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Angela „denkt über Maut nach“ und wir über Angela

Sie haben in den letzten Jahren die Straßen im ehemaligen Westdeutschland so verkommen lassen, wie sie es in der ehemailgen DDR taten. Die grandiosen Verwalter des angeblichen Mangels packten die reichlich per Autofahrer eingesammelte Kohle aber nicht in neue Asphaltdecken sondern kauften „30“-Schilder und „auf eigene Gefahr“. Die ehemalige FDJ-Funktionärin, der die hochgehende Mauer 1989 ziemlich Sauna war, hat eine neue Idee „Man könnte ja mal über Maut nachdenken“. Man könnte auch die kommenden Wahlen und die nächste Bundestagswahl dazu nutzen, die Dame aus dem Kanzleramt zu verjagen… Aber dann führen Trittin und die Stones „Tempo 80 auf Autobahnen“ und E 70 ein.

Heute schon geshellt?

Jeder Shell Kunde, der mindestens 30 Liter Shell FuelSave Super E10 tankt, kann sich über www.shell.de/e10-versicherung bei der DFV online registrieren und den Versicherungsschutz unter den dort genannten Voraussetzungen aktivieren. Wird dann an einem versicherten Fahrzeug ein Schaden festgestellt, der auf die Betankung mit E10-Kraftstoffen zurückzuführen ist, bietet die DFV schnelle Regulierung an. Mit der Versicherung will Shell all jenen Kunden ein Angebot machen, die aus Sorge vor möglichen Folgeschäden noch kein E10 tanken. „Unser Kraftstoff, Shell FuelSave Super mit maximal zehn Prozent Bio-Ethanol, ist ein hochwertiges Produkt, von dessen Qualität und Verträglichkeit wir gerade auch mit Blick auf die langfristige Nutzung überzeugt sind“, sagt der Leiter der globalen Shell Kraftstoffforschung, Dr. Wolfgang Warnecke. Aus einer Pressemeldung der Shell AG von heute.

Ungeahnte Möglichkeiten fürt die Versicherungsbranche tun sich da auf:

– Versicherung gegen Wahllügen „Vorher sprach ich anders“
– Super-Gau-Folgen: „Strahlende Zukunft“
– Gegen strunzdumme Politiker: „Endlich Ei Kuh“
– Gegen körperliche Schäden bei RTL-Sendungen a la „DSDS“. Geistig ist noch nicht versicherbar, aber in Planung. Bertelsmann hat ja jetzt einen
„exorbitanten“ Gewinn

usw. Endlich wieder ein Wachstumsmarkt. Immer Ei Phone und Ei Pad ist ja auch nicht so prickelnd.

Frauenhofer-Institut stellt E10 schlechte Umweltbilanz auf

Derweil bestätige Uwe Krengel vom Frauenhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik gegenüber auto.de, dass nach derzeitigem Stand E10 sogar eine schlechtere Umweltbilanz aufweise als herkömmlicher Kraftstoff. Dies sei aus einer Analyse der sogenannten CO2 Pfade hervorgegangen. Quelle: auto.de Magazin

Was soll auch bei einer Bundesregierung herauskommen, die binnen 24 Stunden die zuvor „bombensicheren“ AKW´s für Überprüfungen „abschalten“ läßt, die am Tag zuvor doch „völlig sicher“ waren? Wer völligen Populismus zur Regierungsgrundlage macht, der beherrscht wohl auch das kleine Umwelt-Ein-mal-Eins nicht.

Da liest es sich ja richtig „witzig“, wenn der „stern“ mit Hilfe der DEKRA herausgefunden haben will, dass E10 „den Kraftstoffverbrauch senkt“. Warum finden 99,9% aller anderen Tests das Gegenteil heraus? Oder ist das wie mit den gekaufen Politumfragen?

Vielleicht aber auch nur „alternativlos“.

