielefeld und der Polizei, teilten die Veranstalter mit, dass sie die geplante Facebook-Party absagen. Die Veranstalter sahen ein, dass ein erfolgreiches, notwendiges Sicherheitskonzept nicht in kurzer Zeit zu erstellen ist. Weiterhin wollen die Veranstalter durch geeignete Maßnahmen alles unternehmen, um die potentiellen Besucherinnen und Besucher von der Absage zu informieren. Polizei und beteiligte Dienststellen der Stadtverwaltung werden sich trotz der Absage auf eventuell erforderliche Einsätze vorbereiten.

War da nicht was mit „Partyeinladung“?

Eine hiesige facebook-Nutzerin glaubt sich an einen Satz auf der anscheinend unverzichtbaren Selbstdarstellungs- und „Freunde“-Plattform facebook zu erinnern, der sinngemäß lautete: „Du hast Geburtstag. Lade Deine Freunde zu Deiner Party ein“. Nun gut. Manche haben ja schwupsdiwupps tausende von „Freunden“. Wer mag, gerne. Heute befasst sich die größte Gazette der Stadt mit dem Internet-Phänomen und beweist, warum letztlich Zeitungen, facebook und das Internet nie wirkliche Freunde werden können. Deshalb hört einfach auf, wie die Hysteriker auf jede aus dem Ruder gelaufene Ansammlung von Polizei zu dramatisieren.

Letztlich steckt dahinter nichts anderes als die Verteufelung des letzten einigermassen demokratischen Mediums. Das mag jetzt ziemlich überrissen klingen, aber diskutieren sie mal mit den tradierten „Bewahrern von Anstand, Sitte und Moral“. Oder gar mit der wortgewaltigen Margot Käßmann. Die hält nämlich „Zeitungen für unersetzlich und eröffneten im Gegensatz zu virtuellen Communities Zugang zur wirklichen Gemeinschaft“. Klar. Die tausendfachen Abbildungen von zerquetschten Autos, hysterische Aufmacher mit Tendenz und die Bilder jubelnder Schützenumzüge neben Todesanzeigen, Gemüsewerbung und seitenlange Tabellenstände unterer Spielklassen sind nun mal die „Wirklichkeit“. BILD Dir Deine Meinung, Margot.

Da ist mir die Einstellung „Jedem Tierchen sein Pläsierchen“ schon lieber. Im Gegensatz zu gleichgeschalteten Zeitungen ist da facebook doch wohl eher neben Twitter ein Medium, das Menschen gegen Despoten aufbegehren lässt. Aber vielleicht ist das ja in einer Kirche, der die Menschen weglaufen gar nicht so gern gesehen? Mit neuen Medien haben es die Glaubensvertreter schon immer recht schwer gehabt.

Party der Bekloppten :-)

Man kann zu facebook stehen, wie man will. Interessant wäre die Antwort auf die Frage, ob das von den Betreibern nun so gewollt ist oder ein Zeichen zunehmender Verblödung? Damals beim hochgejazzten Guttenberg-Hype sah die Wirklichkeit des Millionenzustimmer-Heeres auf dem Jahnplatz dann doch eher mager und ärmlich aus…. Ob da nicht mal wieder die Fraktion „Randale-PR“ (einschlägige Namen dieser Branche sind bekannt) am Werke war. Dabei ist es doch so einfach: Internet verbieten. Facebook verbieten. Parties verbieten. Gefängnisse ausbauen. Vorbeugende Haft wieder einführen. Atmen verbieten. Und Ruhe ist im Land 🙂

Schönen Sonntag noch!

Auch ein Fritteur hat mal frei

Auf der elend langen Jöllenbecker Richtung hoher alter Norden, so Höhe 220, steht sonst „Der Belgier“ in seiner rollenden Friterie und brutzelt Kartoffeldinger, die angeblich den berühmten „Vlaamse Friet“ aus Manneken-Pis-Land und Oranje Land nichts nachstehen. Wir werden demnächst den Test machen. Schon Leute mit Erfahrung da?

Ist Diekmann nicht auch bei facebook?

