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Drittligist trotzt Premier League-Team

Donna Lüttchen, die ja das Gras wachsen und die Flöhe auf der Alm husten hört, dachte sich: „Guckste mal nach England, ob die überhaupt ein Wort über den Kick heute in der S…. Arena verlieren. Hamse. Sogar eine Lifeschalte zu ihrer Zeit in „die Schuco“ hatten sie.

Da staunte Donna Lüttchen. Wie aufgeweckt andere Städte sind. Der stolze Drittligist hatte sowas nicht.

1:1 gings aus. Was nicht unbedingt was sagt. Schließlich hatte OB Pit rührselig das abgetretene Präsidium mit Parteikumpel Stadtwerke-Wolferl im Rathaus, um zu „danken“.

Donna Lüttchen fragt mal wieder, stutzig wie immer, wofür?

Traumtänzershow am Almrasenrand

Die kleine, so furchtbar amateurhaft geführte ARMinia, hat den nächsten Lustklops in den Himmel über der Melanchthonstraße geschlagen. Jetzt müssen die Mitgliedsbeiträge von € 5 mtl. auf € 7 erhöht werden, damit man sich gewisse Zuschüsse des Landes sichern kann. Besonders niedlich die Bemerkung der „Führung“: „Auch die Mitglieder müssen zur Konsolidierung des Vereins beitragen“. Müssen? Die Mitglieder? Wurden die alle gefragt beim Bau des Luftschlosses mit Mausoleum unterm Anstoßkreis?

Da klingt ja das sportliche 1:1 gegen Erstligabsteiger FC St. Pauli im Testspiel gradezu wie eine Erlösung. Offensichtlich kann die Von-Ahlen-Arabi-Truppe recht gut Fußball spielen….

ARMinia holt im Alpecin-Rausch „Goldene Ananas“

Der frischgebackene Drittligist nahm den Geruch von 15.000 kostenlos auf die Alm Gelangten auf und schlägt den KSC – der auch in akuter Abstiegsgefahr steckt – mit 2:1. Insgesamt sollen 24.000 in Haardopinggeschwängerte Höhenluft der Arena eingeatmet haben. Nachbar VfL Osnabrück kassierte ein 1:3 durch den VfL Bochum daheim und ist ebenso wie Rot-Weiß Oberhausen heißer Mitabstiegskandidat.

Westfalen-Blatt über Bielefelds größte Lachnummer

Wieviele Notbremsen Arminia Bielefeld schon gezogen hat, überblickt niemand mehr. Als letzter Ausweg standen nun noch zwei zweifelhafte Premieren im Bereich des Lizenzfußballs zur Wahl: Entweder hätte der Verein die Insolvenz angemeldet oder er flüchtet sich unter den Rettungsschirm der Fußball-Liga. Es ist schon bizarr, dass das Schlusslicht bei seiner Entscheidung von seiner sportlichen Aussichtslosigkeit profitiert. Wäre der Klassenerhalt möglich gewesen, hätte Arminia nicht einfach die Punkte abschenken können, mit denen sie nun die Finanzspritze begleichen muss. Wenn der Klub überhaupt jemals gesunden sollte, so werden dafür viele, viele Jahre ins Land ziehen. Im Moment sieht es immerhin so aus, als könne es auf höchst bescheidenem Niveau in der dritten Liga weitergehen. Dennoch ist der Niedergang des DSC dramatisch, noch immer auch nicht umfassend aufgeklärt, wie es soweit kommen konnte und wer dafür gerade zu stehen hat. Auch das gehört zur Bielefelder Bitternis. Liebes Westfalen-Blatt, da habt Ihr Euch im Kommentar zur größten Lachnummer der Metropole noch gradezu höflich ausgedrückt. Man hätte auch schreiben können:

„Die Almstümper haben den letzten Strick vorm finalen Fall ergriffen“.

Wenn man bedenkt, dass dieser Club angeblich von „erlesenen, gestandenen, erfahrenen, weisen“ Menschen in allen wichtigen Positionen geführt wird, stellt sich die Frage: Wie machen die das in ihren Unternehmen und überall da, wo sie Verantwortung haben? Genauso?