ADAC zeigt E10-Erpresser an

Der ADAC wird gegen Tankstellenbetreiber Anzeige erstatten, die bei der Einführung von E10 kein Super E5 als Bestandsschutzsorte zur Verfügung stellen. „Diese Tricksereien zum Nachteil der Autofahrer müssen ein Ende haben“, begründet ADAC Präsident Peter Meyer das Vorgehen des Automobilclubs. Laut Bundes-Immissionsschutzverordnung ist eindeutig geregelt, dass Anbieter von E10 gleichzeitig auch Super mit E5-Qualität anbieten müssen. Diese Regelung wird mehr und mehr ausgehebelt, indem von Tankstellen nur das teurere Super Plus, teilweise sogar nur noch Premiumsorten wie V-Power als Super E5-Ersatz angeboten werden. „Ohne jede Schuld müssen die Autofahrer, die kein E10 tanken dürfen, bis zu zwanzig Cent pro Liter mehr bezahlen. Das ist schlicht und ergreifend Abzocke“, so Meyer. „Gerade in der aktuellen Einführungsphase, in der viele Autofahrer noch nicht sicher sind, welchen Sprit ihr Fahrzeug
verträgt, muss der Verbraucher unbedingt die Wahl zwischen E10 und Super E5 haben – und zwar zu fairen Preisen.“
Presemeldung des ADAC von heute……

Die Leute wehren sich gegen „E10-Zwangsverordnung“

Aus einer Pressemeldung zum Thema „Zwangsbenzin E10“: „Kaum ein Thema erhitzt die Gemüter derzeit so sehr wie der kürzlich eingeführte E10-Kraftstoff. Tankstellen sind nun dazu verpflichtet, eine prozentuale Mindestmenge des angeblich umweltfreundlicheren Kraftstoffs an den Autofahrer zu bringen. Der sogenannte E10-Sprit enthält mehr Ethanol als herkömmliches Super oder Benzin, nämlich bis zu 10 Prozent, und soll so die CO2-Bilanz verbessern. Doch trotz niedrigerem Preis findet der zwangs-verordnete Treibstoff bei den meisten Verbrauchern bisher wenig Anklang. MOTOR-TALK (www.motor-talk.de), mit mehr als 1,7 Millionen Mitgliedern Europas größte Auto- und Motor-Community im Internet, hat bei den Autofahrern nachgefragt, woran das liegt:

Die aktuelle Umfrage, an der innerhalb von drei Tagen mehr als 16.000 Nutzer teilgenommen haben, zeigt, dass nahezu 90 Prozent E10 nicht tanken. Die Gründe hierfür liegen jedoch nicht vorrangig an einer fehlenden Freigabe (4,8 Prozent) oder unklaren Informationen (4,1 Prozent) seitens der Hersteller, wie oft behauptet wird. Vielmehr, so die Ergebnisse, entscheiden sich derzeit über 80 Prozent der Autofahrer, die E10 tanken könnten, bewusst dagegen. Entsprechend können Raffinerien derzeit nur rund ein Viertel der bestellten Menge E10 auch absetzen. Dass eine Aufklärungs- und Werbekampagne das Allheilmittel auf dem Weg aus dem E10-Dilemma ist, ist demnach zu bezweifeln.

Rund 45 Prozent der Umfrageteilnehmer boykottieren den neuen Kraftstoff ganz bewusst. Sie sind verärgert über die Zwangsverordnung eines für sie fragwürdigen Produkts, kritisieren die gestiegenen Preise der bisherigen Treibstoffe und bezweifeln den Umweltnutzen des „Biokraftstoffs“. Damit stehen sie nicht alleine. Auch Grünen-Chef Cem Özdemir hält die Förderung von E10 für uneffizient für die CO2-Reduktion. Neben Fahrern, die andere Kraftstoffe verwenden müssen, (24 Prozent) gehören zu den E10-Verweigerern vor allem auch Verbraucher, die der Freigabe ihres Herstellers nicht trauen und Folgeschäden am Fahrzeug befürchten (15,4 Prozent).