Es ist unglaublich., was das infantil-gefährliche Volksverkündigungsblatt unter der SpringerMohnschen Ägide täglich so ablässt. Wie es eine grandiose Redaktion schafft, mit zentimeterhohen Buchstaben gefährlich einfache Querverbindungen herzustellen und stumpf-dumm herauszuschreien. Man könnte ja darüber großzügig hinweglächeln, wenn man nicht am frühen Morgen schon den Kommentar eines Windbejackten im Ohr hätte, der empört das soeben erstandene Doofblatt faltet und Beifall heischend in die Runde kommentiert: „Ne, ne, ne.. Zu unsere Zeiten hat dat das Innernet noch nich gegegebe, da kommt alles Schlechtem von wech“. Sprach es und tatterte von dannen.

Ach Kai Diekmann, wenn es Sie nicht gäbe. Wat wär der Kiosk so leer. Fast nur „normale“ Zeitungen von „richtigen“ Journalisten.

Über facebooks Merkwürdigkeiten

Rosenmontag. Da sehen sicher jede Menge Leute „blau“. Oder sie glauben Schmonzes auf BILD und „facebook“. Gut, das da immer mal Leute nachgucken und einfach nicht glauben, was so an Stories ausgebreitet wird. Der „Internet-Aktivist“ Sascha Lobo und ein paar andere haben mal genauer hingeschaut, was es denn nun mit dem angeblichen Zuspruch „Pro Guttenberg“ auf „facebook“ so auf sich hat.

Da ist zum Beispiel das Profil „Anna-Lena Breitenberger“. Gebt mir einen Besen, ich fress. Das ist doch ein Junge-Union-Profil. Deren gibt es Tausende. Beliebig austauschbar, beliebig mit politischem Mist belegbar. Mark Zuckerberg weiß eben, wie man Tamtam macht.

Aber man muss das ja nicht mitmachen. Denkste. Irgendwo habe ich heute gelesen, „facebook“ erfasse auch Nichtmitglieder. Schön. Sehr schön. Jetzt noch die Millionen BILD-Gläubigen erfassen und dat Dingens läuft…..

Oder nicht?

Auch die Frankfurter Rundschau befasst sich mit den Merkwürdigkeiten und „facebook“ und vermutet massive Fälschungen. „Und schließlich besteht noch eine dritte Möglichkeit, die eigene Facebook-Kampagne aufzuhübschen: der Stimmenkauf. Es gibt mittlerweile PR-Agenturen, die Zuneigung bei Facebook in 1000er-Paketen feilbieten„, heißt es da.

Na dann: „Daumen hoch!“.

Demo für den Plagiator?


NW. Lokalseite 1

Da müssen wir uns wohl langsam um das Unrechtsbewusstsein eines Teils der Bevölkerung Gedanken machen, oder? Allerdings wirft ein Blick auf die „Unterstützer-Seiten“ auf Facebook doch ganz andere Fragen auf. Wann war die letzte Reise nach Pisa? Ist aber auch schlimm, was die „Linke Hetzpresse“ wie FAZ, SZ, Spiegel etc. da gemacht hat: Einfach Guttis Barbie Gedanken unter seinem Namen bei der Uni Bayreuth eingereicht, den Doktortitel „summa cum laude“ vorab schon mal beantragt, die PR-Show zu Kunduz mit Kerner arrangiert… macht man das? Schämt Euch! Wo der doch schon so viel für Bayern und Deutschland getan hat. Mit 13 schon politische Reden in Bierzelten geschwungen, einen Konzern mit 17 geführt, eine eigene Vermögensverwaltung mit 2 Angestellten geleitet. Am Timesquare gepost. Die Bundeswehr“reform“ versemmelt. Hat schon mal jemand über Facebook für wirklich wichtige Menschen demonstriert?

In diesem Zusammenhang ist sicher einmal interessant, anhand der Zahlen, die Facebook selbst veröffentlicht, das „Phänomen Facebook“ einzuordnen:

Umgesetzt auf die „Metropolregion OWL“ mit ihren über 2 Millionen Einwohnern bedeutet das: nicht einmal 10% der Bevölkerung nutzen das Soziale Netzwerk. Und allen zu 100% die Eigenschaft „Guttenberg-Unterstützer“ zuzuordnen wäre sicher ein abenteuerlicher Ansatz. Zumal der Facebook Gründer Marc Z. es mit Zahlen nicht immer so genau hat. So wird wohl der Gutti-Hype dort auch eher ein inszenierter Hype ohne großen Inhalt sein.

So relativiert sich der Hype um den „Freiherrn“ (nicht Baron) gewaltig und erklärt, warum er momentan keine Zeit hat, seine im wahrsten Sinne des Wortes „fabulöse“ Homepage zu aktualisieren. Der/die GhostwriterIn hat wohl andere Probleme.

Angela lächelt weise

So viele Seiten zu einem Thema bedruckt das „linke Kampfblatt“ NW sonst nur, wenn es ein schweres Erdbeben, Krieg, einen ARMinen-Aufstieg oder einen Sieg im „Grand Prix Eurovision“ gegeben hat. Jetzt also Abtritt der lügenden Lichtgestalt. Wobei die Frage bleibt, ob das zynisch oder ernst gemeint ist. Schließlich geht das fränkische Männlein ja eher die Treppe hinauf und ins Licht. Das erinnert an Mozarts „Zauberflöte“ oder ABBAS´s „I have a dream“. Schon formieren sich die, die an der neuen Dolchstroßlegende arbeiten. Fleißig wird die Mär „von linken Medien wie FAZ, Süddeutsche und überhaupt den linken Truppen, die den Kommunismius anstreben“ gebastelt. „Spätestens in drei Jahren ist ER wieder da“, heisst es schon im Chor. Na gut, auch ein Seehofer ist nicht unsterblich und so´ne Plagiatsaffäre sitzt ein Gutti auf einer Arschbacke ab. Hoffentlich fällt er zwischenzeitlich nicht in den Burggraben auf Guttenberg beim Tollen mit Steffi.

In diese Phalanx der „Heil und Hoch“-Rufer reiht sich natürlich auch unser Emnid-Schöppi ein, der in Stieghorst flott wieder die passende Umfrage gebastelt hat und seine seit ewigen Zeiten schwarz getränkte Meinung kund tut:

„Frau Merkel könnte gestärkt aus den vergangenen Wochen hervorgehen“. Nun ja. Ein bißchen Spaß muss sein, Emnids Umfragen, wahre Kracher, sorgen immer wieder für Lacher.

Schöppner kennt offensichtlich nicht den Spruch „Bilder lügen nicht“. Betrachtet man sich Angela Merkels Beschäftigung in der NW mit dem Handy und ihr höchst entspanntes Lächelgesicht auf der hannoverschen CeBIT, weiß man: „Gut ist, dass Gutti weg ist“. Da sind wir tatsächlich mal einer Meinung mit der begnadeten Rouladenbraterin. Köhler weg, von Beust weg, Wulff hochgelobt, und, und, und. Bald kann sie alle einschlägigen Jobs in Deutschland nach ihrem Gusto besetzen. Wenn da nicht die kommenden Wahlen im Ländle wären, die den wohlgenährten Herrn Mappus mitsamt seinen Spätzle hinwegfegen werden.

Und auch das ist gut so. Da sind die angeblich über 175000 „Gefällt mir“-Kreischer auf Facebook eher eine Randnotiz.

Nachtrag:
Angeblich soll Angelas „Vielzweckwaffe“ ikm Kabinett, Innnenminister Thoms „de M. („Nickname Misere“) nun die Republik am Hindukusch verteidigen. Blöd nur: Der nimmt Kerner und eine Barbie nicht mit.

250.000 „Gefällt mir“ auf Facebook gekauft?

Während ich diesen Artikel verfasse sind es bereits präzise 194.730, also knappe 200.000 Unterstützer bzw. Fans.

Frage: Wie geht sowas? Möglicherweise genauso wie Sarah Palin und andere Mitmenschen, die hoffen, glauben und beten, ihren Hals innerhalb kürzester Zeit mittels einer starken öffentlichen Meinung – und sei sie auch nur zusammengekauft – aus der Schlinge ziehen zu können, hat eben auch Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg bzw. ein «Fan» von ihm, möglicherweise die «Stimmen» schlicht gekauft. Quelle: Meerschweinchenblog

Hamlet Hamster, 17A Cole Park Road, TW1 1HP London
erklärt die Flut der angeblichen „Unterstützer“ auf der vom Mainzer Konstrukteur für Altersverifikationssystemen zu Erotik – und Pornoseiten, dem 29 jährigen Tobias Huch (FDP-Mitglied), eingerichteten „Pro Guttenberg“-Seite.

Private Knöllchenschreiber?