Kalt lässt die Debatte um das neue Ethanolgemisch laut MOTOR-TALK-Umfrage nur knapp zwei Prozent der Autofahrer. Trotz des durchgeführten „Benzin-Gipfels“ am vergangenen Dienstag wird das letzte Wort in Sachen Zapfsäule hier noch lange nicht gesprochen sein. Wer sich an der regen Diskussion beteiligen möchte, findet hier die noch laufende Umfrage (Quelle: http://www.motor-talk.de/e10).

Politische Parteien und Politik, die nicht begreift, daß die Bürger sich nicht mehr einfach so -von oben – abkochen lassen, bekommen serienweise ihre Quittungen. Wenn das eben aktuell nicht an der Wahlurne geht, zeigt man den seltsamen Typen auf den weichen Stühlchen eben mal, wer letztlich wirklich das Sagen hat: Wir. Das Volk. Die auf den weichen Stühlchen mit den Fähnchen und dem oft ziemlich albernen Verhalten sind nur auf Zeit dahin gesetzt. Man kann sie nach noch Hause schciken, bevor sie glauben, dank „höherer Weihen“ den Zampano machen zu können.

Nachher muß getankt werden. Ein E10 – Rüssel kommt da nicht rein. Basta!

Der Brüller des Tages kommt aus dem kleinen Land oben im Norden zwischen Nord- und Ostsee:

„Schleswig-Holsteins Polizeiautos dürfen aus Angst vor Motorschäden nicht mit dem Sprit E10 betankt werden“.

Und nun Herr „Neumalklug“ Röttgen?

Zwingen?

Die Berliner Koalition aus Schwarzen und Gelben – ohnehin sehr geübt in der Durchsetzung von Lobbyinteressen gegen den Volkswillen – hat zum finalen „Das politische Grab selbst schaufeln“ angesetzt. So macht nicht nur die NW heute mit diesem Titel auf. Auch in diversen TV-Sendungen konnte man den NRW-CDU-Vorturner Röttgen hilfslos hampelnd argumentieren sehen. Wie sagte diese Lobbymarionette doch in bester Realitätsverweigerungs-a-la-Gaddafi-und-Mubarrak-Manier gestern? „Wer keine Bohrunfälle mehr will oder Despoten wie Gaddafi nicht unterstützen will, muss E10 tanken!!!!“. Nö, Herr Röttgen. Muss man nicht. Nur das Kreutz statt bei Ihnen oder der Null Rösler woanders machen. Nur weiter so. Was mit der „Absetzung“ des Betrugsministers Guttenberg gelang, gelingt auch mit kompletten Regierungsparteien.

Wie sagte doch schon Kabarettist Urban Priol? „Es gibt so viele Laternen“.

Auch das Westfalen-Blatt, sonst ja meist auf der Seite der schwarzgelben „Wissenden“ vom Stamme der schwätzenden Röttgers und Brüderles meldet sich zu Wort: Heute ist Aschermittwoch, und da ist bekanntlich alles vorbei. Hoffentlich gilt das auch für die hysterische Diskussion um das E10-Super, die gestern beim Benzingipfel ihren unfreiwillig-karnevalistischen Höhepunkt fand. Da saßen vier Bundesminister mit den Spitzen der Auto- und der Ölindustrie zusammen, um den Autofahrern die Angst vor dem ungeliebten Treibstoff zu nehmen und dann den Ratschluss zu verkünden: Wir müssen besser informieren! Das ist ein Witz – und zwar ein schlechter. Drei Jahre hätten alle Beteiligten dazu Zeit gehabt, denn so lange ist es schon her, dass Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) die Einführung von E10 verschoben hat. Sein Nachfolger Norbert Röttgen (CDU) steht nun nicht minder düpiert da. Wahr ist: Die meisten Autos vertragen E10. Wahr ist aber auch: Eine uneingeschränkte Garantie will niemand geben. Wahr ist: Der höhere Alkoholanteil mindert in geringem Maße die Abhängigkeit vom Erdöl. Wahr ist auch: Deshalb ist E10 noch lange kein Öko-Treibstoff. Aschermittwoch ist der Beginn der Bußzeit. Die Teilnehmer des Benzingipfels sollten die Gunst der Stunde nutzen.