Die Kassen der Kommunen sind leer. Da ist es durchaus verständlich über zusätzliche Einnahmequellen nachzudenken. Dass Städte und Gemeinden dabei aber zu Mitteln der Wegelagerei greifen wollen, ist unsittlich. Natürlich müssen sich Verkehrsteilnehmer an Regeln halten. Das gilt fürs Rasen ebenso wie
fürs Falschparken. Und natürlich müssen Verstöße geahndet werden. Doch dafür sind die Ordnungsbehörden zuständig und niemand sonst. Werden Privatfirmen mit diesen Aufgaben betraut und erfolgt die Entlohnung dann möglicherweise nach einer Erfolgsquote, sind dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Private Knöllchenschreiber wollen und müssen Gewinne machen, damit sich das Geschäft lohnt. Und sollte sich ein solcher Weg auch für die Kommunen lohnen, wer weiß, vielleicht werden dann demnächst auch Verkehrskontrollen von privaten Sicherheitsdiensten vorgenommen. Die kassieren dann immer gleich, ohne groß zu diskutieren. Auf welcher Rechtsgrundlage? Auf keiner! Verkehrsüberwachung ist eine staatliche Aufgabe. Und die hat es auch zu bleiben.

Liebes Westfalen-Blatt. Ihr hättet nur in die lange Stadt mit G. gucken und die Tätigkeiten eines Konzerns mit B. zu beleuchten brauchen. Da wird ganz sicher schon lange diskutiert, ob Konzerntochter arvato nicht auch in diesem Bereich den Staat zugunsten der eigenen Kasse „entlasten“ kann. So ganz nebenbei könnte man die parallel gleich mal gespeicherten Adressen der „Sünder“ in den riesigen Adressenpool einfließen lassen, mit facebook, twitter und Co. vernetzen, Vodafone betreut man ohnehin schon und daraus ergeben sich interessante Profile, mit denen man wunderbare Geschäfte treiben kann.

Facebook enttarnt

Vom Netzwerk zur Cash Cow: Facebook wird ein immer wichtigerer Werbeträger und wandelt auch in Deutschland auf den Spuren von Google. Der deutsche Vermarktungschef Scott Woods, ein früherer Google-Mann, nennt zwar keine Umsatzzahlen, sieht aber bereits 16 Prozent aller Werbeeinblendungen im deutschsprachigen Internet bei Facebook – vor einem Jahr seien es erst 3 Prozent gewesen. In den USA konzentriert Facebook nach eigenen Angaben bereits 28 Prozent aller Online-Werbeeinblendungen auf seinen Seiten. Neuerdings können Firmen dort Aktionen wie das Check-In eines Nutzers bei Starbucks promoten und als „Sponsored Story“ gegen Bezahlung herausstellen lassen. So rauscht es heute durch die Presse. Aha. Erst nett und süß und huppidruppiwunderbar alle auf die Plattform holen, dann die Adressen undercover verkloppen und schließlich die nächste Web-Blase aufbauschen.

Wer will, bitteschön. Aber wundert Euch nicht, wenn da fleißig von der Zuckerberg-Truppe Inhalt mit Werbung, Undervocer-PR zum Wohle des Heiligen aus den USA vermanscht wird.

Wie die „Wirklichkeit“ aussieht, kann man dieser Meldung auf „pressetext.de“ entnehmen:

Das Zusammenkommen mit potenziellen Geschäftspartnern in der realen Welt – das sog. Networking – ist für das Geschäft wichtiger als das Online-Marketing über das Web 2.0. Diese Schlussfolgerung lässt sich aus einer gemeinsamen Studie des Münchner Unternehmerkreises Informationstechnologie (MUK IT, www.muk-it.com) und der PR- und Social Media-Agentur European Marketing Communications (euro.marcom, www.euromarcom.de) ziehen. Grundlage bildet die Befragung von über 150 vornehmlich inhabergeführten Software- und Servicehäusern sowie IT-Beratungsfirmen aus Deutschland. Laut Umfrage sind über drei Viertel (76 Prozent) der IT-Führungskräfte in erster Linie daran interessiert, ihr persönliches Networking zu verbessern, um damit das Geschäft in
Schwung zu halten. Hingegen wollen „nur“ knapp die Hälfte (49 Prozent) das Web 2.0 für ihr Marketing einsetzen.